Heideking, Jürgen / Mauch, Christof

Die amerikanischen Präsidenten

Die amerikanischen Präsidenten
  • Verlag: Beck
  • Erscheinungsdatum: 2004-12-07
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 494
  • ISBN: 3406531474
  • EAN: 9783406531477
  • Amazon.de Verkaufsrang: 202.465
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Beschreibung von buecher.de

Seit George Washington haben die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika die Geschichte ihres Landes maßgeblich beeinflußt und mitgestaltet. Laut Verfassung sind sie Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person. Im 20. und 21. Jahrhundert gehört zum 'schwierigsten Job der Welt' darüber hinaus eine besondere Verantwortung für den Weltfrieden und vor allem in Krisenzeiten stehen die Präsidenten - wie auch jetzt wieder - im Brennpunkt der politischen Ereignisse. Diese erweiterte und aktualisierte Neuauflage stellt die 42 Präsidenten der USA von George Washington bis George W. Bush in biographischen Portraits vor. Ein Panorama der amerikanischen Geschichte von der Unabhängigkeit am Ende des 18. Jahrhunderts bis zur globalen Supermacht der Gegenwart.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Winfried Brammer fanden 12 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Spannend und Lesenswert

Im ersten Teil wird das präsidentielle System des amerikanischen Regierungssystems geschildert. Dabei werden die unterschiedlichen Organe beschrieben, sowie ihr Zusammenspiel. Das allein ist schon sehr aufschlussreich für das Verständnis amerikanischer Politik. Dabei wird natürlich auf die Rolle und das Rollenverständis des amerikanischen Präsidenten Bezug genommen. Die Stellung des Präsidenten war nicht immer so stark und gerade in den letzten Jahrzehnten haben sich um seine Person doch eine beachtliche Anzahl von Institutionen angehäuft, die mehr oder minder Einfluss auf die Politik anstreben. In dem Hauptteil werden die Porträts aller Präsidenten dargestellt. Mal davon abgesehen, dass es spannend und wissenswert geschrieben ist, lernt man auch nebenbei viel über die Geschichte der USA seit der Unabhängigkeitserklärung. Dabei wird in jedem Porträt der Werdegang des jeweiligen Präsidenten dargestellt, sowie die mit ihm zusammenhängenden geschichtlichen Ereignisse. Jedes Porträt endet mit einer kritischen Würdigung sowie einem Ausblick der geschichtlichen Leistung. Natürlich erfährt man auch einiges zur Statistik der bisher 43 Präsidenten: jüngster Präsident, ältester Präsident, langweiligster Präsident usf....Alles in allem ein super spannendes und lehrreiches Buch, in dem wesentlich mehr drinnen steckt als nur eine Abfolge von Biografien.

Diese Rezension von Winfried Brammer fanden 8 von 9 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Hervorragendes Geschichtsbuch aus 41 (!) Kurzbiographien!

Jürgen Heideking, Professor für anglo-amerikanische Geschichte an der Universität zu Köln, ist eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet der verfassungsrechtlichen und politischen Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.Mit diesem Sammelband hat er das Kunststück fertiggebracht, auf knapp 500 Seiten einen ausführlichen, lehrreichen und noch dazu äußerst spannend geschriebenen Überblick über die US-amerikanische Geschichte seit 1789 (Beginn der Amtszeit George Washingtons) zu geben. Er tut dies aus der Perspektive der jeweils amtierenden Präsidenten, so daß dem Leser neben dem ohnehin schon interessanten geschichtlichen Wissen auch noch die Biographien der obersten Staatsmänner, die die jeweiligen Epochen entscheidend geprägt haben, vermittelt wird. Wer wollte den amerikanischen Bürgerkrieg verstehen wollen, ohne die Person Abraham Lincolns und seinen Kapmf gegen die Sklavenhaltung zu kennen? Wer kann den Aufstieg einer von vielen britischen Kolonien zur einzigen und alles überstrahlenden Supermacht des ausgehenden 20. Jahrhunderts nachvollziehen, ohne die Personen zu kennen, die diese Entwicklung möglich gemacht haben? Heideking stellt in Essays von jeweils etwa 10 Seiten die 41 US-Präsidenten vor, die seit der Unabhängigkeitserklärung dieses Amt des mächtigsten Menschen der Welt innehatten. Diese Kurzabrisse sind informativ und dennoch unterhaltsam und interessant geschrieben. Wer weiß schon viel über Martin Van Buren oder James K. Polk?Vorerst letzter Kandidat in dieser illustren Reihe ist William Jefferson Clinton, der sich unter anderem auf Grund seiner zahlreichen Affären in die Geschichtsbücher eingetragen hat. Wer wird der nächste sein? Wer wird die erste Frau in diesem Amt sein? Diese Fragen kann das Buch zwar nicht beantworten, aber die Kenntnis der Vergangenheit versetzt uns in die Lage, die Zukunft besser beurteilen zu können. Wer dieses Buch gelesen hat, der weiß über die US-amerikanische Vergangenheit hervorragend Bescheid - und hatte viele Stunden lehrreichen Lesespaß!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension von Winfried Brammer fanden 5 von 5 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Amerikanische Geschichte in Personen-Porträts

