Adäquate Erkenntnis s. Adäquat .
Quaternio terminorum heißt der logische Fehler , in den Schluß (s. d.) statt der drei Termini (s. d.), durch Äquivocation, Zweideutigkeit eines derselben, vier Begriffe zu bringen, wodurch die Conclusion falsch wird (vgl. SENECA, Ep. 48 ...
... sie in einem Mangel an Erkenntnis welchen die inadäquate Erkenntnis der Dinge oder die inadäquaten und verworrenen Ideen in sich schließen. ... ... Die inadäquaten und verworrenen Ideen folgen mit derselben Notwendigkeit wie die adäquaten oder die klaren und deutlichen Ideen. ... ... Lehrsätze 24 und 28 dieses Teils). Somit folgen alle, die adäquaten wie die inadäquaten, mit gleicher Notwendigkeit (nach Zusatz zu Lehrsatz 6 dieses ...
... welche wir bestimmt werden, etwas zu tun, können sowohl von adäquaten als von inadäquaten Ideen herrühren (s. Lehrsatz 59, Teil 4). ... ... , so daß, obgleich ihm ebensoviel inadäquate Ideen innewohnen als dem andern, er doch mehr durch jene, welche ... ... Beweis Die dritte Erkenntnisgattung schreitet von der adäquaten Idee gewisser Attribute Gottes zur adäquaten Erkenntnis des Wesens der Dinge fort ( ...
Kapitel 42. Leben der Gattung Im vorhergehenden Kapitel wurde in Erinnerung gebracht, daß die (Platonischen) Ideen der verschiedenen Stufen der Wesen, welche die adäquate Objektivation des Willens zum Leben sind, in der an die Form der Zeit ...
... Idee Die Idee ist der adäquate Begriff , das objektive Wahre oder das Wahre als solches . ... ... der Erscheinungen aber transzendent sein, d.h. von ihm kein ihm adäquater empirischer Gebrauch gemacht werden können. Die Vernunftbegriffe sollen zum Begreifen , ...
... Ewigkeitsform (»sub quadam aeternitatis specie«). Die intuitive Erkenntnis geht von der adäquaten Idee des Wesens göttlicher Attribute zur adäquaten Erkenntnis des Wesens der Dinge (»ab adaequata idea essentiae formalis quorundam ... ... ;sub specie aeternitatis«: »Res duobus modis a nobis ut actuales concipiuntur, vel quatenus eadem cum relatione ad ...
... werden muß, der Geist ist, muß notwendig aus einer adäquaten oder inadäquaten Idee folgen. Sofern aber der Geist (nach Lehrsatz 1 ... ... bewußt. Beweis Das Wesen des Geistes besteht aus adäquaten und inadäquaten Ideen (wie ich in Lehrsatz 3 dieses Teils bewiesen ...
... strebende Idee, d.h. adäquate Objektität des Willens auf einer bestimmten Stufe: ihr nothwendiges, wie sie selbst ... ... als die Idee und das reine Subjekt des Erkennens, welche zusammen die adäquate Objektität des Willens auf dieser Stufe ausmachen. Und nicht allein der Zeit, ... ... seiner Darstellung übertrifft; dies ist nur dadurch möglich, daß der Wille, dessen adäquate Objektivation, auf ihrer höchsten Stufe, ...
... 31, Teil 2) nur eine sehr inadäquate Erkenntnis haben und bestimmen die Existenz der Dinge (nach Anmerkung zu Lehrsatz ... ... geleitet. Vierundsechzigster Lehrsatz Die Erkenntnis des Schlechten ist eine inadäquate Erkenntnis. Beweis Die Erkenntnis des Schlechten ist (nach Lehrsatz 8 ... ... nach Lehrsatz 3, Teil 3) von inadäquaten Ideen abhängt. Folglich ist (nach Lehrsatz 29, Teil 2) ...
