Fußnoten

1 Sitzungsbericht vom 16. März 1905, S. 332 ff. [Ges. Schriften VII, S. II ff.]


2 Über den erworbenen Zusammenhang des Seelenlebens, in »Dichterische Einbildungskraft und Wahnsinn«. Rede 1886, S. 13 ff., Die Einbildungskraft des Dichters, in »Philosophische Aufsätze«, Zeller gewidmet, 1887, S. 355 ff., »Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie«, Sitzungsber. d. Akad. d. Wiss. 1894, S. 80 ff. [Ges. Schriften VI, S. 142 ff., 167 ff. und V, 217 ff.]


3 Einleitung in die Geisteswissenschaften 33.


4 Ebenda 33, 34.


5 Ebenda S. 33. [Schriften Bd. I, S. 26 f.]


6 Meine Jugendgeschichte Hegels. Abhandl. d. Akad. d. Wiss. 1905. [Schriften Bd. IV.]


7 Beruf f. Gesetzgebung S. 5 ff.


8 Ich verweise weiter hierüber auf meine Abhandlung über Schlosser in den Preußischen Jahrbüchern, Bd. 9.


9 Meine Jugendgeschichte Hegels S. 54. [Schriften Bd. IV.]


10 Vgl. in dieser Abhandlung S. 26 ff. und meine oben zitierte Jugendgeschichte Hegels.


11 Einleitung in die Geisteswissenschaften, Vorrede XVII. [Schriften Bd. I, S. XVIII.]


12 Vgl. m. Abhandl.: Studien zur Grundlegung der Geisteswissenschaften. Sitzungsberichte der Berl. Akad. d. Wiss. 1905, S. 331 ff. [Ges. Schriften VII, S. II ff.].


13 Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie. Sitzungsber. d. Berl. Akad. d. Wiss. 1894, S. 1352 [Schriften Bd. V, S. 182].


14 Von hier aus eröffnet sich der Einblick in die logische Aufgabe, die Formen des diskursiven Denkens auf Ausdrucksweisen der Verhältnisse im Gegebenen zu reduzieren, wie sie durch die elementaren Denkleistungen herausgestellt werden. Durch die Tatsachen im Gebiet des sinnlichen Auffassens werden wir zur Einsicht in die Immanenz der Ordnung im Stoff unserer sinnlichen Erfahrung geführt, und die Sonderung des Stoffs der Eindrücke von den Formen der Zusammenfassung erweist sich als bloßes Hilfsmittel der Abstraktion. Der Satz der Identität besagt, daß jede Setzung unabhängig von ihren wechselnden Stellen im Denkzusammenhang und dem Wechsel in den Subjekten der Aussage gültig ist. Der Satz des Widerspruchs hat den der Identität zur Unterlage. Es tritt in ihm zum Satz der Identität die Verneinung, diese ist nur die Ablehnung einer in oder außer uns sich darbietenden Annahme, sie bezieht sich immer auf eine schon vorausgesetzte Aussage, mag diese nun in einem bewußten Denkakt oder in einer andern Form enthalten sein. Nun schreibt der Satz der Identität der Setzung konstante Geltung zu. Darum ist die Aufhebung dieser Setzung ausgeschlossen. Wir sind nicht imstande, dasselbe zu behaupten und zu verneinen, sofern uns das Verhältnis des Widerspruchs zum Bewußtsein kommt. Wenn ich nun das verneinende Urteil für falsch erkläre, so lehne ich ab, die Setzung aufzuheben, bestätige also die bejahende Aussage: diesen Sachverhalt spricht der Satz des ausgeschlossenen Dritten aus. So bezeichnen also die Denkgesetze keine apriorischen Bedingungen für unser Denken. Und die Verhältnisse, die im Gleichsetzen, Trennen, Abstrahieren, Beziehen enthalten sind, finden sich wieder in den diskursiven Denkoperationen wie in den formalen Kategorien, von denen später die Rede sein wird. Die Annahme, daß das Urteil das Hinzutreten des kategorialen Verhältnisses von Ding und Eigenschaften voraussetze, ist unnötig, da es aus der Beziehung zwischen dem Gegenstand und dem von ihm Prädizierten verstanden werden kann.


15 Hegel, Werke, 7. Bd., 2. Abt. [1845], S. 375 [Philosophie des Geistes].


16 Hegel, Philosophie des Geistes, Werke, 7. Bd., 2. Abt., S. 376.


17 Vgl. meine Abhandlung »Beiträge zum Studium der Individualität«, Sitzungsber. 1896. [Schriften Bd. V.]


18 »Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie« Sitzungsberichte d. Berl. Akad. d. Wiss. 1894. [Schriften Bd. V.] Vgl. in den »Studien z. Grundlegung« S. 332 ff. [Ges. Schriften VII, S. 12 ff.], »Einleitung in d. Geisteswissensch.« 1883 [Schriften Bd. I] und dazu Sigwart, Logik II3, S. 633 ff.


19 Einleitung in die Geisteswissenschaften S. 52 ff. [Schriften Bd. I, S. 42 ff.].


20 Ich habe zuerst 1865 im Aufsatz über Novalis den historischen Begriff der Generationen angegeben und benutzt, dann in größerem Umfang in Schleiermacher Bd. I verwertet und dann 1875 in dem Aufsatz über das Studium der Geschichte der Wissenschaften vom Staat usw. Philos. Monatsh. XI, 123 ff. den historischen Begriff der Generation und mit ihm zusammengehörige Begriffe entwickelt. Die nähere Bestimmung der Begriffe »historische Kontinuität«, »historische Bewegung«, »Generation«, »Zeitalter«, »Epoche« ist erst in der Darstellung des Aufbaus der Geisteswissenschaften möglich.


21 Dies ist näher behandelt: Einleitung in die Geisteswissenschaften I S. 44 ff. [Schriften Bd. I, S. 35 ff.].

Quelle:
Wilhelm Dilthey: Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften. Frankfurt a. Main 1970.
Lizenz:
Buchempfehlung: Dilthey, Wilhelm: Leben Schleiermachers ISBN-13 9783525303214
Empfehlung

Dilthey, Wilhelm

Leben Schleiermachers

Leben Schleiermachers
Vandenhoeck & Ruprecht, Nachdr. 1991. LXIX, 818 S., 3525303211, 144,00 €.
Werbung
Bookmarks
delicious wong linkarena google