Albom, Mitch

Dienstags bei Morrie

Dienstags bei Morrie
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2002-04-01
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 224
  • ISBN: 3442451752
  • EAN: 9783442451753
  • Amazon.de Verkaufsrang: 794
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Beschreibung von buecher.de

Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer regelmäßig jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt statt dessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Diese wahre Geschichte von der Liebe zwischen einem spirituellen Mentor und seinem Schüler ist aus vielen Gründen in der Bestsellerliste nach oben geschossen. Zum einen erinnert sie uns an die Zuneigung und Dankbarkeit, die viele von uns immer noch für die bedeutenden Mentoren unserer Vergangenheit hegen. Zum anderen spielt sie eine Phantasie durch, die vielen von uns im Kopf herumspukt: diese Leute wieder aufzusuchen, um ihnen zu sagen, was sie uns bedeutet haben, und vielleicht sogar die Beziehung wieder aufzunehmen. Außerdem lernen wir Morrie Schwartz kennen -- einen einmaligen Professor, den der Autor als eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Weihnachtself beschreibt. Und schließlich werden wir in die intimen Momente der letzten Tage von Morrie eingeweiht, als er wegen einer unheilbaren Krankheit im Sterben liegt. Sogar auf seinem Sterbebett schafft es dieser ehrwürdige Mensch mit seinen funkelnden Augen, uns alles über ein bewußtes und gehaltvolles Leben beizubringen. Alle Achtung vor dem Autor und anerkannten Sportkolumnisten Mitch Albom, der uns diese universell-rührende Geschichte mit soviel Charme und Bescheidenheit erzählt. --Gail Hudson Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und "Coach" zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen. Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom -- und so wird es auch seinen Lesern gehen -- auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. --Brenda Pittsley

Audiobook-Rezensionen

Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht auch an der Art, wie es vorgetragen wird, oder es ist das passende Zusammenspiel von beidem: Sicher ist, dass „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom, vorgelesen von Mathieu Carrière, einen packt, vom ersten Moment an und einen nicht mehr loslässt. Und das erstaunt. Schließlich dreht sich das Gespräch, das die beiden Protagonisten führen um Weisheiten, Lebenseinstellungen, die wir alle meinen zu kennen: Was im Leben wirklich zählt, dass wir alle viel zu sehr fremdbestimmt sind – all das zählt zum Kanon unserer nicht gelebten Lebensweisheiten. Und deshalb ist es auch so erstaunlich, mit welcher Intensität diese Lesung aufrüttelt. Wie beeindruckend sie den Sinn des Lebens inszeniert! Die authentische Geschichte ist schnell zusammengefasst: Der unzufriedene Sportkolumnist Mitch sieht durch Zufall seinen alten Soziologieprofessor in einer Talkshow. Er erinnert sich wieder an ihn und besucht den alten, schwer kranken Mann, 14 Wochen lang, jeden Dienstag. Morrie Schwartz bleibt nicht mehr viel Zeit, er wird an ALS, einer brutalen Krankheit des Nervensystems sterben. Doch der alte Mann lässt sich nicht unterkriegen: Als Dienstagsmann zeigt er dem anderen Dienstagsmann, seinem Schüler Mitch, was wichtig ist und was nicht. Mitch fühlt sich keinesfalls belehrt von seinem alten Lehrer, den er bald wieder seinen Coach nennt. Im Gegenteil: Die Gespräche werden für ihn so wichtig, dass er sich auf jeden Dienstag freut. Morries Gedanken über Liebe, Ehe und Familie, über unsere Kultur und ihre „kranken“ Wertvorstellungen, über Glück, Vertrauen, Leiden, Menschlichkeit, über Abschied und Tod vermitteln seinem ehemaligen Lieblingsschüler, dass es nie zu spät ist, für das Leben zu lernen. Morrie zeigt ihm, dass es so unglaublich wenig für einen perfekten Tag braucht. Mitch Albom, der Autor, der diese wahre Geschichte erlebt hat, entschied sich für den Journalismus, nachdem er eigentlich Pianist werden wollte. Albom ist einer der berühmtesten Sportkolumnisten Amerikas. Er ist als Radiomoderator tätig und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Albom lebt in Michigan. Mathieu Carrière scheint für diese Lesung prädestiniert. Mit Empathie erzählt er von den Begegnungen der Dienstagsleute. Die essentiellen Fragen, um die es geht, transportiert er tiefgehend, eindringlich, jedoch nie belehrend mit dem erhobenen Zeigefinger. Wenn er den alten, kranken Morrie spricht, meint man plötzlich selbst einen Coach gefunden zu haben. Mathieu Carrière wurde bereits mit 15 Jahren mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. „Die flambierte Frau“ und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung „Ritter der Ehrenlegion“. Bei dieser Vorlage und diesem Sprecher wäre es wirklich eine Sünde, zu kürzen! Bedingungslos zu empfehlen. Ein Hörbuch, das im besten Sinne begleiten kann. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 235 Minuten, 3 MC. Auch als CD erhältlich. -- culture.text

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Nika Roema fanden 55 von 58 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein helles Licht im Dunkeln!!

