Plastik (v. gr.), 1 ) Bildung ; 2 ) Bildform- u. bes. Bildhauerkunst (s. b.); 3 ) Schauspielkunst u. Pantomimik ( belebte P.). Plastiker , Bildner. Plastisch , 1 ) bildend, wie Plastische ...
Etex (spr. Etes), Antoine , geb. 1808 in Paris ... ... unter Dupaty , Pradier u. Ingres , wandte sich aber vornehmlich der Plastik zu. 1829 erhielt er für seinen sterbenden Hyacinth den zweiten u. ...
Geerts , Karl Heinrich , geb. 1808 in Antwerpen , in der Plastik gebildet von van Hool u. v. der Ven, begründete seinen Ruf 1836 durch eine Statue des Quintin Messys u. eine Büste des Erzbischofs von ...
Zauner , Franz Edler von Felpatan, geb. 1746 zu Kauns ... ... Wien u. seit 1776 in Rom zum Bildhauer, wurde 1781 Lehrer der Plastik u. Professor u. Rath der kaiserlichen Akademie der Bildenden ...
Gewand , 1 ) jedes gewebte Zeug , bes. von Wolle ; 2 ) ( Malerei u. Plastik ), so v.w. Faltenwurf ; 3 ) ( Gewänd ), der Graben , in welchen die Fächser der Weinstöcke gelegt ...
Cellīni (spr. Tschellini), Benvenuto , geb. 1500 in Florenz ... ... , wo sich frühzeitig sein bedeutendes bildnerisches Talent entwickelte. Um sich in der Plastik auszubilden, ging er nach Rom in die Werkstätte des Firenzuolo di Lombardia ...
Anaglypten ( Anaglyphen , v. gr.), in der Plastik ganz od. halb erhabene Arbeit ( Hoch - od. Flachreliefs , s.d.); daher Anaglyptik (Anaglyphik ), Kunst , solche zu verfertigen.
Bildformkunst ( Plastik ), die Kunst , aus irgend einem Stoffe , als: Thon , Gyps , Wachs , Stein , Holz , Metall , Elfenbein , im engern Sinne aber bes. aus den erstern 3 Stoffen , ...
Lebende Bilder , die Darstellung von Werken der Malerei u. Plastik durch lebende Personen , s. Tableau .
Äginetische Kunst . Ägina war zur Zeit seiner Blüthe , kurz ... ... dem alten zum hohen Styl , der Hauptsitz griechischer Kunst , namentlich der Plastik in Holz , Thon u. dem geschätzten Erz ( Äginetisches Erz ...
Kunstausstellungen , öffentliche Ausstellungen , um Werkeder Malerei , der Zeichnenden ... ... Künste ( Zeichnung en, Kupfer - u. Stahlstiche ) u. der Plastik zur Kenntniß u. Anschauung des Publicums zu bringen u. den ...
Schön , wird im Sprachgebrauche des gewöhnlichen Lebens häufig Alles genannt, ... ... Tonreihen liegt; in ähnlicher Weise ist in der Architektur u. der Plastik das Schöne immer an bestimmte Verhältnisse der Gestalt gebunden; in der ...
Kunst (von Können abgeleitet), 1 ) im Allgemeinen so v. ... ... sich selbst zum Tempel der Idee zurüstet; in der Bildhauerei ( Plastik ), wie die Idee der Materie als ihrem organischen Leibe innewohnt ...
Geefs , 1 ) Wilh ., geb. 1806 in Antwerpen ... ... 1817 in Antwerpen , zeigte früh die Spuren eines bedeutenden Talents für Plastik u. Malerei , so daß er in seinem fünfzehnten Jahre von der ...
Flora , 1 ) (griech. Chloris ), Göttin der ... ... derselben ist die berühmteste die Farnefische F. (s.d.). Die moderne Plastik hat sich auch oft die Darstellung der F. zum Vorwurf genommen ...
Nackt , 1 ) von Kleidungsstücken entblößt, daher Nacktheit; ... ... Unterschiede verschiedner Kunstschulen von jeher kund gegeben. Das Nackte tritt in der Plastik mehr in den Vordergrund als in der Malerei , u. daher ...
Brera ( Palazzodi B., Palazzo reale della scienze e ... ... , eine Sammlung Gypsabgüsse von den besten antiken u. modernen Werken der Plastik , ein Münzcabinet u. ein Medaillencabinet, ein Observatorium , die öffentliche, ...
Goethe , Johann Wolfgang von G., geb. den 28. ... ... die in der dortigen Bibliothek aufgestellt ist. Zu den schönsten Werken moderner Plastik zählt die Schiller -Goethe- Statue , entworfen von Rietschel , gegossen ...
... war im Alterthum ein Theil der Plastik ; sie blühte als ansehnliches Gewerk bes. in Korinth , wo ... ... Henkel , Griffel etc. zeichnen die Gebilde dieser Art von Plastik aus. Sogar Götterbilder gingen aus den Werkstätten der T. hervor, ...
Ballet (v. ital. ballare , tanzen), 1 ) im ... ... den Hintergrund u. begründete durch die Zurückführung des B-s auf die dramatische Plastik die rhythmischen Pantomimen . Unter den Italienern zeichnete sich Vigano durch ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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