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Der junge Rand al'Thor muß mit ansehen, wie eine Horde Trollocs seine Familie und sein Heimatdorf auslöscht. Nur knapp entgeht er selbst den Häschern des Dunklen Königs. Zusammen mit der magiebegabten Moiraine reist Rand in die große Inselstadt Tar Varlon - und erkennt dort, daß sein Schicksal mit dem seiner Welt eng verbunden ist . . . 'Drohende Schatten' ist der Auftakt zu Robert Jordans weltberühmtem und millionenfach verkauften Fantasy-Zyklus.
Es hat so schön angefangen...Eins vorab:
Die scheinbar grenzenlose Erzählfreude des Autors bekommt eindeutig einen
Stern von mir, aber, wie sagt man so schön auf Englisch: It's a little more information than I really need...
Habe die Bücher im Original gelesen. 11 dicke Bände. 12 sollens ja wohl am Ende werden doch daran habe ich so meine Zweifel.
Normalerweise liebe ich epische Fantasy-Romane. „Wheel of Time" stellt jedoch selbst den geduldigsten Fan auf eine harte Probe.
Offenbar glaubt Robert Jordan nicht an die Fantasie seiner Leser.
Immer wieder beschreibt er alles aufs Ausführlichste: Kleidung, Haarfarbe, Figur und Alter der Figuren; die Auswahl der Mosaike und Wandteppiche in den Herrscherhäusern; der genaue Aufbau eines Soldatencamps; die gesellschaftlichen Strukturen der unterschiedlichen Völker etc.etc.
Das wird besonders dann anstrengend, wenn man es zum wiederholten Male serviert bekommt während die Haupthandlung ein wenig vor sich hin dümpelt.
Etwa 1880! Charaktere werden im Laufe der Geschichte vorgestellt.
Unzählige Erzählstränge.
Figuren, deren Namen sich teilweise sehr ähneln oder die sogar unter mehreren Namen auftreten -
Eine Herausforderung selbst für eingefleischte Bibelleser!
Aber das sei nur am Rande bemerkt.Mein absoluter Minuspunkt:
Die ausführliche Beschreibung der drakonischen Prügelstrafen, die Robert Jordan mit Vorliebe seinen weiblichen Figuren zumutet.
Peitschen, Lederriemen und viel nackte Haut -
Soll das erotisch sein? Oder ist es einfach nur ziemlich geschmacklos?Resümee:
Die Reihe fängt schön an doch spätestens ab Buch 6 wird das Lesen immer qualvoller. „Weniger ist mehr" gilt offensichtlich auch für die Fantasy.
Solide Fantasy von epischer Breite!Fantasy-Fans erfahren mit dem Werk von Jordan auf jeden Fall eine Vollbedienung, und insbesondere Tolkien-Leser, die alle Mittelerde-Publikationen schon mehrfach verschlungen haben, finden hier eine gewohnte Welt, in der man sich wie zu Hause fühlen darf!
Dass er sich auf Fantasy versteht, hat der Autor längst schon mit seinen Beiträgen zum Conan-Zyklus bewiesen, mit seinem zeitgeistigen Rad der Zeit begeht er jedoch allein deshalb einen schmalen Grad, da er sich allzu offensichtlich an Tolkien (gerade der Anfang weist zahlreiche Parallelen zur Entsendung der Schwarzen Reiter in das Auenland auf), Frank Herbert (oder sehen sich die Aes Sedai und die bene Gesserit nur zufällig ähnlich) und andere anlehnt.
Aufgrund der Tiefe der geschaffenen Welt ist Jordans Werk dennoch den kommerziellen Retorten-Kreation vom Schlage "Die Orks" oder "Die Zwerge" oder "Die Drachen" -jeweils Teil 1-X- an Qualität voranzustellen.
Besser als das Rad der Zeit sind meiner Meinung nach nur: Tolkien, Frank Herbert, Holger de Grandpair, Tad Williams und vielleicht Martin.
Kaufen, lesen und vergleichen!
