Mozart, Wolfgang A.

Die Zauberflöte

Die Zauberflöte
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Erscheinungsdatum: 1986
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 88
  • ISBN: 3150026202
  • EAN: 9783150026205
  • Amazon.de Verkaufsrang: 49.399
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Beschreibung von buecher.de

Wie oft kann man nicht z. B. das Gerede hören, der Text der Zauberflöte sei gar zu jämmerlich, und doch gehört dieses Machwerk zu den lobenswerten Opernbüchern. Das Reich der Nacht, die Königin, das Sonnenreich, die Mysterien, Einweihungen, die Weisheit, Liebe, die Prüfungen und dabei die Art einer mittelmäßigen Moral, die in ihrer Allgemeinheit vortrefflich ist, - das alles, bei der Tiefe, der bezaubernden Lieblichkeit und Seele der Musik, weitet und erfüllt die Phantasie und erwärmt das Herz.' Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von E.-M. Giebels fanden 12 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen das schönste

Über die Zauberflöte gibt es unübersehbar viele Kinderbücher.

Sehr viel Kitsch ist dabei - vom bayerischen Buben bis zu Comic und Keyboard -

Aber dieses Buch ist eine wahre Wonne!

Diese Rezension von Dr. Alberts fanden 6 von 8 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Neuauflage !!

Die rororo Opernbücher sind eine Fundquelle für das Verständnis eines Werks.

Das wissende Hören ist ein noch beglückenderes. Je mehr ich von einem Werk verstehe, desto mehr steigt meine Achtung vor Komponisten und der Komposition. Holland und Csampai stellen wichtige Literatur zusammen.

Gerade bei der Zauberflöte, die uns so rätselhaft erscheint, ist dies äusserst hilfreich.

Die historischen Hintergründe, soweit sie aufklär sind werden beleuchtet.

Die Wirkungsgeschichte des meistgespielten Werks auf der Opernbühne wird dargestellt.

Die verschiedenen geistesgeschichtliche Kontexte der Komposition werden erhellt.

Alle Beiträge sachkundig zusammengetragen, dazu ein umfachreiche Einführung des Kenners Csampai.Gleicher macht sehr kritische Anmerkungenzur Diskographie. Vor seinen strengen Ohren finden Aufnahmen keine Gnade, die zu den Referenzaufnahmen dieser Oper zählen, wie derjenigen von Böhm 1965 mit Wunderlich. Csampia präferiert, und selbst da nur mit Vorbehalten, die Version von Toscanini aus dem Jahre 1937.

Über Geschmäcker ist nicht zu streiten. Csampai begründet seine Ablehnung gegenüber einem morbiden Schönklang und man wäre gespannt zu erfahren, wie er 2008 diese Diskographie schreiben würde. Seit 1981 sind noch einige Aufnahmen erschienen, die nicht dem "morbiden Schönklang" huldigen.

Das wäre ohne das Hauptanliegen. Eine Neu-Auflage dieser Reihe wäre für alle Liebhaber der Oper ein unschätzbarer Gewinn. Vielleicht könnte man sich dazu entschliessen, das Libretto, das unendlich vielen CDs beiliegt und heute über Internet leicht zugänglich ist, weg zu lassen und dafür weitere sehr spannende Beiträge zum ewigen Thema " Zauberflöte" einzubringen.




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