Es ist im Grunde fast nicht möglich, passende Worte zu finden, um nahezubringen, was für ein wunderschönes Buch „Dienstags bei Morrie“ ist. So schlicht wie schon der Buchtitel, so ergreifend, so unglaublich präsent ist dieses Werk geschrieben, welches eine tatsächliche Geschichte erzählt.

Es berichtet von Morrie Schwartz und seinem ehemaligen Studenten Mitch Albom. Durch einen Zufall finden sich die Beiden nach vielen Jahren wieder, leider, durch einen traurigen Anlaß. Morrie ist todkrank und hat seinen letzten Weg vor sich. Wer nun glaubt, ein Buch vorzufinden, dass mächtig auf die Tränendrüse drückt, oder mit geschwollenen Worten den moralischen Zeigefinger erhebt – weit gefehlt. Wer Zeilen voller Pathos erwartet und gestelzte Worthülsen, die einem das Leben erklären, nein, nicht mal im Ansatz.

„Dienstags bei Morrie“ erzählt mit ganz einfachen und klaren Worten über das Dasein des Lebens.

Die Unterhaltungen zwischen Morrie und Mitch sind intensiv, aber entspannt, teilweise sogar humorvoll, sie sind geprägt von dem Wissen, dass Morrie bald sterben wird. Mitch erlebt zu seinem größten Erstaunen, dass Morrie sein Sterben erlebt und nicht nur erträgt und dass er in der unglaublichen Lage ist, dem Ganzen noch etwas Positives abzugewinnen. Mitch erkennt sehr rasch, das wirklich Wichtige im Leben – und das er bisher in seinem Leben überhaupt nicht danach gelebt hat.

Auch ich als Leserin hatte permanent das Bedürfnis, heftig zu nicken, bei all'den simplen Dingen, die Morrie erklärt, Dinge, von denen wir im Grunde alle wissen, dass sie das Wichtigste im Leben sind. Und trotzdem lassen wir uns immer wieder vom Alltag einwickeln und verbringen unsere Zeit mit überflüssigen Gefühlen, Gedanken und Aktivitäten.

Wenn jetzt der eine oder andere denkt „O Gott, nein, nicht schon wieder so ein Lebensweisheiten-Buch“ – ja es ist eines, aber eines, der ganz besonderen Art. Es ist unfassbar herzlich, warm, liebevoll und berührend geschrieben, ohne jedoch den Leser mit Gefühlen „an die Wand zu fahren“. Es nimmt einen an die Hand , es führt einen ganz sachte und langsam an das Ende von Morrie heran. An das Ende eines Buches, welches ich gewiss nicht zum letzten Mal gelesen habe.

Wunderschön, bewegend, mitreißend, lehrend, liebevoll – unglaublich.

Lesen – alles andere wäre ein Verlust!

PS: Hier ist ein Bild von Morrie und Mitch zu finden: http://www.randomhouse.com/boldtype/1097/albom/jpgs/albom.photo.jpg

Diese Rezension von martin_gk fanden 17 von 18 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Pflückt Rosenknospen, so es noch geht...

Dieses Buch gehört sicherlich zu den 10 Büchern, die mich in der letzten Zeit am meisten beeinflusst haben. Die Geschichte des Schülers, der nach 20 Jahren seinen Lehrer trifft um ein letztes Mal mit ihm zusammen zu sitzen und eine der wichtigstem Lektionen seines Lebens zu lernen. Mitch ist in seiner hektischen kleinen Welt gefangen und sieht nicht, wohin er sich bewegt, als ihn die Nachricht erreicht, das sein früherer Professor tödlich erkrankt ist. Morrie wird sterben. Aber das interessiert ihn nicht. Viel wichtiger ist für ihn, dass er seine letzte Vorlesung halten kann und er seinen Schülern, zu denen die Leser automatisch werden, seine wichtigste Lektion erteilen kann. Der Tod ist für ihn nur Nebensache und doch bestimmendes Thema seine letzten Monate. Um seine Botschaft zu verbreiten hat er sich Mitch ausgesucht. Warum, bleibt unklar. Vielleicht weil Mitch einer seiner besten Studenten war, vielleicht aber, weil Mitch als erster die Lektionen verstehen soll. Vielleicht braucht Morrie Mitch so sehr, wie Mitch Morrie braucht. Der eine um erfüllt sterben zu können, der andere um erfüllt leben zu lernen. Und dem Leser bleibt nur, diese Botschaft weiter zu tragen.

