Meyer, Kai

Die Wellenläufer

Die Wellenläufer
  • Verlag: Hörcompany
  • Erscheinungsdatum: 2004-03
  • Bindung: Audio CD
  • ISBN: 3935036574
  • EAN: 9783935036573
  • Amazon.de Verkaufsrang: 19.452
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Beschreibung von buecher.de

Wellenläufer, das sind Kinder, die über das Wasser gehen können. Da ist Jolly, das Piratenmädchen aus der Karibik, die glaubt, die letzte dieser 'Quappen' zu sein. Aber da ist auch Munk, dessen Elternhaus auf einer Insel in der Karibik von einem fürchterlichen Wesen verwüstet wird. Jolly und Munk erfahren, dass mitten im Atlantik ein gewaltiger Mahlstrom die Existenz der Menschen bedroht. Nur die beiden Wellenläufer können den Strudel zwischen den Welten schließen.

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Mit weiten Schritten lief Jolly über den Ozean. Ihre nackten Füße versanken fingerbreit im Wasser. Unter ihr gähnte der tintenblaue Abgrund der See, bis zum Meeresboden mochten es einige hundert Mannslängen sein." Mit diesen Worten beginnt ein Abenteuer, das seine Leser in die karibische Inselwelt entführt, ein Abenteuer voller Magie und schauerlicher Ungeheuer, voller Freundschaft und heldenhafter Taten. Jolly ist ein 14-jähriges Mädchen, das an der Seite von Piratenkapitän Bannon schon einige Kaperzüge unternommen hat. Für den Freibeuter ist sie eine unschätzbare Hilfe, denn sie kann auf Wasser gehen. Nach einem Erdbeben an der karibischen Küste waren eine ganze Reihe von Kindern mit dieser Fähigkeit geboren worden. Inzwischen scheint Jolly jedoch die Einzige von ihnen zu sein, die noch am Leben ist. Umso erstaunter ist sie, als sie auf einer abgelegenen Insel auf einen Jungen trifft, der über das gleiche Talent verfügt: Munk, der Sohn eines Tabakfarmers mit zwielichtiger Vergangenheit. Doch das Mädchen hat nicht viel Zeit, sich über diesen Zufall Gedanken zu machen, denn ein geheimnisvoller Geisterhändler stattet der Insel einen Besuch ab, um die Kinder ihrer Bestimmung entgegenzuführen. Kai Meyer, der mit seiner Saga um die Die fließende Königin Leser jeder Altersgruppe begeisterte, hat den Auftakt einer neuen Trilogie vorgelegt, mit der er sich selbst zu übertreffen verspricht. Die Wellenläufer sind hinsichtlich Tempo und Einfallsreichtum kaum zu toppen, wovon die eingangs zitierten Zeilen nur einen ersten Eindruck bieten können. Ein spannendes Kapitel jagt das andere wie ein Piratenschiff einen fliehenden Kauffahrer. Jolly und Munk wachsen einem innerhalb weniger Seiten so sehr ans Herz, dass es kaum zu ertragen ist, welchen Gefahren sie im Lauf der Handlung ausgesetzt werden. Bei Neptun -- wo bleibt der zweite Band? --Hannes Riffel

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Phoenix@chaos fanden 25 von 26 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen VORSICHT!!Suchtgefahr!

Da ist ihm wieder eine Glanzleistung gelungen, dem Meister der Feder!Kenner werden zwar sagen, dass der Kern der Handlung an die Merle-Trilogie erinnert,aber bei genauerem Hinsehen wird man merken, dass doch eigentlich alles sehr verschieden ist.Acherus, Klabauter, Quappen, Geisterhändler und nicht zuletzt Piraten bevölkern das Buch und machen es von Seite 1 bis Seite 378 spannend und dem Inhalt nach bleibt es nicht nur bei diesen Akteuren!

