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Das spannend zu lesende Buch verdient hohe Aufmerksamkeit bei allen, die sich mit Fragen der Ökologie und der politischen Bildung befassen. Darüber hinaus geht es aber jeden an, weil wir alle Betroffene sind!' (Das Forum) 'So wird aus der Frage nach dem Umweltschutz unter der Hand 'eine Frage nach dem Menschenbild' und seiner Erneuerung: also weg von dem 'schrankenlosen Anthropzentrismus', hin zur Anerkennung der Schöpfungswirklichkeit, von der der Mensch nur ein, wenn auch bedeutsamer, Teil ist. Ein dringend notwendiges Buch:' (Christ in der Gegenwart) 'Drewermann weckt eine 'heilsame' Unruhe, denn immer dort, wo Fragen wirklich dorthin geführt werden, wo sie ihre Wurzeln haben, steht vor einer möglichen Umkehr die Mühe der Selbstbesinnung.' (Der Dom) 'Das Buch hat alles, was man sich von einem engagierten Diskussionsbeitrag wünscht: eine kraftvolle, ein wenig einseitige These, eine mitreissende Sprache, eine gute Kenntnis des Sachverhalts.' (RHS) 'Es will aufrütteln, provozieren und die Christen zur Buße rufen. Hoffentlich hat es eine Wirkungsgeschichte in der Christenheit von heute.' (Lebendiges Zeugnis)
Der Preis des FortschrittsMan bekommt einen recht profunden Einblick in die Ökologieproblematik, wenngleich er bei den Konsequenzen, glaube ich, nicht nicht gründlich genug ist. Die Konsequenz die Herbert Gruhl in seinem letzten Buch formuliert, riskiert er nicht. Oder nehmen wir Rudolf Bahros Band "Logik der Rettung". Da findet man in analytischer Schärfe, was bei Drewermann eher oberflächlich bleibt, wenngleich das Buch selbst sehr gut gefaßt ist.
theologisch falsch, einseitig, wenig durchdacht, esoterischDrewermann spricht die Problematik der Überbevölkerung und des ökologischen Kollapses der Erde richtig an, benennt jedoch abstruse Gründe und Lösungen. Auf den ersten 40 Seiten benennt er ökologische Fakten, die gut recherchiert scheinen. Auf den folgenden 120 Seiten beschuldigt er einseitig das Christentum, schuld an all diesen Problemen zu sein. Er stellt pauschal alle anderen (vor allem Natur-)Religionen als überlegen dar und rechtfertigt sogar die Menschenopfer der Atzteken. Drewermann fordert einen Umwelt-zentrierten Multi-Kulti-Glauben, der theologisch nicht haltbar und deutlich esoterisch ist und teilweise sogar gefährlich scheint. Er erklärt die Bibel mehrmals als unglaubwürdig, argumentiert jedoch dann wieder mit ihr. In diesem Buch ist keine klare Linie zu erkennen. Abgesehen von teilweise unmöglichen Inhalten, ist es dennoch sprachlich verständlich zu lesen.