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Anfang des 14.Jahrhunderts wurden die Templer in Frankreich systematisch verfolgt und ihr Orden von der römisch-katholischen Kirche offiziell verboten. Wohin konnten sich die wenigen Überlebenden retten? Was geschah mit dem okkulten Wissen der Templerund ihren Idealen? Was verbindet die Templer mit dem Freimaurertum?
Diesen und anderen aufregenden Fragen geht dieses Buch nach und zeigt, welche Dynamik die geheimen Gedanken der Freiheit vom Mittelalter bis in die Gegenwart entwickelt haben.
Guter geschichtlicher ÜberblickDie Autoren (selbst keine Freimaurer) stellen die Entwicklung der Freimaurerei vor dem jeweiligen geschichtlichen Hintergrund dar. Dabei zeigen sie auf, welchen Einfluss die geschichtlichen Entwicklungen auf die Entwicklung der jeweiligen Mysterinenbünde genommen hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über die Entstehung der Freimaurerei, die diesen geschichtlichen Hintergrund meist ausblenden, wird (im 2. Teil) so auch deutlich, wie es zu den unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Freimaurerei kam und welchen Einfluss Freimaurer auf die Politik ihrer Zeit nahmen. So räumen sie auch mit dem Gespenst einer freimaurerischen Weltverschwörung auf. Auch zeigen sie, dass zwar templerische Tradionen in die Entwicklung der Freimaurerei einflossen, aber auch viele andere Strömungen der jeweiligen Zeit. Im 1. Teil des Buches wird ein historischer Abriss über den Templer-Orden und seine Vernichtung gegeben und dann Hinweisen nachgegangen, wo und wie sich templerische Traditionen über die Jahrhunderte erhalten haben könnten. Dabei wird immer deutlich, was beweisbar, was Vermutung und was Spekulation ist. Die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und plausibel.
Ein ausgezeichneter Einstieg und Überblick über die Geschichte (nicht die Inhalte) der Templer und der Freimaurer. (Die Ausstattung lässt leider etwas zu wünschen übrig.)
Bis zur Seite 200 interessant, ab da wird es langweiligSehr gutes Buch über die Entstehung der Tempelritter und deren Untergang. Der Autor versucht eine Brücke zu den Freimaurern zu spannen, wobei er sehr objektiv vorgeht. Das Buch ist somit nichts für Personen, die überall Geheimbünde sehen und an eine Weltverschwörung glauben. Ab der Seite 200 ergeht sich der Autor leider im Abspulen von Jahreszahlen und Personen, so dass ich schnell den Überblick und das Interesse verloren habe. Allgemein lässt sich sagen, der erste Teil ist spannend geschrieben, der zweite Teil ist LANGWEILIG!!
Eigenes nachdenken wird angeregtDie Autoren stellen Theorien auf, die jedoch sehr zum Nachdenken anregen. Daß die Freimauerei nicht aus dem Nichts entstanden ist, dürfte klar sein. Daher sind es interessante Anregungen, über die weiter intensiv nachgedacht werden muß.Dieses Buch ist ein Muß für Suchende!
pseudo-historische Esoterik-FantasyEs ist wirklich erstaunlich, wieviel Blödsinn immer noch über die Templer geschrieben wird; auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Die interessante Frage ist nur, ob die Autoren selbst an den Unfug glauben, den sie da von sich geben, oder einfach die Leichtgläubigkeit der Leser ausnutzen. Die Methode ist immer dieselbe - oberflächlich angelesenes Faktenwissen wird mit Spekulationen und Phantastereien kombiniert und vermischt; das eine soll dem anderen Glaubwürdigkeit verleihen. Die "Entdeckungen" über Robert the Bruce von Schottland geben dem ganzen immerhin ein wenig Originalität; dieser - allen zeitgenössischen Quellen zufolge ein frommer Christ, dessen Vorfahren zudem aus England stammten - hätte sich sicher sehr gewundert, hätte er von seinen keltisch-heidnischen Grossmachtplänen gelesen, die ihm hier zugeschrieben werden. Letztendlich beruht das ganze darauf, dass man die oft unter barbarischer Folter erzwungenen Geständnisse der Templer mehr oder weniger für bare Münze nimmt und ins Positive wendet; da könnte man auch die Geständnisse stalinistische Schauprozesse (hier hat allerdings noch niemand esoterisch-weltverbessernde Geheimnisse geortet) als Tatsachenbeschreibungen nehmen, denn der Templerprozess wurde so ziemlich mit denselben Methoden betrieben. Immerhin: in puncto unfreiwilligem Humor wird dem auch nur halbwegs sachkundigen Leser einiges geboten, und das rechtfertigt ein Sternchen für Kreativität. Als "Sachbuch" kann man diesen Band jedoch beim besten Willen nicht bezeichnen - er gehört eher in die Kategorie "Fantasy". Das ultimative Buch über die Templer-Esoterik ist immer noch Umberto Ecos "Foucauld'sches Pendel" - hier wird die "Logik" dieser Phantasten erschöpfend beschrieben...
Hätten sie doch jemanden gefragt ...... der sich damit auskennt....Die Autoren versuchen verzweifelt eine Verbindung zwischen den Tempelrittern und den Freimaurern herzustellen, die es so nicht gibt.
Das Buch strotz vor Ungenauigkeiten, was die Historie der Templer angeht. Die Freimaurerei wird in ihrem Kern nicht erfasst.
Zwar läßt der Stil sich gut lesen, allerdings kann nicht darüber hinweg getäuscht werden, das sich das Buch an ein Publikum wendet, das über nur wenig Kenntnisse in diesem Bereich verfügt.
So werden hier diverse "Beweise" angeführt, die an anderen Stellen bereits als Unfug widerlegt wurden, und zwar von namhaften Historikern.Das Buch ist nur als leichte Reiselektüre für einen verregneten Sommer zu empfehlen.
Ernsthaft Interessierten an der Königlichen Kunst kann es nichts geben und wer initiert ist, kann vielleicht herzhaft über dieses Buch lachen.