Die mächtigsten Männer der Welt. Viele von ihnen sind längst vergessen, andere sind unsterblich geworden. Alle haben die Geschichte zu ihrer Zeit geprägt. Für manchen war es ein Karrieretraum, der wahr wurde. Andere fanden sich eher zufällig an der Spitze der Vereinigten Staaten von Amerika wieder. Das vom Amerika-Experten Jürgen Heideking herausgegebene Buch enthält Porträts verschiedener Autoren zu allen 41 Präsidenten von George Washington bis Bill Clinton. Der Leser erhält nicht nur einen Überblick über die menschlichen Facetten der Staatsoberhäupter, sondern unterhaltsam vermittelt, auch über die gesamte Geschichte der Vereinigten Staaten. Und er kann sich selbst seine Meinung bilden, welche der Präsidenten besonderen Anteil am Werden der USA haben.Ein Buch, welches sehr schön zu lesen ist, leider nicht ganz billig. Und eine besonders gute Lektüre für morgendliche Bus- oder Bahnfahrten, denn die Kapitel sind logischerweise in sich abgeschlossen und in durchschnittlich zwanzig Minuten zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension von Franz Wagner fanden 4 von 7 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Die USA sind mehr als ihre Präsidenten!

Zweifelsohen ein tolles Buch. Aber nehmen Sie bitte den Titel ernst. 42 historische Portraits über die US-Präsidenten sind etwas anderes als die Geschichte der USA. In diesem Buch werden viele persönliche Details der beschriebenen Personen dargestellt (z.B. die Gebrechen des jugendlichen Teddy Roosevelt, oder Nancy Reagans Glaube an Horoskope). Wenn sie eine reine historische Darstellung der Geschichte der USA suchen, ist dieses Buch deshalb möglicherweise für Sie nur zweite Wahl. Wenn Sie andererseits eben gerade die Menschen kennen lernen wollen, die diese Präsidenten waren, liegen Sie hier richtig.Ganz hervorragend ist die Einführung durch Jürgen Heideking in das politische System der USA. Alleine sie lohnt die Lektüre.

Diese Rezension von S.G. fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Langweilig und trocken

Ich kann mich der Meinung der Vor-Rezensenten nicht anschließend. Stimmt schon, das Buch ist informativ und enthält jede Menge Fakten. Spannend zu lesen ist es nicht.

Im deutschen Sprachraum ist es unter Wissenschaftlern leider üblich, möglichst langweilig und trocken zu schreiben. Beim Lesen der Kurzporträts erhält man kaum einen wirklichen Eindruck der Persönlichkeit der beschriebenen Präsidenten, für mich war das Buch (v.a. nach obigen Rezensionen) eine Enttäuschung.

Wie man es anders machen kann? Wer englisch kann, lese zum Beispiel Fletcher Pratt – in einem einzigen Satz kann er einen Mann besser charakterisieren als die Universitätsprofessoren in diesem Buch auf 10 Seiten. Kein Wunder, dass auch in der Schule Geschichte immer das langweiligste Fach ist und bleibt…

Die amerikanischen Präsidenten

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