Ravenscroft, Trevor

Die heilige Lanze

Die heilige Lanze
  • Verlag: Universitas Verlag
  • Erscheinungsdatum: 1996
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 349
  • ISBN: 3800411660
  • EAN: 9783800411665
  • Amazon.de Verkaufsrang: 437.049
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Beschreibung von buecher.de

Der Speer des römischen Söldners Longinus, der Christi Seite durchbohrte, wurde zur heiligen Lanze. Wer auch immer diesen Speer besitzt und um die geheimnisvolen Mächte weiß, die darin liegen, hält das Schicksal der Welt in seinen Händen.
Dieses Buch berichtet über den 'Speer des Schicksals' - und über die Männer, die ihn bisher besessen haben.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Einlick in die okkulten Hintergründe des 3.Reiches

Ravenscroft bezieht sich in diesem hochinteressanten Buch auf Gespräche mit Johannes Stein, der, als Jude, in den Wiener Jahren sich sehr intensiv mit Hitler befaßte und Zugang zu seinem okkulten Denken bekam. Wenn die dargestellten Hintergründe und Ereignisse großteils auch nicht authentisch belegt werden können, so fügt sich das Buch sehr plausibel in die historischen Umstände. Die Geschichte des Speers des Longinus, der in der Wr. Schatzkammer aufbewahrt wird ist auch zu einem Teil die Geschichte des 3.Reiches. Churchill holte im Verlauf des Krieges J.Stein als Berater nach England, um durch ihn Einblick in das Denken Hitlers zu bekommen. Das Buch zeigt eine weitgehend unbekannte aber sehr wesentliche Seite der Geschichte des Nationalsozialismus und ist sehr empfehlenswert. Wenn auch zahlreiche geschilderte Fakten nur aus den Gesprächen mit J.Stein stammen und nicht weiter belegbar sind, so sind sie um nichts weniger glaubwürdig. (sh. auch J.Stein; Weltgeschichte im Lichte des Hl. Gral)

Diese Rezension von Gid Scoop fanden 10 von 12 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Keine Lanze, aber viel Esoterik.

Anders als der Titel vermuten lässt, geht es in diesem Buch nicht (bzw. nur am Rande)um die Legende von Longinus und der Passionslanze. Viel mehr beschäftigt sich der Autor mit dem okkulten Hintergrund von Hitlers Machtergreifung und der weiteren Entwicklung des dritten Reiches in dieser Hinsicht.

So interessant diese Gedanken auch sein möge, in vorliegendem Buch sind sie leider nicht nachvollziehbar. Das liegt zum einen am Fehlen jeglicher Quellenangaben. So berichtet der Autor detailliert, wer bereits alles im Besitz der Lanze war (historische Personen), Belege dafür, bringt er aber nicht. Woher weiß dann der Leser, dass der Autor sich das nicht alles ausgedacht hat?

Ich hatte ein Buch über die Geschichte der Lanze, die die Seite Jesu öffnete erwartet, bin aber mit esoterischen Gedanken über den okkulten Wahn einiger Nazi-Größen konfrontiert worden, deren Glaubwürdigkeit ich leider nicht nachprüfen konnte. Ich war enttäuscht. Zwei Sterne gibt es trotzdem, da das Buch einige Lichtblicke enthält, zu denen ich auch das letzte Kapitel zähle.

Diese Rezension von jackdeath2 fanden 4 von 6 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen mogelpackung?!

weder der titel, noch der klappentext lassen im geringsten verlauten worum es in diesem buch wirklich geht?

das ganze "werk" dreht sich schlicht und einfach um hitler und seinem streben zur macht.was am anfang noch interessant und neu wirkt, wird im weiteren verlaufe einfach nur noch unglaubwürdig.quellenangaben hielt der autor wohl nicht für nötig, man muss schlicht und einfach "glauben".

Diese Rezension fanden 6 von 10 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Wer an den Weihnachtsmann glaubt, glaubt Ravencroft.

Worum geht es? Ravencroft wagt sich an die gnostisch/ manichäischen Unterströmungen des Dritten Reichs. Was er zusammenträgt war auf dem Forschungsstand von 1972 - als das Buch erstmals erschien - plausibel, aber schon damals nicht beweisbar. Mittlerweile ist etwas Zeit vergangen und einige seiner Voraussetzungen sind obsolet, z.B. seine Spekulationen über Hitlers Jahre in Wien (s. Hamann, Hitlers Wien). Das ganze Unternehmen krankt ohnehin an der Methodik - Ravencrofts Gewährsmann hat seine "Fakten" nämlich erfühlt und in Visionen ausfindig gemacht. Wie der Autor richtig sagt: Ein ganz neuer Forschungsansatz. Das Zitate nicht aus- und nachgewiesen werden, die Bibliografie lückenhaft ist, kurz sein eigener wissenschaftlicher Apparat ein Witz ist, wen kümmert es? Geht es doch darum zu beweisen, daß Luzifer sich des “Führers" und seiner Anhänger bemächtigt hat. . Der leichte Rassismus, der bei Ravencroft mitschwingt , scheint seine Fans übrigens nicht zu stören...

Diese Rezension fanden 2 von 3 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Faszinierend - Erschüternd - Unglaublich

Ein Buch dessen Tragweite und Information langes für sicher gehaltenes sprengt. Beim lesen spürt man den tiefen Unterton der neue Ansichten und Erkenntnise prophezeit. Ich war nach diesem Buch in Wien - in der Hofburg!

Die heilige Lanze



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