τόφρα

[1132] τόφρα, adv. der Zeit, so lange bis, bis dahin, bis zu der Zeit, worauf in der Regel der Nachsatz mit ὄφρα folgt, welches wir durch ein bloßes »daß« wiedergeben, Hom.; auch kann ὄφρα vorangehen, Il. 18, 381 Od. 20, 330, in welchem Falle auch τόφρα δέ steht, Il. 9, 221 Od. 10, 126. Es entsprechen sich auch τόφραἕως, Od. 5, 122, τόφρα ἕως ἄν, 2, 77, ἕωςτόφρα, Il. 15, 392. 18, 16. 21, 606 Od. 12, 328, ἕωςτόφρα δέ, Il. 10, 507. 11, 412. 15, 540. 17, 107 Od. 5, 424, ἀλλ' ὅτε δή τόφρα, 10, 571, πρίντόφρα, Il. 21, 101, εὖτε. – τόφρα δέ, Od. 20. 77. – Auch absolut, unterdessen, während der Zeit, so daß der Relativsatz sich aus dem Vorigen ergiebt oder als bekannt vorausgesetzt wird, Il. 10, 498. 13, 83. 15, 525 Od. 3, 303 u. öfter. – Alexandrinische Dichter brauchten des Verses wegen auch τόφρα für ὄφρα, Ap. Rh. 4, 1487; vgl. Herm. H. h. Cer. 66; Jac. A. P. p. 507. 790.

Quelle:
Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Braunschweig 31914, Band 2, S. 1132.
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