Diese Rezension fanden 23 von 25 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Einfach wundervoll

Mich hat dieses Buch berührt wie kein anderes. Man liest es und fühlt mit den Personen mit. Obwohl es kein besonders spannendes Buch ist, fesselt es so sehr, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Man liest es und erfasst den wahren Sinn des Lebens, lernt, sich an kleinen Dingen zu erfreuen und verliert die Angst vor dem Tod. Ich habe auch "Die 5 Menschen, die dir im Himmel begegnen" von Mitch Albom gelesen und ich war eigentlich davon überzeugt, dass er es nicht schaffen würde, das Buch zu übertreffen, aber er hat es geschafft. Ich empfehle "Dienstags bei Morrie" auf jeden Fall weiter, ich hatte einfach unglaublich viel Spaß am lesen und wer weiß, vielleicht wird es auf längere Zeit auch meine Lebenseinstellung verändern.

Diese Rezension von johnlehman5 fanden 21 von 23 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Einfache Geschichten, tief begründete Weisheit.

Das ist das strahlendes Geschenk von Mitch Alboms Erzählung über die Tage, die er mit seinem sterbenden Professor verbracht hat. 

Sein Stil des Schreibens ist so lebendig, dass man als Leser das Gefühl hat, man säße direkt neben dem Erzähler, als er seine Begegnungen mit dem Mann hat, der seinen endlosen Enthusiasmus für das Leben gefunden hat.  Inspirierend!  Noch ein Buch, das ich für alle empfehle, die den gleichen Enthusiasmus für das Leben entdecken möchten ist: Unmittelbare Transformation - Lebe im Augenblick und nicht in Gedanken von Ariel und Shya Kane: Guidelines mit kleinen Geschichten über das Leben im Augenblick und welch Magie diese Weisheit für das eigene Leben haben kann.

Diese Rezension von Stephan Seither fanden 17 von 19 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Mit dem Tod leben lernen... - Vergänglichkeit als Chance begreifen....

"Dienstags bei Morrie" - ein Buch, welches in der Tat die Sinne schärft! Mitch Albom hatte das große Glück, Morrie Schwartz persönlich begegnet zu sein - durch dieses Buch wird einem als Leser klar, wieviel "Morrie" in einem selbst stecken könnte - täglich...

Der Spruch: "Memento Mori - Gedenke des Todes!" ist sicherlich auch Ihnen

geläufig - bleibt allein die Frage offen, wie man selbst auf die Tatsache

der unumgänglichen Sterblichkeit reagiert??? Wählt man für sich das Mittel

der Verdrängung bis zur letzten Sekunde, nutzt die Vogel-Strauß-Taktik und

erlebt somit (scheinbar) unbeschwerte Lebenszeit, welche ab und an durch

gelegentliche "Verluste" im Familien- / Freundeskreis unterbrochen wird,

oder verliert man sich in einem dauerhaften Zustand lähmender Angst vor dem eigenen Ende?

Die Hauptfigur dieses außergewöhnlichen Buches -Morrie Schwartz/ US-amerikanischer Soziologe- wird nicht plötzlich aus dem Leben gerissen - er kennt die Prognose seines Krankheitsbildes (Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS genannt)- es bleibt ihm noch ein wenig Zeit und er nutzt dieses kostbare Geschenk der verbleibenden Zeitspanne auch so gut es eben geht, um seinen nahenden Tod zu realisieren und sich u.a. mit seinem ehemaligen Studenten Mitch Albom zu besprechen - diese Gespräche bilden die Grundlage für diesen "Tatsachenbericht".

Von Morrie kann man sicherlich eine ganze Menge lernen, er holt den Tod mitten ins Leben um das Leben selbst zu erleichtern und Trost zu spenden.

"Dienstags bei Morrie" von Mitch Albom - KEIN fiktiver und bisweilen gefühlsduseliger Roman, wie sein zuerst von mir gelesenes Buch"Die fünf Menschen, die Dir im Himmel begegnen" - dieses hier ist vielmehr die Geschichte eines herzlichen und warmen Abschieds, dokumentiert über 14 Dienstagsgespräche zwischen Schüler und Lehrer hinweg - ein Geschenk an alle, die noch hier sein dürfen.

Dienstags bei Morrie



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