Fußnoten

1 Daß das dreizehige Faulthier deren neun hätte, soll als Irrthum erkannt worden seyn: jedoch führt Owen, Ostéologie comp., p. 405, es noch an.


2 Dies entschuldigt jedoch nicht einen Professor der Philosophie, welcher, auf Kants Stuhle sitzend, sich also vernehmen läßt: »Daß die Mathematik als solche die Arithmetik und Geometrie enthält, ist richtig; unrichtig jedoch die Arithmetik als die Wissenschaft der Zeit zu fassen, in der That aus keinem andern Grunde, als um der Geometrie, als der Wissenschaft des Raumes, einen Pendanten (sic) zu geben.« (Rosenkranz, im »Deutschen Museum«, 1857, 14. Mai, Nr. 20.) Dies sind die Früchte der Hegelei: ist durch deren sinnlosen Gallimathias der Kopf ein Mal gründlich verdorben; so geht ernsthafte Kantische Philosophie nicht mehr hinein; und von dem Meister hat man die Dreistigkeit ererbt, in den Tag hinein zu reden über Dinge, die man nicht versteht: so kommt man endlich dahin, die Grundlehren eines großen Geistes ohne Umstände im peremtorisch entscheidenden Tone zu verurtheilen, als wären es eben Hegel'sche Narrenspossen. Wir dürfen es aber nicht hingehn lassen, daß die kleinen Leutchen da unten die Spur der großen Denker auszutreten sich bemühen. Sie thäten daher besser, sich an Kant nicht zu reiben, sondern sich damit zu begnügen, ihrem Publiko über Gott, die Seele, die thatsächliche Freiheit des Willens und was sonst dahin einschlägt, nähere Auskunft zu ertheilen und sodann in ihrer finstern Hinterboutique, dem philosophischen Journal, sich ein Privatvergnügen zu machen: da können sie ungenirt thun und treiben was sie wollen, kein Mensch sieht hin.


3 Dieses Kapitel, mit sammt dem folgenden, steht in Beziehung auf § 8 und 9 des ersten Bandes.


4 Illgens Zeitschrift für historische Theologie, 1839, erstes Heft, S. 182.


5 Gall et Spurzheim, Des dispositions innées, 1811, p. 253.


6 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 12 des ersten Bandes.


7 Beständig lesend, um nie gelesen zu werden.


8

Nicht mehr, – nicht mehr, – o nimmermehr auf mich

Kann, gleich dem Thau, des Herzens Frische fallen,

Die aus den holden Dingen, die wir sehn,

Gefühle auszieht, neu und wonnevoll:

Die Brust bewahrt sie, wie die Zell' den Honig.

Denkst du, der Honig sei der Dinge Werk?

Ach nein, nicht sie, nur deine eig'ne Kraft

Kann selbst der Blume Süßigkeit verdoppeln.


9 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 13 des ersten Bandes.


10 Dieses Kapitel, mit sammt dem folgenden, steht in Beziehung zu § 9 des ersten Bandes.


11 Dieses Kapitel steht in Beziehung zum Schlusse des § 9 des ersten Bandes.


12 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 14 des ersten Bandes.


13 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 15 des ersten Bandes.


14

Die Einsamkeit der Könige zu fühlen,

Jedoch der Macht entbehren, welche sie

Die Krone tragen läßt.


15 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 16 des ersten Bandes.


16 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 15 des ersten Bandes.


17 »Es findet sich eine Beschreibung ihrer Unterredung, deren Gegenstand die Schöpfung ist, – durch wen die Welt hervorgebracht sei? Buddha richtet mehrere Fragen an Brahma: ob er es gewesen, der dies oder jenes Ding gemacht, oder hervorgebracht, und es mit dieser oder jener Eigenschaft begabt habe? ob er es gewesen, der die verschiedenen Umwälzungen zur Zerstörung und Wiederherstellung der Welt verursacht habe? – Brahma leugnet, daß er jemals irgend etwas dergleichen gethan habe. Endlich fragt er selbst den Buddha, wie die Welt hervorgebracht sei, – durch wen? Nun werden alle Veränderungen der Welt den moralischen Werken animalischer Wesen zugeschrieben, und wird gesagt, daß Alles in der Welt bloße Illusion sei, keine Realität in den Dingen, Alles leer. Der also in Buddha's Lehre unterrichtete Brahma wird sein Anhänger.«


18 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 18 des ersten Bandes.


