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Albert Einstein erklärte in seiner Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit zur universellen Konstante: Licht breite sich unter allen Bedingungen mit derselben Geschwindigkeit aus. Nahezu hundert Jahre lang wagte niemand, dieser Annahme zu widersprechen. Der renommierte Physiker João Magueijo legt nun ketzerisch Einspruch ein und lädt ein, unseren Blick auf die Welt und das Universum grundlegend zu verändern.
Ein schwaches BuchDieses Buch erfüllte meine Erwartungen leider nicht sehr. Schon der Titel ist falsch. Es geht hier um eine Theorie (eigentlich um viele Theorien), die von einer variablen Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ausgehen. Dieser zweifelsohne interessante Ansatz ursprünglich als Gegenentwurf zur Inflationstheorie entwickelt wird allerdings nur am Rande behandelt. Das eigentliche Hauptthema dieses Buches ist ohne jeden Zweifel allerdings das Ego des Autors.
Herr Joao Magueijo teilt uns Lesern ein ums andere Mal mit, wie sehr er das Establishment verabscheut, wie wenig er mit seinen Kollegen auskommt, die entweder schon senil oder seiner Meinung nach feige sind neue Wege zu gehen oder eben schon Teil des verhassten Establishments, wie sehr er die Bürokratie im Wissenschaftsbetrieb verabscheut und sich deshalb ihrer entzieht, wie er die Vorgehensweise der einschlägigen Wissenschaftsblätter bei der Begutachtung von Veröffentlichungen verachtet usw. osf. .
Dies alles ist im Fokus dieses Buches.
Scheinbar um einen verbindenden Kontext zu erzeugen wird immer wieder einmal auf die Entwicklung der VSL (variable speed of light) Theorien eingegangen. Allerdings kommt hier hinzu das Herr Magueijo zwar im ersten Teil des Buches recht gut auf die spezielle Relativitätstheorie sowie auch auf die allgemeine Relativitätstheorie eingeht und ein paar anschauliche Beispiele liefert, die mir bis dato neu waren, sich allerdings zunehmend weniger Mühe in dieser Hinsicht gibt und lieber - wie schon erwähnt - sein eigenes Ego, seine anarchistische Selbstdarstellung erörtert. Mich langweilte das sehr.
Als positives Gegenbeispiel für ein wirklich gutes populärwissenschaftliches Buch sehe ich z.B. "Das elegante Universum" von Brian Greene. Hier handelt es sich um einen tiefen Einblick in die Stringtheorie (M-Theorie).
ein wenig anders als der RestDas ist nicht das erste Buch über moderne Physik, welches ich gelesen habe; aber das einzige bei dem man spürt, ein Mensch wie du und ich steht dahinter.
Wer sich für die Thematik VSL oder Alternativen zur Relativitätstheorie und Inflationstheorie begeistern kann, ist hier im populärwissenschaftliche Bereich wohl bei der bestmöglichen Adresse angekommen. Einfach beschrieben und verständlich erläutert fällt es einem leicht, auch schwerwiegendere Probleme zu begreifen, wenn auf Grund der anspruchsvolen Thematik auch nicht immer auf Anhieb. Versüßt wird das ganze durch nette kleine Anekdoten aus dem Leben des jungen Physikers, Saufgelage inklusive.Ich kann diese Buch bedingungslos weiterempfehlen.
Forschung und Seitenhiebe von einem jungen WildenEndlich ein populärwissenschaftliches Physikbuch, dass auch von Physikern gelesen werden kann. Das Buch gliedert sich thematisch in in zwei quantitativ gleiche Teile. Zunächst wird das Umfeld der Relativitätstheorie theoretisch und populärwissenschaftlich erläutert. Im zweiten Teil berichtet der Autor vom Forschungsalltag, stellt Forschungspolitik dar und garniert das Ganze mit netten Anekdoten. Dabei verteilt der gebürtige Portugiese einige Seitenhiebe an amerikanische- und britische Forscher.Insbesondere der zweite Teil des Buches macht es auch für Insider sehr lesenswert.
Interessantes Thema, unterhaltsam geschriebenDas Buch führt Schritt für Schritt in die Theorie der variablen Lichtgeschwindigkeit ein. Das ganze ist unterhaltsam geschrieben mit ein paar lustigen Anekdoten aus Cambridge.
Das Thema wird für den Laien verständlich auf 300 Seiten erörtert.
Das Buch behandelt das Thema VSL und auch nicht viel mehr. So vermisst der physikalisch-interessierte Laie eine tiefergehende Erörterung oder physikalische Details.
Für ein so interessantes Thema gibt dieses Buch eigentlich nur Anstoß sich weitere Bücher zu besorgen - oder eben auch nicht.
Fazit: Interessante Einführung.
Einfach großartig!Der Autor hat es verstanden, mit Humor und auch Ironie den physikalisch schwierigen Sachverhalt mit einfachen Worten (ohne Mathematik) leicht verständlich zu erklären. Es ist nicht nur für Laien sondern auch für einen Physiker ein Genuß, dieses Buch zu lesen. Ein kleiner Mangel: es fehlen am Schluß leider Literaturangaben, um in dem Stoff etwas tiefer gehen zu können.
Adelung-1793: Schneller, der · Als
Brockhaus-1911: Lichtgeschwindigkeit · Schneller [2] · Schneller · Blut ist dicker als Wasser
Lueger-1904: Schneller · Schwerer als Luft · Flüssige Luft als Sprengstoff
Meyers-1905: Schneller [2] · Schneller [3] · Schneller [1] · Achterlicher als dwars · Blut ist dicker als Wasser