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Die Schule ohne Aussonderung setzt der Tradition, unterschiedliche Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Schulen zu schicken, eine Pädagogik und Didaktik der Gemeinsamkeit und Vielfalt entgegen. Sie achtet die Individualität der Kinder und Jugendlichen, nutzt ihre Verschiedenheit und fördert die Gemeinschaft der Gruppe. Der vorliegende Band stellt die Konzeption und langjährigen Erfahrungen einer solchen Schule vor.
Die schulische Praxis wird aus verschiedenen Perspektiven dargestellt: Lernbiografien und Schülerportraits, Unterrichtsbeispiele, die Kooperation der Erwachsenen und die Sichtweise der Schüler zum Lernen in heterogenen Lerngruppen. Eine Bilanz der bisherigen Arbeit und Schlüsse für Schulentwicklung und Bildungspolitik fassen die Beiträge abschließend zusammen. Der Band enthält vielfältige Impulse für eine Weiterentwicklung der integrativen Pädagogik insbesondere für Praktikerinnen und Praktiker.
Beiträge von H. Bambach, S. Baumann, I. Demmer-Dieckmann, G. Fischer, C. Heuser, B. Hofmeister, G. Lage, K.-D. Lenzen, M. Schütte, B. Struck, A. Wachendorff, A. Wack, B. Wischer und H. Wocken.
Interessante Einblicke in die Praxis der LaborschuleDas Buch beschreibt die Praxis eines nichtaussondernden Unterrichts in der Laborschule Bielefeld. Unterteilt in verschiedene Bereiche schildert das Buch wie es möglich ist, Unterricht so zu gestalten, daß für alle Kinder genügend Platz und Freiraum zum Lernen ist.
Zu Beginn des Buches wird der Leser in die Geschichte der Integration eingeführt, danach folgt ein Überblick über die Konzeption der Laborschule Bielefeld. Erfahrungen aus der Primarstufe und Sekundarstufe werden geschildert, Lernberichte vorgestellt und die Arbeit der SonderpädagogInen an der Schule beschrieben.
Das Buch besteht aus vielen Beiträgen einzelner LehrerInnen, die insgesamt ein rundes Bild entstehen assen.