19 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 19 des ersten Bandes.


20 Merkwürdig ist, daß schon Augustinus dieses erkannt hat. Nämlich im vierzehnten Buche De civ. Dei, c. 6, redet er von den affectionibus animi, welche er, im vorhergehenden Buche, unter vier Kategorien, cupiditas, timor, laetitia, tristitia, gebracht hat, und sagt: voluntas est quippe in omnibus, imo omnes nihil aliud, quam voluntates sunt: nam quid est cupiditas et laetitia, nisi voluntas in eorum consensionem, quae volumus? et quid est metus atque tristitia, nisi voluntas in dissensionem ab his, quae nolumus? etc.


21 Etwas, das wir als falsch erkennen, dennoch ernstlich fürchten; weil das Schlimmste stets der Wahrheit am nächsten liegt.


22 Durch nichts erbittert Einer die meisten Menschen mehr, als dadurch, daß er seine Ueberlegenheit in der Konversation zu glänzen an den Tag legt. Für den Augenblick scheinen sie Wohlgefallen daran zu haben: aber in ihrem Herzen verfluchen sie ihn, aus Neid.


23 Den weisesten, glänzendesten, niederträchtigsten der Menschen.


24 Von Denen, welche Geist und Gelehrsamkeit über alle andern menschlichen Eigenschaften stellen, wird dieser Mann den größesten seines Jahrhunderts beigezählt werden: aber von Denen, welche die Tugend allem Andern vorgehn lassen, wird sein Andenken nie genug verflucht werden können. Er war der grausamste unter den Bürgern, im Verfolgen, Tödten und Verbannen.


25

Dem Strohfeu'r gleich, ist Jünglings Zorn nicht schlimm:

Rothglüh'ndem Eisen gleicht des Alten Grimm.


26 Times vom 18. Oktober 1845; nach dem Athenaeum.


27 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 20 des ersten Bandes.


28 Spallanzani, Risultati di esperienze sopra la riproduzione della testa nelle lumache terrestri: in den Memorie di matematica e fisica della Società Italiana, Tom. I, p. 581. – Voltaire, Les colimaçons du révérend père l'escarbotier.


29 »Tout ce qui est relatif à l'entendement appartient à la vie animale«, dit Bichat, et jusque-là point de doute; »tout ce qui est relatif aux passions appartient à la vie organique«, – et ceci est absolument faux. – So?! – decrevit Florentius magnus.


30 Dieses Kapitel bezieht sich auf die letztere Hälfte des § 27 des ersten Bandes.


31 De augm. scient., L. VI, c. 3.


32 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 23 des ersten Bandes.


33 Dieses, wie auch das folgende Kapitel bezieht sich auf § 28 des ersten Bandes.


34 Hier sei es beiläufig bemerkt, daß, nach der Deutschen Litteratur seit Kant zu urtheilen, man glauben müßte, Hume's ganze Weisheit hätte in seinem handgreiflich falschen Skepticismus gegen das Kausalitätsgesetz bestanden, als wovon überall ganz allein geredet wird. Um Hume kennen zu lernen, muß man seine Natural history of religion und die Dialogues on natural religion lesen: da sieht man ihn in seiner Größe, und dies, nebst dem essay 20, on national character, sind die Schriften, wegen welcher er, – ich wüßte zu seinem Ruhme nichts Besseres zu sagen – bis auf den heutigen Tag der Englischen Pfaffenschaft über Alles verhaßt ist.


35 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 29 des ersten Bandes.


36 Augustini de civit. Dei, L. XI, c. 27 verdient, als ein interessanter Kommentar zu dem hier Gesagten, verglichen zu werden.


37 Dieses Kapitel bezieht sich auf §§ 30-32 des ersten Bandes.


38 Dieses Kapitel bezieht sich auf §§ 33, 34 des ersten Bandes.


39 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 36 des ersten Bandes.


