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TOT - GELEBT ist ein weitgehend authentischer Bericht einer halbjährigen Weltreise des Autors, auf der er sich mit sich, seinem Leben und seinen Arbeiten während eines exzessiven Auslebens seiner Gefühle und Träume auseinandersetzt. Unter dem Einfluß von Rotwein, Whiskey und Marihuana kommt er zu der Schlussfolgerung 'alles erlebt zu haben' und beschließt seinen Freitod. Doch der wohl vorbereitete Abschied von dieser Welt gelingt ihm nicht. Er überlebt den Schuss aus dem Gewehr und findet auf dem langen Weg der Rehabilitation einen neuen Lebensanfang und -sinn. Seine drastische Erzählsprache erinnert an den amerikanischen Autor Charles Bukowski. Auch Hocher spart nicht an derben Kraftausdrücken, ohne jedoch jemals anstößig oder peinlich zu wirken. Ein ehrliches Buch, das jeder nachempfinden kann, der sich einmal mit sich und seinem Leben auseinandergesetzt hat.
Packende Erzählung, die tief berührtRainer J. Hocher hat eine Erzählung vorgelegt, der sich kein Leser entziehen kann. Die weitgehend autobiographische Geschichte von einer Amerikareise des Autors, die vielleicht eher eine Flucht vor sich selbst ist, und die in einem Selbstmordversuch gipfelt, wirft die allgegenwärtige Frage nach dem Sinn des Lebens in großer Dringlichkeit auf. Das Wunderbare an dieser Erzählung ist, daß es auch Antworten gibt.
Hochers Sprache ist kraftvoll, ohne unnötige Schnörkel, bodenständig und dennoch auf ihre Weise lyrisch. Der Autor versteht es, den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen. Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Seite beendet hat - und selbst dann ungern.
Ein Buch, das fesselt bis zur letzten SeiteWer mutig und verrückt genug ist, sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben einzulassen und die Auseinandersetzung mit sich selbst nicht scheut, der sollte unbedingt Rainer J. Hocher's neues Buch „TOT-GELEBT" lesen Der Autor beschreibt darin, wie er sich den letzten Wunsch einer Weltreise erfüllt und dort seinen Tod beschließt. Wer wie er scheinbar alles erlebt, alles gelebt hat, wer nichts mehr zu verlieren hat, weil sein Leben bereits in Trümmern liegt, für den ist der Tod die vielleicht letzte logische Konsequenz. Offen und ehrlich schildert er seine Gefühle, seine Ängste, seine Einsamkeit und wie schwer diese Entscheidung letztendlich „umzusetzen" war.Der Autor hat seinen Selbstmord überlebt und in einem langen mühsamen Prozess den Weg ins Leben zurückgefunden. Zum Glück für seine Leser: Dieses und weitere Bücher des Autors wären sonst nie geschrieben worden. In seinem Buch wird alles gesagt, nichts beschönigt und doch bleiben viele Fragen offen. Gerade das gibt dem Leser genügend Raum, sich mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzen.Ein Lesegenuss der besonderen Art
Der Roman, der debütiert.In einem kleinen heißen und staubigen Kaff in Arizona/USA endet das „erste Leben" des Protagonisten. Wir schreiben das Jahr 1996. Vom Peak Newman funkeln die Masten der Antennen im Morgenglanz. Zwei Hunde sind draußen angekettet. Die Sonne scheint warm, und es ist ein stiller, friedlicher Freitagmorgen. Der Lauf des 7,65mm SKS-Gewehrs zeigt anderthalb Zentimeter neben das Herz. Ein Schuss ertönt. Dann kringelt sich blauer Rauch in den Sonnenstrahlen, Staub flimmert im Raum. Wie es dazu kommen konnte, verrät der Erzähler in den 176 Seiten seines stark autobiographischen Romans „Tot-gelebt". R.J Hocher beleuchtet ein halbes Jahr seines Lebens, dass ihn von Thailand an die Westküste der USA führte, und von dort nach Picacho/Arizona. Zuerst wirft er die Dollars wie Konfetti aus dem Fenster. Er leistet sich große braune, thailändische Augen mit genügend Tiefe. Seine Unterkünfte sind exklusive, zumindest geschichtsträchtige Hotels. In Phoenix bringt er sein letztes Geld unter die Leute, und dann beschließt er im South Mountain-Park den ersten Suizidversuch. Es will nicht gelingen. Ab hier gewinnt der Roman an Spannung. Es ist ein einfacher, an gesprochene Sprache gelehnter Stil, die Handlung steht fest. Wir wollen nur noch wissen, wie es der Typ anstellt. Er bekommt einen miserablen Job auf einer Baumwollfarm der Huntington Construction Inc., er findet Freunde und Freundinnen. In den örtlichen Bars nennen sie ihn R.J. Er trinkt Wein und Whiskey. Man kriegt fast das Gefühl, als würde alles enden wie es begonnen hat. Und dann verfehlt er sein Ziel um anderthalb Zentimeter. Was ihn dazu trieb und warum er überlebte, schildert Rainer J. Hocher in seinem Debütroman Tot-gelebt. Hocher kennt die Szenerie über die er schreibt, und oft wird sie als falscher Ton verstanden - Ehrlichkeit ist selten gefragt. Gleichwohl zeigt sein Roman das erschütternde Dokument menschlichen Elends. Nein, er streift es nur. Und doch wird der Leser (die Leserin) nicht von den Blicken verschont. Whiskey oder Wein zum Aperitif ist obligatorisch, das Glück ist das Ziel. Wer bleibt, verpasst den Zeitpunkt zu gehen. Picacho ist ein Ort, an dem man nicht einmal begraben sein möchte, und so beginnt das „zweite Leben" in Phoenix, und der Roman endet in Frankfurt/Main in Germany.
Sein Roman ist so echt wie das Leben.Hocher's Buch "TOT GELEBT" ist Abenteuer, Drama und Komik zugleich. In jedem erzählten Moment seiner Weltreise habe ich mitgelebt, mitgefiebert und gespannt auf den Ausgang gewartet. Ich mochte nicht aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie seine Stories endeten. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam geschrieben. Seine Reise nimmt keinen geraden Verlauf. In Situationen, in denen ich glaubte zu wissen, wie es weitergeht, passierten plötzlich unvorhergesehene Ereignisse. Sein Roman ist so echt wie das Leben. Hier wird nicht gekünstelt oder Fassaden erbaut - hier wird gelebt. Bemerkenswert ist auch seine Beobachtungsgabe und Sprachgewandtheit, die kleinen Dinge am Wegesrand zu beschreiben, lebendig werden zu lassen. Einem oft gezogenen Vergleich mit Bukowski kann ich nicht zustimmen: Hocher's Ausdruck ist stilvoller, seine Schreibe abwechselungsreicher und lebensechter. Sein authentisch geschriebenes Buch ist sehr zu empfehlen! (Bleibt noch zu warten, bis Hocher's Bücher in den Bestsellerlisten erscheinen.)
Ein Muss für jede EmotianiltätDer Gedanke an den Tod beschäftigt uns alle. Tot-Gelebt, ist der Versuch den Zwiespalt in uns zu beschreiben. Noch nie hat mich ein Buch so beindruckt. Die Ausernandersetzung mit dem Leben berührt uns alle. Rainer J. Hocher hat sie auf den Punkt genau getroffen. Sein Felsen ist von einer Schreibkunst, die seinesgleichen sucht. Lest und staunt über Gefühle, Liebe und Abschied. Ein Buch für Kenner des Genres.