Ein schöner AnfangIch habe das Buch vor zehn Jahren zum ersten Mal gelesen und die nachfolgenden Bänder auch. Das verführt ja geradezu ein wenig vorzugreifen, jedoch möchte ich in dieser Rezension nur auf dieses Band eingehen und die anderen mehr oder weniger auslassen.
Das Band fängt wie viele Fantasybänder an. Das Leben der Hauptdarsteller (Rand, Mat, Perrin, Egwene und Nynaeve) ist normaler als sie denken. Und dann kommt es unerwartetes, hier der Angriff vom Bösen persönlich und sie müssen fliehen um sich und das Dorf zu retten. Und nach und nach entdecken sie, dass sie eine besondere Rolle spielen und sie müssen sich dieser Rolle stellen.
Storytechnisch gesehen finden wir hier wenig neues, wenn wir mal ehrlich sind. Zumal ich auch gerade in der Anfangszeit viele Ähnlichkeiten zum "Herr der Ringe" von Tolkien finden kann, was mich teilweise sogar sehr überraschte. Jedoch sind die Charaktere besser ausgearbeitet als bei Tolkien. Hier sind die Menschen nicht gut oder böse, sie können beides sein und vieles mehr. Ängstlich, freundlich, ärgerlich, sturr und so weiter.
Die Geschichte ist weiterhin gut durchdacht und von anfang an weiß der Autor, was er in den späteren Bändern verwenden möchte. So sieht die Hellseherin Min hier Dinge, die erst in spätern Bänden eine Rolle spielen und auch weiterhin Bestand haben.
Mein Fazit:
Die Reihe hat sicherlich das Fantasygenre nicht neu erfunden, aber ist auf alle Fälle ein interssanter Aspekt aus diesem. Daher kann ich es nur Fantasyfreunden ans Herz legen, welche sich für eine längere Reihe begeistern können. Gut, die Reihe hat ihre Auf und Abs und auch die Erscheinungsweise der Verlage kann nerven, aber für mich tut das Ganze kein Abbruch. Ich kann es nur empfehlen.
Mein Tipp: Wer die Reihe neu beginnen möchte, sollte sich überlegen, die Originalbänder auf Deutsch zu besorgen. Es sparrt auf alle Fälle Platz und man hat mehr auf einmal zu lesen.
Alle Bände gelesen !Ich kann nur sagen Finger weg !!! 6 Bände genialer Ideen + Abenteuer,
die Bände danach 7-10 muss wohl seine Frau oder jemand anderes geschrieben haben, unglaubliche Langeweile.
Mit Band 7 - 10 , hätte ich nicht mal ein Buch füllen können.
Aber er schreibt 100 Seiten über Mats Würfelglück, 100 Seiten siniert Rand wer mit wem und was wäre wenn...
Die Häufigen Diebstähle bei Tolkien begehen ja einige, aber hier ist es sehr offensichtlich !
Tja Band 11+ 12 sind dann wieder etwas besser, dann gehts wieder jedes halbe Buch ans sinieren !
Lest Marion Zimmer Bradley `s Darkover Reihe,nicht ein Buch in dem ich so ne Langweile wie hier zum Schluss immer hatte, ich machte den Fehler + kaufte mir alle Bücher nach band 1-3 argh !
Raymond Feist, Terry Goodkind, Andreas Eschbach und natürlich MZB sind meine Fantasie Empfehlungen an Euch !
Tolle Fantasie!Ich bin anderer Meinung als Florian. Die Reihe von T. Goodkind um das "Schwert der Wahrheit" und das "Rad der Zeit" sind meine beiden Lieblings-Fantasyreihen. Die Reihe lässt sich sehr flüssig lesen und der erste Band macht Lust auf mehr. Die Bücher sind leichter zu lesen als z.B. das "Lied von Eis und Feuer", bei dem man irgendwann dann doch den Überblick über die ganzen Personen verliert. Sicher, bei 31 Bänden sind auch zwei, drei dabei, die nicht so spannend sind und Herr Jordan die ganze Sache besser etwas abgekürzt hätte. Meine Meinung: absolut empfehlenswert!