40 Es giebt nichts Anderes auf der Welt, als Vulgus.


41 In Medwin's Conversations of L. Byron, p. 333.


42 Dieses Kapitel bezieht sich auf die zweite Hälfte des § 36 des ersten Bandes.


43 Rgya Tcher Rol Pa, Hist. de Bouddha Chakya Mouni, trad. du Tibétain p. Foucaux, 1848, p. 91 et 99.


44 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 38 des ersten Bandes.


45 Dieses Kapitel steht in Beziehung zu § 49 des ersten Bandes.


46 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 43 des ersten Bandes.


47 Dieses Kapitel bezieht sich auf §§ 44-50 des ersten Bandes.


48 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 51 des ersten Bandes.


49 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 51 des ersten Bandes.


50 Beiläufig sei hier bemerkt, daß aus diesem Gegensatz von poiêsis und historia der Ursprung und damit der eigentliche Sinn des ersteren Wortes ungemein deutlich hervortritt: es bedeutet nämlich das Gemachte, Ersonnene, im Gegensatz des Erfragten.


51 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 52 des ersten Bandes.


52 Es wäre ein falscher Einwurf, daß auch Skulptur und Malerei bloß im Raume seien: denn ihre Werke hängen zwar nicht unmittelbar, aber doch mittelbar mit der Zeit zusammen, indem sie Leben, Bewegung, Handlung darstellen. Eben so falsch wäre es zu sagen, daß auch die Poesie, als Rede, allein der Zeit angehöre: dies gilt, eben so, nur unmittelbar von den Worten: ihr Stoff ist alles Daseiende, also das Räumliche.


53 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 54 des ersten Bandes.


54 In gladiatoriis pugnis timidos et supplices, et, ut vivere liceat, obsecrantes etiam odisse solemus; fortes et animosos, et se acriter ipsos morti offerentes servare cupimus. Cic. pro Milone, c. 34.


55 »Gegen das System der Bhagavatas, welches nur zum Theil ketzerisch ist, ist die Einwendung, auf welche Vyasa das größte Gewicht legt, diese, daß die Seele nicht ewig seyn würde, wenn sie hervorgebracht wäre und folglich einen Anfang hätte.«


56 »In der Hölle ist das härteste Loos das jener Irreligiosen, die Deitty genannt werden: dies sind solche, welche, das Zeugnis Buddha's verwerfend, der ketzerischen Lehre anhängen, daß alle lebenden Wesen ihren Anfang im Mutterleibe nehmen und ihr Ende im Tode erreichen.«


57 »Die Metempsychose ist daher das einzige System dieser Art, auf welches die Philosophie hören kann.« – Diese posthume Abhandlung findet sich in den Essays on suicide and the immortality of the soul, by the late Dav. Hume, Basil 1799, sold by James Decker. Durch diesen Baseler Nachdruck nämlich sind jene beiden Werke eines der größten Denker und Schriftsteller Englands vom Untergange gerettet worden, nachdem sie in ihrem Vaterlande, in Folge der daselbst herrschenden stupiden und überaus verächtlichen Bigotterie, durch den Einfluß einer mächtigen und frechen Pfaffenschaft unterdrückt worden waren, zur bleibenden Schande Englands. Es sind ganz leidenschaftslose, kalt vernünftige Untersuchungen der beiden genannten Gegenstände.


58 Sancara, s. de theologumenis Vedanticorum, ed. F. H. H. Windischmann, p. 37.Oupnekhat, Vol. I, p. 387, et p. 78.Colebrooke's Miscellaneous essays, Vol. I, p. 363.


