... den Erzeugern auf die Nachkommen bedingt eine gewisse Konstanz der Arten. Aber da die Nachkommen den Erzeugern nicht in allen Einzelheiten gleichen, sondern jedes Individuum sein eigenes Gepräge trägt, da also mit der Konstanz auch eine Variabilität verbunden ist, so bedingt die Vererbung auch eine allmähliche ...
Suso (Seuse), Heinrich , geb. 1300 in Konstanz, Dominikanermönch, Wanderprediger, gest. 1365 in Ulm. = Von Eckhart beeinflußter Mystiker. Gott ist das »allige«, alle Dinge wirkende, ewige, unveränderliche Wesen, das in allen Dingen und zugleich außer ihnen ist. Gott ist ...
Art – Ich bin wieder geneigt, das deutsche Wort (die Schwierigkeit ... ... Arten der Zoologie und Botanik wurden dadurch nicht relativ, daß der Glaube an ihre Konstanz nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Nur in seiner logischen Verwendung ist der ...
Art (lat. species, gr. eidos ) heißt in der ... ... ähnlich sind. Darwin (1809-1882) aber bestritt die Abgeschlossenheit und Unveränderlichkeit (Konstanz) der Arten und stellte die Theorie ihrer allmählichen Entstehung aus Varietäten ...
... wie gesagt, für diese mechanische Gewalt oder den Impetus das Fremdwort Energie. Die Konstanz der lebendigen Kraft war seit Descartes ein Glaubensartikel der Physik. Als nun Robert Mayer diese Lehre ausdehnte, die Konstanz der nicht bloß mechanischen Kräfte lehrte, insbesondre das mechanische Wärmeäquivalent fand, ...
Voltaire (François Marie Arouet; Voltaire ist ein Anagramm aus Voltaire le ... ... besteht (Gravitation), so untersteht auch das menschliche Leben allgemeinen Bedingungen (Bedeutung des Milieu, Konstanz der menschlichen Natur verbunden mit Änderung ihrer Gewohnheiten). In der Geschichte (der Ausdruck ...
Mutation (lat. mutatio = Veränderung ) nennt de Vries ... ... dann aber ein, während der kleinere Teil nach einer gewissen Zeit der Konstanz abermals in eine neue Mutationsperiode eintritt und demnach neue Arten erzeugt. Mit dem ...
Joël, Karl , geb. 1864 in Hirschberg, Prof. in Basel. ... ... . Die Freiheit lebt nur in immer neuen Akten der Befreiung, durch »Überwindung der Konstanz«. Sie ist zugleich (innere) Notwendigkeit als Eigengesetzlichkeit. »In Freiheit dem Ganzen ...
Panspermie (aus d. gr. geb. von pan = alles ... ... die Annahme einer generativ acquivoca als auch die Rückkehr zur Linnéschen Lehre von der Konstanz der Arten vermieden werden. Die Theorie der Panspermie hat Vorläufer in dem ...
... Maßstäben. Lange vorher hatte die Naturwissenschaft die Konstanz oder die Erhaltung der Materie gelehrt, gelehrt, daß bei allen Veränderungen der ... ... verschwindet der Kohlenstoff, um als proportionale Menge von Kohlensäure wieder nachgewiesen zu werden. Konstanz der Materie wie Erhaltung der Energie kann einzig und allein an Veränderungen ...
Locke, John , geb. als Sohn eines Juristen am 29. August ... ... Grundlage in der Wahrnehmung des Vorstellungsverlaufes. Die Idee der Unendlichkeit beruht auf der Konstanz unseres Vermögens des Zählens, der unbegrenzten Erweiterung von Raum und Zeit im Denken, ...
Hume, David , geb. 26. April 1711 in Edinburg, studierte ... ... Berkeley). Die Einbildungskraft erst macht daraus dauernde und selbständige Dinge, auf Grund der Konstanz (constancy) und des Zusammenhanges (coherence) der Wahrnehmungskomplexe. Da der Geist »einmal ...
Darwinismus ist die von Ch. Darwin (1809-1882) aufgestellte ... ... selection, London 1859.) Es ist das Verdienst Darwins, das Dogma von der Konstanz der Arten umgestoßen und eine Betrachtungsweise in der Zoologie und Botanik zur Geltung gebracht ...
Raum und Zeit . Alles, was wir wahrnehmen und uns vorstellen, ... ... immer dieselbe bleibt, so daß die psychologische Bedingung für die dem Räume zugeschriebene Konstanz der Eigenschaften gegeben ist, die sich in der Lehre von der Verschiebbarkeit ...
Busse, Ludwig , geb. 1862, 1887-92 Prof. in Tokio, ... ... zum psychologischen Automatismus, der aber undurchführbar ist. Wieder das Kausalprinzip noch das Prinzip der Konstanz der Energie (Äquivalenzprinzip) machen die psychophysische Wechselwirkung unmöglich; der Satz der »geschlossenen ...
Kant, Immanuel , geb. 22. April 1724 in Königsberg als Sohn ... ... nicht reale, substantielle Einfachheit. Ferner bedeutet die Identität der Persönlichkeit in ihren Erlebnissen als Konstanz des Ichbewußtseins nicht die numerische Identität einer einfachen Seele. Daß ich endlich als ...
... vom Inhalt der Anschauung, wegen der besonderen Konstanz ihrer allgemeinen Eigenschaften und wegen der unabhängigen Variation der materialen und formalen Bestandteile ... ... der Form von einer Veränderung des Stoffes (der Empfindungen) begleitet. Auf der Konstanz der Anschauungsformen beruht ihre Allgemeingültigkeit und Notwendigkeit wie ihre Objektivität. A priori ...
Haeckel, Ernst , geb. 16. Februar 1834 in Potsdam, seit ... ... unbegrenzt, ewig bewegt, in allem Wechsel ewig sich erhaltend (»Axiom von der Konstanz des Universums«); das Entropiegesetz in seiner kosmischen Deutung ist abzulehnen. Mit J. ...
Zeller, Eduard , geb. 1814 in Kleinbottwar (Württemberg), studierte in ... ... in kausalen Zusammenhang bringen. Zur Unterscheidung der Objekte von uns berechtigt nur die Konstanz und Wirkungsfähigkeit des Wahrgenommenen. Das Außenweltsbewußtsein besteht in einem unbewußten Schlüsse, der sich ...
Cornelius, Hans , Prof. in München, geb. 1863 ebenda. ... ... Anschauungsformen sind die Begriffe Gesamtheit und Teil, Zahl, Mehrheit, Zeit. Ähnlichkeit, Gleichheit, Konstanz, Veränderlichkeit, Richtung. Unbewußte psychische Tatsachen sind die »dauernden gesetzmäßigen Zusammenhänge, ...
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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