ἑτερ-αλκής

[1047] ἑτερ-αλκής, ές, auf eine von beiden Seiten Kraft u. Sieg legend, Δαναοῖσι μάχης ἑτεραλκέα νίκην δοῠναι, den Danaern Sieg, der sich entschieden auf ihre Seite neigt, Il. 7, 26; so νίκη ἑτ., entschiedener Sieg, 8, 171. 17, 627 Od. 22, 236; von sp. D., wie Opp. C. 2, 71 Nonn. 17, 225 nachgeahmt; ähnl. μάχη, Her. 9, 103; in sp. Prosa, Luc. Philop. 8; δῆμος ἑτ., der den Ausschlag gebende, die Schlacht entscheidende Volkshaufe, Il. 15, 738; so Ἄρης Aesch. Pers. 913. – Bei Nonn. D. 18, 119, σκαίροντα ποδῶν ἑτεραλκέϊ ταρσῷ, hinkend, mit einem starken Fuße. – Adv., ἑτεραλκέως ἀγωνίζεσϑαι Her. 8, 11, mit unentschiedenem Erfolge kämpfen, so daß sich [1047] der Sieg bald auf die eine, bald auf die andere Seite neigt.

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Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Braunschweig 31914, Band 1, S. 1047-1048.
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