Mit Spannung erwarte ich nun den nächsten Teil, denn kein Anderer versteht es die Leser so in seinen Bann zu ziehen wie Kai Meyer,was ihn zu meinem Lieblingsautor macht. Sobald man einen Teil der Trilogie(egal welche, das sage ich hiermit voraus) hat, möchte man nur noch 2 Tage auf Tauchstation gehen und nur für die Nahrungsaufnahme das Buch aus den Händen legen.

Diese Rezension von Phoenix@chaos fanden 23 von 23 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen magisch & spannend

Jolly und Munk können auf dem Meer gehen. Beide müssen sich auf eine Reise voller Gefahren begeben.

Als ich dieses Buch kaufte, ahnte ich noch nicht, dass es innerhalb von zwei Tagen (die ich brauchte, um es zu verschlingen) aus dem Nichts auf Platz 1 meiner persönlichen Lieblingsbuchliste rauschen würde. Von den ersten Zeilen an fesselt die Geschichte einen so sehr, dass man bei dem Anblick der Worte "Ende Band 1" in hysterische Verzweiflung verfällt...

Geeignet ist "Die Wellenläufer" für Leser von 11 bis 15 Jahren. Da sehr viel Fantastisches in der Geschichte vorkommt, ist sie für Leser, die eher realistischere Bücher mögen, nicht geeignet. Fantasy-Freaks werden jedoch große Freude an dem Buch haben.

Diese Rezension von mechthildkotecki fanden 13 von 14 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Fabelhaft

Rezension: Die Wellenläufer (Hörbuch)Die Wellenläufer

Von Kai Meyer

Gelesen von Andreas FröhlichDas Piratenmädchen Jolly ist eine sogenannte „Quappe", das bedeutet, dass sie in der Lage ist, über das Wasser zu laufen. Als Kind wurde sie vom Piratenkapitän Bannon auf dem Sklavenmarkt gekauft und von ihm, wie seine eigene Tochter großgezogen. Dank ihrer ungewöhnlichen Fähigkeit ist sie zu einem unentbehrlichen Mitglied der Piratenbande geworden und hat in vielen Seeschlachten eine entscheidende Rolle gespielt, aber eines Tages ist das alles vorbei.

Bannons Mannschaft ist wieder einmal auf Beutezug. Eine spanische Galeone, mit gerefften Segeln, wird nur von einer winzigen Besatzung gehalten und schließlich von den Piraten überwältigt. Leider hat das eigene Schiff der Piraten, die „Magere Maddy", bei der Seeschlacht einen Treffer im Waffenlager erhalten und beginnt zu sinken. Die Piraten kapern das Schiff der Spanier, nur um festzustellen, dass überhaupt keine Spanier an Bord sind. Bannon hält die Situation für zu gefährlich und gibt den Befehl, die Segel zu hissen, woraufhin aus den gerefften Segeln tönerne Krüger auf das Deck der Galeone fallen und ihren tödlichen Inhalt freisetzen. Giftige Spinnen!

Alle werden von Panik ergriffen, doch nur Jolly kann sich, mit ihrer Fähigkeit über das Wasser zu laufen, hinüber zum sinkenden Piratenschiff retten. Die Galionsfigur der „Mageren Maddy", ein Neptun mit Dreizack, besitzt einen versteckten Mechanismus, den nur Bannon und Jolly kannten, mit dem die hölzerne Statue sich in ein Rettungsboot verwandeln lässt. Jolly schafft es mit letzter Kraft den Mechanismus zu betätigen und das Rettungsboot zu besteigen, als sie feststellen muss, dass sie keineswegs alleine ist. An Bord des anderen Schiffes muss eine der Spinnen in ihre Umhängetasche gekrabbelt sein, die nun über ihren Körper kriecht. Jolly wird gebissen, kann das Untier aber noch erschlagen, bevor sie das Bewusstsein verliert.Munk, der Sohn eines Tabakfarmers, sitzt auf den Klippen einer winzigen Insel und starrt auf das Meer, als etwas an Land gespült wird. Er läuft einige Schritte über das Wasser und zieht einen Neptun aus Holz an Land. Zu seiner größten Verwunderung stellt er fest, dass die Galionsfigur innen hohl, aber nicht leer ist. Er zieht ein lebloses Mädchen heraus.Jolly erwacht nach mehreren Tagen aus einem festen Schlaf. Zu ihrer Überraschung findet sie heraus, dass ihr Retter Munk genau wie sie selbst eine „Quappe" ist. Munks Eltern hatten aus Angst, ihr Sohn könnte auf Grund seiner Fähigkeit in Gefahr sein, beschlossen auf der winzigen Insel ein abgeschiedenes Leben zu führen. Munks Vater ist sich sicher, der Anschlag auf die „Magere Maddy" galt nicht ihrem Captain Bannon, sondern Jolly selbst. Irgendjemand macht Jagt auf die letzten „Quappen".

