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Alles beginnt in Beldins Turm, wo Polgara, Tochter des Zauberers Belgarath und der Gestaltwandlerin Poledra, aufwächst. Hier meistert sie die ersten Schritte auf dem gefahrvollen Pfad des Schicksals, das ihr die Rolle als Hüterin des Guten zugedacht hat, als Gegnerin von Torak, dem Einäugigen Drachengott, und als Wächterin der letzten Hoffnung der Menschheit: als Erbin des Throns von Riva.
guter AbschlussMit Polgara die Zauberin spinnt das Ehepaar Eddings die sagenhafte Geschichte weiter, die in den beiden bisherigen Reihen (Die Malloreon, sowie die Belgariad-Saga) entstanden ist.
Die Belgariad, sowie die Malloreon-Sage war ein genialer Schriftsteller-Streich David Eddings.
Mit den Fortsetzungsbänden, Belgarath der Zauberer und Polgara die Zauberin, geht das Ehepaar in die Vorgeschichte der bereits vorliegenden Sagas ein. Beide erzählen von den früheren Jahrtausenden, gehen jedoch auch in die bereits bekannten Gefilde der neuen Zeit über - was sehr stark beim Begreifen der ganzen, komplexen Welt hilft.
Das einzige Problem in beiden Büchern ist die Ich-Erzählweise, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Immerhin läuft hier eine Frau durch mehrere Jahrtausende und erzählt die Dinge sämtlichst aus ihrer Sicht. Dies wurde von Belgarion zwar so verlangt, baut jedoch beim Leser zwar eine interessante Geschichte auf, kann aber nicht so tief greifen, wie eine "von oben" erzählte Geschichte - die es möglich macht, auch die Sichtweisen der beteiligten Protagonisten zu beschreiben.
Davon jedoch abgesehen, liest sich dieses über eintausendseitige Buch ziemlich gut und ist ein gebührender Abschluss der jeweils 5-bändigen Sagas, sowie dem Erzählbuch von Belgarath.
Man sollte jedoch nicht mit diesem (oder Belgarath der Zauberer) Buch anfangen, bevor man die Sagas kennt - es sind einfach zuviele Gemeinsamkeiten und Verknüpfungen vorhanden, die einen unvorbereiteten Leser bestimmt zur Verzweiflung und dem "Wegwerfen" des buches bringt. Das hat es jedoch nicht verdient.
Jürgen Seibold 23.12.03
Geht so!Der Roman „Polgara die Zauberin" von David und Leigh Eddings ist der Belgariad- und der Malloreon-Saga zeitlich vor gelagert und soll ähnlich wie „Belgarath der Zauberer" die Geschichte um Garion, Polgara und Belgarath beleuchten. Was sich in Eddings' „Belgarath der Zauberer" noch als aufschlußreich präsentierte, verkommt hier schnell zu einer lediglichen Wiederholung. Nach zehn Bänden (Belgariad-Saga und Malloreon-Saga) und dem zeitlich vorgelagerten „Belgarath der Zauberer", scheinen dem Autor nun doch die Ideen ausgegangen zu sein. Im Buch „Belgarath der Zauberer" störte die im Vergleich zu den vorherigen Bänden andere Übersetzung des Auges als Orb und die unterschiedliche Übersetzung einiger Städte schon ein wenig, außerdem stiftete es zumindest am Anfang doch etwas Verwirrung. Wer allerdings hoffte, daß sich hier wieder an die alte Übersetzung gehalten wurde, mußte enttäuscht werden. Aber man hatte ja schon ein wenig Zeit, sich an die neue zu gewöhnen. Mir gefiel es allerdings nicht. Wenn man die Erwartungen an dieses Buch jedoch nicht allzu hoch ansetzt, kann man sich vielleicht noch mit ihm anfreunden. Mir ist es aber nicht so recht gelungen. Der einzige Grund, dieses Buch zu kaufen, ist, seine Sammlung zu vervollständigen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
schöner als BelgarathIch habe "Polgara" noch vor "Belgarath" gelesen, und muss sagen, mir hat die Geschichte aus Pol's Sicht besser gefallen.
Vielleicht liegt das daran, dass die Bücher einfach weiblicher geschrieben sind, oder dass ich eben auch eine Frau bin.
In Belgarath sind mir einfach zu viele Lücken und er springt in der Geschichte immer sehr weit voraus.
Polgaras Geschichte ist viel flüssiger und gefühlvoller erzählt.
Ich habe für das Buch auch nur 3 Tage gebraucht, wogegen ich an Belgarath viel länger zu knabbern hatte ...
Ein Buch zum verschlingen!Zugegeben, ich bin voreingenommen an dieses Buch gegangen! Ich habe die beiden Sagen und Belgarath gelesen, und als ich Polgara beim Händler sah mußte ich es sofort kaufen. Aber ich bin nicht enttäuscht worden. Wer den Charakter Polgara vorher schon mochte, wird dieses Buch lieben! Es erzählt vieles über diese einzigartige Frau, dass vorher im Verborgenen lag. Man kann mit ihr leiden, weinen und eine ganze Mange Spaß haben. Schön fand ich es auch, dass hier die Rolle ihrer Mutter Poledra näher beleuchtet wird. Dieses Buch ist durch und durch ein Eddings, auch wenn er Bekanntes noch einmal aufgießt. Kaufen! Besonders gut für alle, die Polgara schon immer mochten...
Gute Unterhaltung mit kleinen SchwächenIn diesem letzten Band der Belgariade und Malloreade soll nun endgültig jedes Rätsel gelöst werden. Und das aus Sicht der Zauberin. Doch so witzig und sarkastisch Polgara auch versucht zu sein, sie reicht einfach nicht an die gelassene Art ihres Vaters heran. Und genau dies ist auch das Problem des Buches. Solange Tante Pol alleine Probleme löst und sich in romantische Abenteuer stürzt, ist es ein "nettes" Fantasybuch. Aber wie im richtigen Leben versucht die Tochter immer wieder den Respekt des Vaters einzuheimsen, indem sie ihn durch neunmalkluge Taten überrascht. Diese Masche ist nach 400 Seiten etwas langweilig, wobei zu sagen ist, daß das Buch im Ganzen unterhaltsam ist. Nur eben nicht der Standard, mit dem die Eddings uns bislang verwöhnt hatten. Für Eddings-Fans als ohnehin ein Muß, für Neueinsteiger in jedem Fall eine Stufe zu hoch, lieber von vorne anfangen und sich dran erfreuen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)