59 Die Etymologie des Wortes Nirwana wird verschieden angegeben. Nach Colebrooke (Transact. of the Roy. Asiat. soc., Vol. I, p. 566) kommt es von Wa, wehen, wie der Wind, mit vorgesetzter Negation Nir, bedeutet also Windstille, aber als Adjektiv »erloschen«. – Auch Obry, du Nirvana Indien, sagt p. 3: Nirvanam en sanscrit signifie à la lettre extinction, telle que celle d'un feu. – Nach dem Asiatic Journal, Vol. 24, p. 735, heißt es eigentlich Nerawana, von nera, ohne, und wana, Leben, und die Bedeutung wäre annihilatio. – Im Eastern Monachism, by Spence Hardy, wird, S. 295, Nirwana abgeleitet von Wana, sündliche Wünsche, mit der Negation nir. – J. J. Schmidt, in seiner Uebersetzung der Geschichte der Ostmongolen, S. 307, sagt, das Sanskritwort Nirwana werde im Mongolischen übersetzt durch eine Phrase, welche bedeutet: »vom Jammer abgeschieden«, – »dem Jammer entwichen«. – Nach des selben Gelehrten Vorlesungen in der Petersburger Akademie ist Nirwana das Gegentheil von Sansara, welches die Welt der steten Wiedergeburten, des Gelüstes und Verlangens, der Sinnentäuschung und wandelbaren Formen, des Geborenwerdens, Alterns, Erkrankens und Sterbens ist. – In der Burmesischen Sprache wird das Wort Nirwana, nach Analogie der übrigen Sanskritworte, umgestaltet in Nieban und wird übersetzt durch »vollständige Verschwindung«. Siehe Sangermano's Description of the Burmese empire, transl. by Tandy, Rome 1833, § 27. In der ersten Auflage von 1819 schrieb auch ich Nieban, weil wir damals den Buddhaismus nur aus dürftigen Nachrichten von den Birmanen kannten.


60 Memmen zeugen Memmen, und Niederträchtiges Niederträchtiges.


61 Disputatio de corporum habitudine, animae, hujusque virium indice. Harderov. 1789, § 9.


62 Unsere Mutter war eine Frau von ausgezeichneten Vorzügen.


63 Ich habe mich hier nicht eigentlich ausdrücken dürfen: der geneigte Leser hat daher die Phrase in eine Aristophanische Sprache zu übersetzen.


64 Das Ausführlichere hierüber findet man in Parerga, Bd. 2, § 92 der ersten Auflage.


65 Wer liebte je, der nicht beim ersten Anblick liebte?


66 Himmel! also Du liebst mich?! Dafür würde ich hunderttausend Siege aufgeben, würde umkehren, u.s.w.


67

Ich frag' nicht, ich sorg' nicht,

Ob Schuld in dir ist:

Ich lieb' dich, das weiß ich,

Was immer du bist.


68 Ich liebe und hasse sie.


69 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 60 des ersten Bandes.


70 Vom Baum der Erkenntniß ist gepflückt worden: – Alles ist bekannt.


71 Dieses Kapitel bezieht sich auf §§ 56-59 des ersten Bandes. Auch ist damit zu vergleichen Kapitel 11 und 12 des zweiten Bandes der Parerga und Paralipomena.


72

Bis Alter und Erfahrung, Hand in Hand,

Zum Tod' ihn führen und er hat erkannt,

Daß, nach so langem, mühevollen Streben,

Er Unrecht hatte, durch sein ganzes Leben.


73 Tausend Genüsse sind nicht eine Quaal werth.


74 Unser Leben ist falscher Art: in der Harmonie der Dinge kann es nicht liegen, dieses harte Verhängniß, diese unausrottbare Seuche der Sünde, dieser gränzenlose Upas, dieser Alles vergiftende Baum, dessen Wurzel die Erde ist, dessen Blätter und Zweige die Wolken sind, welche ihre Plagen auf die Menschen herabregnen, wie Thau, – Krankheit, Tod, Knechtschaft, – all das Wehe, welches wir sehn, – und, was schlimmer, das Wehe, welches wir nicht sehn, – und welches die unheilbare Seele durchwallt, mit immer neuem Gram.


75

O, könnte man im Schicksalsbuche lesen,

Der Zeiten Umwälzung, des Zufalls Hohn

Darin ersehn, und wie Veränderung

Bald diesen Trank, bald jenen uns kredenzet, –

O, wer es säh! und wär's der frohste Jüngling,

Der, seines Lebens Lauf durchmusternd,

Das Ueberstandene, das Drohende erblickte, –

Erschlüg' es zu, und setzt' sich hin, und stürbe.