Sie beschließen die Insel so schnell wie möglich zu verlassen, doch da taucht der Acherus auf, das schrecklichste Wesen, das Jolly und Munk jemals gesehen haben. Mithilfe der Muschelmagie kann Munk die Bestie zwar besiegen, aber seine Eltern kann er nicht retten. Der Geisterhändler, ein Freund von Munk, nimmt die Beiden auf seinem Geisterschiff mit nach Port Nassau. Er erzählt Jolly und Munk vom „Mahlstrom", der ein Portal zu einer anderen Dimension ist. Er ist sich sicher, dass nur die beiden letzten „Quappen" in der Lage sind die Welt vor den Folgen des „Mahlstroms" zu retten. Jolly hat am „Mahlstrom" nur sehr wenig Interesse, sie will Bannon finden, und wenn das nicht klappt ihn wenigstens rächen. Sie erhofft sich Hilfe vom Piratenkaiser Kenndrick, doch dieser lässt sie gar nicht erst vor. Also beschließt sie, einfach in seine Unterkunft in Port Royal einzudringen und ihn zur Hilfe zu zwingen. Leider ist sie nicht die einzige, die es auf Kenndrick abgesehen hat. Soledad, die Tochter des letzten Piratenkaisers, der von Kenndrick gestürzt und getötet worden ist, will ihm den Gar aus machen. Jolly hält sie jedoch auf, als die Leibwache Kenndricks näher rückt und die Beiden fliehen gemeinsam. Da das Geisterschiff nicht allzu schnell ist hat der Geisterhändler ein neues Schiff organisiert, die „Carfax". Der Kapitän der „Carfax" heißt Walker und hat einen ungewöhnlichen Steuermann, Buenaventure; ein Wesen, halb Mensch, halb Pitbull.

Auf hoher See stellen sie fest, dass sie nicht zu sechst auf der „Carfax" sind, sondern zu siebt. Griffin, ein „alter Freund" von Jolly hatte sich im Laderaum versteckt. Wohl oder Übel nehmen sie ihn mit nach Tortuga, denn sie erhoffen sich dort etwas mehr herausfinden zu können.

Leider haben die sieben Gefährten in Tortuga auch nicht mehr Glück, alles was sie von dort mitnehmen können ist der „hexhermetische Holzwurm", den Jolly zum Bedauern aller vor dem Ertrinken gerettet hat. Weil Jolly und Soledad ihn bedroht haben, hat Kenndrick ein ahnsehnliches Kopfgeld auf die beiden jungen Frauen ausgesetzt. Fortan sind ihnen Kopfgeldjäger auf den Fersen. Nun führt sie der Geisterjäger nach Aelenium, ein sagenhafter Ort, mitten im Atlantik. Doch nicht alle erreichen Aelenium, zwei der Gefährten gehen in einem Kampf mit einem Kopfgeldjäger über Bord.„Die Wellenläufer" ist der erste Teil einer spannenden Trilogie.

Die Geschichte ist spannend, lustig, traurig, manchmal sogar gruselig.