... als ihre allseitige Beziehung auf eine besondere Ware als adäquaten Ausdruck ihres Tauschwerts, was umgekehrt wieder erscheint als spezifische Beziehung dieser besondern ... ... bestimmter gleichsam naturwüchsig gesellschaftlicher Charakter eines Dings. Die besondere Ware, die so das adäquate Dasein des Tauschwerts aller Waren darstellt, oder der Tauschwert der ... ... . Andrerseits halten sie dann konsequent am Tauschhandel als adäquater Form des Austauschprozesses der Waren fest, der nur mit ...
... Die Form oder das Wesen des wahren Gedankens oder der adäquaten Idee besteht allein im Denken selbst; sie hängt allein von ... ... Intelligenz abzuleiten . Die erdichteten, die falschen (d. i. die konfusen, unadäquaten ) Ideen kommen von der Imagination , d.h. von gewissen ...
... dem Princip eines unpersönlichen absoluten Geistes, für welches Biedermann sich nur den adäquaten Ausdruck verschlagen hat. Seine angebliche Synthese des Theismus und Pantheismus ist daher ... ... ganze innerweltliche Bethätigung Gottes erschöpft, so ist eben damit das völlig zureichende und adäquate Object des religiösen Verhältnisses gegeben, und die Forderung ...
... specie aeterni zu denken, in absolut adäquaten Begriffen, d. i. in Gott. Der Mensch soll alles ... ... Erinnerungen, – Meinung und Imagination; 2. allgemeine Begriffe und adäquate Ideen der Eigenschaften der Dinge; 3. scientia intuitiva kommt von der adäguaten Idee des formalen Wesens einiger Attribute ...
... Vorstellungen von körperlichen Affektionen faßt. Eine adäquate, klare und deutliche Erkenntnis freilich des menschlichen Körpers wie der äußeren Gegenstände ... ... die eine unendliche Substanz bezogen werden. Übrigens sind beide, die adäquaten wie die inadäquaten, Vorstellungen dem Kausalnexus (der necessitas) unterworfen, und Vorstellungen, die aus adäquaten folgen, sind selbst adäquat. ...
... Die »passiones« sind dem Geiste (mens) nur eigen »quatenus res inadaequate concipit« (l.c. app. II). »Affectus, qui passio est ... ... nobis sit notior« (l.c. dem. u. coroll.). »Quatenus mens res omnes ut necessarias intelligit, eatenus maiorem ...
... existentia sive actualitas entis alterius ab ipso diversi dependet tum quatenus existit, tum quatenus tale existit« (Ontolog. § 881). Sie ist ... ... selbst nach vorhergehender Wahl zur Tätigkeit «. c. » adäquate und inadäquate Ursache. Jene ist für sich allein vollgenügender Grund ...
... ;Creatura dicitur agere extra se, quatenus habet perfectionem, et pati ab alia, quatenus est imperfecta. Ita monadi actionem tribuimus, quatenus habet perceptiones distinctas, et passiones, quatenua confusas habet«). Die prästabilierte Harmonie ... ... der Zeit. Die Zahl ist eine virtuell angeborene, adäquate Idee, die aber erst an Beispielen erprobt ...
... und uns kann diesen Gehorsam als seinen adäquaten Ausdruck oder seine innerlich notwendige Folge von uns fordern, ohne daß ... ... man sagen, daß je nach dem Haltpunkt der Zweckreihe das Geld zwar der inadäquateste, aber auch der adäquateste Gegenstand unseres Begehrens ist. Übrigens ...
... Liebesverhältnis, so schnell es auch abgebrochen werde – ist das Geld niemals der adäquate Mittler; für den käuflichen Genuß, der jede über den Augenblick und über ... ... der größten Kulturträger ist, daß sie dem Einzelnen eine unendlich höhere Chance adäquater Bedürfnisbefriedigung verschafft, als wenn er auf die Zufälligkeit des direkten ...
Buchempfehlung
1843 gelingt Fanny Lewald mit einem der ersten Frauenromane in deutscher Sprache der literarische Durchbruch. Die autobiografisch inspirierte Titelfigur Jenny Meier entscheidet sich im Spannungsfeld zwischen Liebe und religiöser Orthodoxie zunächst gegen die Liebe, um später tragisch eines besseren belehrt zu werden.
220 Seiten, 11.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro