Schmitt, Eric-Emmanuel

Oskar und die Dame in Rosa

Oskar und die Dame in Rosa
  • Verlag: Ammann
  • Erscheinungsdatum: 2005-09
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 104
  • ISBN: 3250600571
  • EAN: 9783250600572
  • Amazon.de Verkaufsrang: 16.754
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Beschreibung von buecher.de

Der Autor selbst ist Oskar gewesen. Das Kind, mit dem man nicht mehr spricht, weil einem sein Gesundheitszustand Angst einjagt. Das Kind, das unter dem Schweigen seiner Nächsten leidet, unter dem Schweigen des Himmels, unter all den offen bleibenden Fragen und das dennoch nie seine unendliche Lebensfreude verliert. Oskar und die Dame in Rosa ist eine Hymne auf das Leben.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Beate fanden 20 von 20 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Briefe an Gott

"Oma Rosa", wie sie von dem leukämiekranken Oskar genannt wird, begleitet den 10jährigen Jungen während der letzten Tage seines Lebens.

Die alte Dame ermuntert Oskar, seine Gedanken Gott anzuvertrauen und sich vorzustellen, jeder Tag seines Lebens umfasse zehn Jahre.

Auf diese Weise lernt Oskar eine ganz Reihe von Emotionen kennen: Liebe, Vertrauen, Eifersucht, Glauben, aber auch Zweifel und Ängste.

Die Dame in Rosa lehrt ihn, dass man körperliche Schmerzen nicht vermeiden, aber gegen seelische durchaus kämpfen kann.

Ihre Lebensweisheiten, ihre Freundschaft und das Motto "Je mehr Schläge du aufs Maul bekommst, umso mehr hältst du aus" nehmen Oskar die Angst vor dem Tod und so stirbt er mit dem Gedanken, von Gott an die Hand genommen und mitten in das Herz eines Geheimnisses geführt zu werden.

Eric-Emmanuel Schmitt ist es gelungen, durch seine Wortwahl und einfache Formulierungen die Gedanken und Gefühle eines Kindes realistisch rüberzubringen.

Eine lesenswerte und rührende Geschichte!

Diese Rezension von Shaun fanden 32 von 34 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Sehr einfühlsam!

Dieses schmale Büchlein hat es in sich: Es handelt von dem 10-jährigen Oskar, der als Leukämie-krankes Kind eine erfolglose Chemotherapie hinter sich hat und jetzt erfährt, dass auch die Knochenmarkstransplantation mißlungen ist. Er weiß, er wird sterben. Die Eltern finden nicht den Mut, darüber mit ihm zu sprechen. Das aber schafft Oma Rosa, die ehemalige Catcherin, die Oskar ermutigt, mit Gott zu sprechen und jeden Tag als 10 Jahre bewusst zu durchleben. Er geht schließlich versöhnt in den Tod und Oma Rosa beendet mit ihrem Brief an den lieben Gott die vorherige Brief-Erzählung aus der Sicht Oskars.

Das schwierige Thema wird von einer unerschrockenen und anpackenden Sprache her erfrischend locker, und durch die Schilderung der lebensnahen alten Catcherin sehr humorvoll in Szene gesetzt. Es atmet dieses Buch viel Leben, mitten im Sterben. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen in solcher Situation, sondern für jeden, der sich mit den Grundfragen und wichtigen Dingen des Lebens beschäftigt.

Diese Rezension von Toerk fanden 10 von 10 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein absolute umwerfendes Buch

Wie geht man mit Tabu-Themen um? Die "Dame in Rosa" weiss es: EHRLICH! Ein Kind leidet an einer unheilbaren Krankheit, die Eltern sind überfordert, die Ärzte laufen auf der professionellen Schiene. Nur Gott und Oma Rosa hören zu und tun etwas. Von Lachen bis Weinen ist in diesem Buch ein ganzes Leben enthalten. Bis jetzt ist dies das beste Buch, dass ich von Schmitt gelesen habe. Aber es wird bestimmt nicht das letzte bleiben.

Diese Rezension von Sigrid W. fanden 9 von 9 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Oskar schreibt an Gott

Oscar leidet an Leukämie, es gibt keine Hoffnung mehr für ihn. Die Eltern sind verzweifelt, aber Mami Rosa, eine ehemalige Catcherin, gibt ihm einen Tipp. Täglich soll er an den lieben Gott schreiben. Zwölf Tage hat Oskar noch zu leben ...

Dieser Text ist wirklich ergreifend, man erfährt sehr viel über Glauben, Vertrauen und Poesie. Das alles kann man natürlich als großen Kitsch abtun, aber trotzdem konnte ich mich dem Text nicht entziehen. Er hat mich sehr gerührt.

Echte Empfehlung für einen Roman, den niemand so schnell vergessen wird!

Diese Rezension von susannefe fanden 9 von 9 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Es geht nicht um kranke Kinder

Dieses Buch soll nicht die Gefühle Gedanken von krebskranken Kindern widerspiegeln. Es ist ein Buch der kleinen Lebensweisheiten, über die es sich für jeden nachzudenken lohnt. Die Krankheit, der Junge, Oma Rosa und ihre Idee das Leben im Zeitraffer vorbeilaufen zu lassen sind alles nur Verhikel, die jeden Leser zum Denken veranlassen sollen. Das passiert jedoch auf eine solche charmante, liebevolle und liebenswürdige Art und Weise, dass man sich diesen Anregungen eigentlich nicht verwehren kann. Fast liest sich aber das Buch zu leicht, so dass man geneigt ist, es zu schnell zu lesen und diesen Hintergedanken nicht zu entdecken. Das Buch muss eigentlich neben den vielen Lebensratgebern wie "Der Alchimist", "Der kleine Prinz" oder "Sorge Dich nicht, lebe" etc. pp. stehen. ... Es ist dennoch wunderschön und obwohl ein Kind stirbt niemals beängstigend, sonder eher das Leben bejahend.

Oskar und die Dame in Rosa



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