Das Hörbuch ist einfach fabelhaft und ungemein fesselnd. Zwar fällt das ganze, da Jolly und Munk selbst erst 14 Jahre alt sind, unter Kinder(hör)buch, und hat eine sehr junge Zielgruppe, aber auch ältere Semester können durchaus ihren Spaß daran haben oder ihm, wie meine Wenigkeit, mit Haut und Haar verfallen.

Andreas Fröhlich, bekannt als Bob Andrews in „Die Drei ???" und Edward Nortons Synchronstimme, leistet großartige Arbeit, als Vorleser. Er verleiht jedem Charakter ausnehmend viel Charme, in dem er gekonnt seine Stimme verstellt. Seine Interpretation des „hexhermetische Holzwurmes" ist absolute Meisterklasse.

Auch noch erwähnenswert ist, dass man nicht nur Andreas Fröhlichs sympathische Stimme hört, sondern dass im Grunde immer eine wunderbare Untermalung von Meeresrauschen oder eine andere passende Geräuschkulisse (wie z.B. Kneipengeräusche, in einer Tavernen-Szene) zu hören ist.Das einzige Manko am „Die Wellenläufer"-Hörbuch ist, dass der zweite Teil erst im September 2004 erscheinen wird.

Diese Rezension von Claudia Helmer fanden 12 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ungewöhnliche Auseinandersetzung mit Mythen und Magie

Die Wellenläufer ist der Auftakt zu einer der besten Trilogien, die ich je gelesen habe. Der Autor versteht es nicht nur, den Leser auf geradezu erbarmungslos fesselnde Weise in die Karibik zur Piratenhochzeit zu versetzen, er bindet auch geschickt Elemente aus allerlei Religionen und Kulturen ein, die den Leser so manches Mal zum Nachdenken anregt. Ganz nebenbei erzählt er eine grandiose Geschichte aus Abenteuer, Freundschaft und Liebe, die nicht nur Kinder und Jugendliche begeistert. Absolut lesenswert und sehr tiefsinnig!

Diese Rezension von kamelin fanden 10 von 11 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Das ist ein schönes Audiobuch...

...und es hat Spass gemacht der leisen Stimme von Andreas Fröhlich, der Synchronstimme von Edward Norton, zu lauschen. Die Geschichte ist lebendig, phantasievoll, abwechslungsreich und fliessend geschrieben.

Ein paar Dinge haben mich allerdings gestört. Der Ton ist nicht optimal abgemischt. Ich musste sehr oft regulierend eingreifen, da es plötzlich sehr laut und dann wieder zu leise war. Als ich mir das Hörbuch auf den iPod geladen habe, musste ich zudem fesstellen dass die Beschriftung der Kapitel und der CD katastrophal sind. Mal wird als Autor "Kai Meyer" angegeben, mal "Andreas Fröhlich". Teilweise sind die CDs nummeriert - teilweise nicht. Es hat mich eine Stunde gekostet das Kuddelmuddel zu sortieren, denn die Stücke wären sonst vollkommen durcheinander aneinandergereiht gewesen.

Die Stimme des Sprechers ist sehr angenehm. Was ich jedoch nicht so gut fand war die Tatsache, dass man manchmal nicht unterscheiden konnte, ob nun Jolly, Munk oder Griffin spricht. Das ist umso verwunderlicher, da Andreas Fröhlich in diesem Audiobuch oft zeigt, wie gelungen er seine Stimme auf unterschiedliche Persönlichkeiten einstellen kann. Dem "Geisterhändler" verleiht er eine mysteriöse Note, während er dem nervigen "hexhermetische Holzwurm" eine kreissägenartige Stimme verpasst.

Ich werde mir auch die anderen beiden Teile anhören, denn der erste Teil endet völlig offen, sodass der interessierte Zuhörer am besten schon den 2. Teil bestellt haben sollte.

Dem Audiobuch hätte ich gerne 4 Sterne gegeben, denn die Geschichte hat sie auf jeden Fall verdient.

Wegen der (sehr überflüssigen) technischen Defizite ziehe ich allerdings einen Stern ab.

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