76 Ueberzähle die Freuden, welche deine Stunden gesehn haben; überzähle die Tage, die von Angst frei gewesen; und wisse, daß, was immer du gewesen seyn magst, es etwas Besseres ist, nicht zu seyn.


77 Dieses Kapitel bezieht sich auf §§ 55, 62, 67 des ersten Bandes.


78 Diese ist erörtert im Anhang zu meiner Preisschrift über die Freiheit des Willens.


79 Dieses Kapitel bezieht sich auf § 68 des ersten Bandes. Auch ist damit zu vergleichen Kap. 14 des zweiten Bandes der Parerga.


80 Sofern man hingegen die Askese gelten läßt, wäre die in meiner Preisschrift über das Fundament der Moral gegebene Aufstellung der letzten Triebfedern des menschlichen Handelns, nämlich 1) eigenes Wohl, 2) fremdes Wehe und 3) fremdes Wohl, noch durch eine vierte zu ergänzen: eigenes Wehe: welches ich hier bloß im Interesse der systematischen Konsequenz beiläufig bemerke. Dort nämlich mußte, da die Preisfrage im Sinn der im protestantischen Europa geltenden philosophischen Ethik gestellt war, diese vierte Triebfeder stillschweigend übergangen werden.


81 Siehe F. H. H. Windischmann's Sancara, sive de theologumenis Vedanticorum, p. 116, 117 et 121-23: wie auch Oupnekhat, Vol. I, p. 340, 356, 360.


82 Vergl. die beiden Grundprobleme der Ethik, S. 274.


83 S. Bonaventurae vita S. Francisci, c. 8. – K. Hase, Franz von Assisi, Kap. 10. – I cantici di S. Francesco, editi da Schlosser e Steinle. Francoforto s. M. 1842.


84 Michaelis de Molinos manuductio spiritualis: hispanice 1675, italice 1680, latine 1687, gallice in libro non adeo raro, cui titulus: Recueil de diverses pièces concernant le quiétisme, ou Molinos et ses disciples. Amstd. 1688.


85 Matth. 19, 11 fg. – Luc. 20, 35-37. – 1. Cor. 7, 1-11 und 25-40. – (1. Thess. 4, 3. – 1. Joh. 3, 3. -) Apokal. 14, 4. –


86 Vgl. »Ueber den Willen in der Natur«, zweite Auflage, S. 124.


87 Z.B. Job. 12, 25 und 31. – 14, 30. – 15, 18. 19. – 16, 33. – Coloss. 2, 20. – Eph. 2, 1-3. – 1. Joh. 2, 15-17 und 4, 4. 5. Bei dieser Gelegenheit kann man sehen, wie gewisse protestantische Theologen in ihren Bemühungen, den Text des Neuen Testaments ihrer rationalistischen, optimistischen und unsäglich platten Weltansicht gemäß zu mißdeuten, so weit gehn, daß sie diesen Text in ihren Uebersetzungen geradezu verfälschen. So hat denn H. A. Schott, in seiner dem Griesbachischen Texte 1805 beigegebenen neuen lateinischen Version das Wort kosmos, Joh. 15, 18. 19, mit Judaei übersetzt, 1. Joh. 4, 4, mit profani homines, und Coloss. 2, 20, stiocheia tou kosmou mit elementa Judaica; während Luther überall das Wort ehrlich und richtig durch »Welt« wiedergiebt.


88 Bellermann, Geschichtliche Nachrichten über Essäer und Therapeuten. 1821, S. 106.


89 Von diesen Bekehrten ist gar Vieles zu hören und zu lernen.


90 Unusquisqe tantum juris habet, quantum potentiâ valet. Tract. pol., c. 2, §8. – Fides alicui data tamdiu rata manet, quamdiu ejus, qui fidem dedit, non mutatur voluntas. Ibid. § 12. – Uniuscujusque jus potentiâ ejus definitur. Eth. IV, pr. 37, schol. I. – Besonders ist das 16. Kapitel des Tractatus theologico-politicus das rechte Kompendium der Immoralität Spinozischer Philosophie.

Quelle:
Arthur Schopenhauer. Zürcher Ausgabe. Werke in zehn Bänden. Band 4, Zürich 1977.
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