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Marya Hornbacher ist durch die Hölle gegangen: Mit neun Jahren wird sie bulimisch, später magersüchtig - bis sie mit 23 Jahren nur noch 26 Kilo wiegt. Die Ärzte geben ihr noch eine Woche, aber Marya überlebt dank ihrer Willenskraft.
Der tägliche Kampf...Das Buch "Alice im Hungerland" hat mich durch schwere Zeiten begleitet. Ich habe es schon an die 7 Mal gelesen, es ist das beste Buch, was ich je über Essstörungen gefunden und gelesen habe.
Da ich ebenfalls vor ca. 7 Jahren an Anorexie erkrankt bin, kann ich mich in vielen Situationen, die Marya beschreibt wiedererkennen. Auch wenn der Umfang des Buches vielleicht im ersten Moment abschreckend ist, war ich sehr betroffen, als ich es das erste Mal zuende gelesen hatte.
Marya schildert viele Situationen, die ich durchlebt habe oder durchlebe, die mir schwer fallen in Worte zu fassen. Sie hat eine tolle Art sich auszudrücken und enthüllt Verhaltensmuster, die nur Betroffene in und auswendig kennen. Als ich es das erste Mal gelesen habe, war der Zeitpunkt wohl nicht gerade der Beste, ich befand mich zwischen meiner Entlassung aus der ersten Klinik und meinem schlimmsten Absturz, wo es wirklich um Leben oder Tod ging.
Ich würde es nicht unbedingt weiter empfehlen, wenn man sich ohnehin schon in einem instabilen Zustand befindet, da es ziemlich ernüchternd ist und vieles deutlich macht, was man ignoriert oder nicht wahr haben möchte. Das Buch bringt die eigene erschaffene Welt, der Magersüchtigen und Bulimieker näher, in der es ausschließlich um Zahlen, Gewicht und Kalorien geht.
Es ist ein täglicher Kampf, den man an manchen Tagen verliert und an manchen Tagen gewinnt.
Ich denke mit diesem Buch kann man auch den Laien oder Angehörigen einen besseren Eindruck verschaffen, was es heisst essgestört zu sein, es geht schon lange nicht mehr nur ums Abnehmen... .
Das beste Buch zu diesem ThemaMarya Hornbacher hat ihre eigene Geschichte ohne Selbstmitleid und Verniedlichung der Gefahr von Bulimie und Magersucht geschrieben. Da ich selbst seit 2 Jahren an Bulimie leide kann ich sehr gut nachvollziehen wie sie sich in dieser Zeit gefühlt hat. Ich kann ihre Gefühle nur voll und ganz bestätigen!!! Ich habe viele Bücher zum Thema Bulimie gesucht und das war das einzige Buch, das kein Sachbuch war und sich mit der Geschichte einer Betroffenen befasst hat. Ich denke, dass Leute, die nicht's mit diesen Süchten zu tun haben das nicht nachvollziehen können, aber das Buch ist es wert es zu lesen, egal ob man Bulimikerin oder Anorektikerin ist, oder nicht. Wirklich sehr empfehlenswert. Das Buch hat mir geholfen!!!
Das beste, was ich zu diesem Thema gelesen habe.Erschütternd. Die junge Autorin beschreibt ihr Leben mit Bulimie, später mit Magersucht. Im Alter von 9 Jahren wird sie eß-brechsüchtig, mit 15 Jahren magersüchtig. Es folgen Krankenhaus- und Psychatrieaufenthalte, bis sie mit 23 Jahren und nur 26 kg Körpergewicht an der Schwelle zum Tod steht. Doch diesmal entscheidet sie sich für das Leben - oder vielmehr das, was davon noch übrig ist, da ihr Körper enorme Schäden davongetragen hat. Marya Hornbacher beschreibt ihre eigene Geschichte ohne jedes Selbsmitleid und doch ist die Ehrlichkeit dieses Buches erschütternd. Es geht nicht um eine spektakuläre Heilung, um Rettung in letzter Minute. Beschrieben wird das jahrelange Wüten einer tötlichen Krankheit, und obwohl die Magersucht letztendlich gestoppt werden kann, hat das Buch eigentlich kein Happy End, denn eine Suchtkrankheit ist nie mit dem Stillstand der Sucht verschwunden ist, wie ein Schnupfen. Die Betroffene beschreibt erschütternd ehrlich die furchtbaren Folgen für ihre Gesundheit, mit denen sie für den Rest ihres Lebens leben muss. Während ich diese erschütternde Geschichte gelesen habe, musste ich immer wieder das Gesicht der Autorin auf dem Umschlag ansehen. Ein Gesicht, dass ich nach diesem Buch nie wieder vergessen werde.
alles echt, alles wahr...aber gefährlich!Ich habe es mehrmals gelesen(immer in guten Phasen meiner Essstörungen)-fand es jedesmal zermürbender, aufreibender und deprimierender. Es zog mich nur noch tiefer in die Probleme hinein. In der Tat ist dies ein fesselndes und ehrliches Buch. Betroffenen würde ich vom Lesen allerdings eher abraten - auf die Gefahr hin, dass gerade das jemanden, der selbst in einer essstörung steckt (vielleicht ohne es zu wissen??), neugierig macht. Ich kann nur diese Lobeshymnen nicht so im Raum stehen lassen! Das Buch schreit in den Ohren gefährdeter Personen förmlich nach Nachahmung-so schrecklich auch alles geschildert ist. Intelligenter Stil und für Angehörige oder Interessierte sicher eine Hilfe fürs bessere Verständnis.
Einfach nur ehrlich!Alice im Hungerland ist das Beste Buch über Essstörungen das ich bis jetzt gelesen habe.
Dieses Buch beschönigt nichts, es ist ehrlich.
Man geht mitd er Protagonistin durch gute und schlechte Zeiten, fühlt mit ihr, denkt mit ihr.
Dieses Buch berührt einen, es ist sehr professionel geschrieben und ist für jeden empfehlenswert der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.
In diesem Buchw erden verschiedene Begriffe auch näher erklärt um dem Leser das Verstehen zu erleichtern.
Man kann sich in die Gedankengänge der Protagonistin hineinversetzen auch wenn man nicht von einer Essstörung betroffen ist, man wird zum Denken angeregt!
Dieses Buch liest man nciht nur einmal,d as kann ich Ihnen garantieren!