Nach d. Musical v. Andrew Lloyd Webber. Text v. Tim Rice

Jesus Christ Superstar

Jesus Christ Superstar
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungsdatum: 2004-11-04
  • Produktionsjahr: 1972
  • Format: DVD
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • EAN: 5050582305388
  • Amazon.de Verkaufsrang: 3.456
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Beschreibung von buecher.de

Die legendäre Rock-Oper von Tim Rice und Andrew Lloyd Webber als Film, in der eine Gruppe junger Leute in den Ruinen antiker Stätten Szenen aus dem Leben Jesu spielt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Product Description

Die Verfilmung der legendären Rock-Oper von Andrew L. Webber und Tim Rice. Eine Gruppe junger Leute spielt in den Ruinen antiker Stätten Szenen aus dem Leben Jesu.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ted Neeley gibt in Norman Jewisons Filmadaption der Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice, die in den frühen 70er Jahren als Bühnenstück einen Riesenerfolg feierte, einen ziemlich lahm aussehenden Jesus ab. Jewison (Das Geld anderer Leute) fügt ein paar gute Außenaufnahmen in der Wüste hinzu, aber die dialogfreie Geschichte von Webber und Rice (alles wird gesungen, wie in einer richtigen Oper) mit ihren scheinbar tiefgründigen Aussagen über die inneren Dämonen der Hauptfiguren im Leben Christi, stellt die Hauptsache dar. Yvonne Elliman singt das bekannteste Lied aus der Show: "I Don't Know How to Love Him." --Tom Keogh

Amazon.de DVD-Bewertung

Die DVD ist genau das richtige Medium für diese multimediale Show. Sie glänzt mit einer glasklaren Bildwiedergabe, strahlenden Farben und einem satten Sound wahlweise in Dolby Digital 5.1 oder Stereo. Zum Lieferumfang gehören ein Making Of, das uns bei den Dreharbeiten Mäuschen spielen lässt, und drei Trailer von Musical-DVDs. --Harald Kepler

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von PepeRoni fanden 21 von 21 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Immer wieder herrlich

Ein Klassiker der Filmgeschichte! Und die DVD verdient meines Erachtens ebenfalls 5 Sterne. Meine Vorschreiber bemängeln die schlechte Tonqualität, was ich allerdings nicht bestätigen kann (liegt's vielleicht auch am Gerät?). Sowohl Bild als auch Ton sind absolut Top! Der ganze Streifen ist ein einziger Genuss. Ich kann die DVD absolut empfehlen, da ich den Preis auch gerechtfertigt finde, für das, was man geboten kriegt.

Diese Rezension von Alexander Wild fanden 46 von 49 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Der Anfang und das Ende

Diese Rockoper, in der die letzten 3 Tage im Leben Jesu Christi aus der Perspetive Judas' erzählt werden, war der erste große Erfolg zweier Teenager mit den heute recht bekannten Namen Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.

Die Geschichte ist den meisten grundsätzlich bekannt. Neu ist, dass versucht wird, Judas' Ansichten zu rekonstruieren. Immer wieder kommentiert er das Geschehen, und er gibt dabei deutlich zu verstehen, dass er Jesus vor allem als Anführer im Befreiungskampf gegen die römische Besatzung sieht und nicht als Sohn Gottes.

Die Handlung ist eingebettet in den Rahmen einer Aufführung dieser Geschichte durch junger Schauspieler an antiken palästinensischen Schauplätzen (eine grandiose Kulisse!). Dadurch wirkt der Film mit Absicht oft sehr theatralisch, und es werden aktuelle Bezüge hergestellt, indem moderne Requisiten zum Einsatz kommen.

Die Besezung ist brilliant. Natürlich ist Carl Anderson als Judas hervorzuheben. Mit seinem Gesang füllt er seine Rolle mit Leben und Glaubwürdigkeit, obwohl er manchmal etwas unbeholfen durchs Bild stapft (aber vielleicht mit Absicht? Immerhin spielt er einen Verzweifelten). Ted Neeley verkörpert den Jesus, wie man ihn sich vorstellt. Ein kleiner und eher schmächtiger Mann, der in diesem Stück ausgelaugt und voller Zweifel dargestellt wird. Zu Anfang möchte man ihm gar nicht zutrauen, dass er über so ein phantastisches Stimmvolumen verfügt, wie es in den Auseinandersetzungen mit Judas und auch immer öfter im weiteren Verlauf des Films zum Ausdruck kommt. Aber auch die Nebenrollen sind toll besetzt, wobei ich besonders Pontius Pilatus und das Priesterduo Caiaphas und Annas hervorheben möchte.

Der Regie von Norman Jewison ist anzusehen, dass er vorher oft Musiksendungen im Fernsehen geleitet hat (-> Schnitte, Effekte). Heute wirkt das manchmal etwas angestaubt, aber 1972 war es eben absolut zeitgemäß. Besonders interessant finde ich, wie Jewison mit Licht arbeitet, und anscheinend hat er eine große Vorliebe für Hände, um Beziehungen dazustellen (achtet mal darauf!).

Zu den Extras der DVD: der Audiokommentar von Regisseur Jewison und Hauptdarsteller Neeley wurde erst zur Veröffentlichung der DVD in Europa dieses Jahr aufgenommen. Manchmal wirkt der Kommentar deshalb wie der Erinnerungsaustausch zweier älterer Herren (was er ja auch ist). Trotzdem hält er einige interessante Hintergrundinformation bereit.

Das Interview mit Autor Tim Rice (ebenfalls neuere Datums) zur Entstehung der Rockoper finde ich sehr interessant und auch unterhaltsam.

Die Photogalerie ist nett (eher eine Diavorführung), aber wäre nicht unbedingt nötig gewesen.

Die Bildqualität der DVD ist dem Alter des Films entsprechend, aber gibt keinen Anlass zur Klage.

Der Sound in Dolby 2.0 erklärt sich ebenfalls aus dem Alter des Films, klingt aber trotzdem akzeptabel.

Diese Rezension von Katja Janning fanden 26 von 29 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Passabler Film

Erst einmal muss ich sagen, dass man die beiden verschiedenen Versionen des Musicals (1973 + 2000) nicht miteinander vergleichen kann. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Soundqualität ist in dieser Version tatsächlich nicht sehr gut, was jedoch verständlich ist. Die Gesangsleistung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Jedoch passen die individuellen Stimmen immer zu den Darstellern und deren Rollen, was ja nicht umbedingt als Nachteil zu werten ist. Die Kostüme sind nach der damaligen Mode entworfen und lassen den Film heute etwas albern erscheinen. Aber man gewöhnt sich an alles.Die Darsteller sind nach meiner Meinung besser als in der 2000er Version. Sie wirken nicht so arg übertrieben und künstlich. Sie bewegen sich einfach natürlicher. Außerdem hat jede Figur einen ganz eigenen Charakter, der aus mehreren Perspektiven beleuchtet wird. In der 2000er Version scheint es lediglich gut und böse zu geben. Jesus zeigt mehr Gefühle als in der jüngeren Version, bewegt sich allerdings nicht von einem Extrem zum anderen (siehe 2000), sondern wirkt immer menschlich.Zum Schluss ein großes Plus der Version 1973: Die Hintergründe. Während sich in der jüngeren Version scheinbar alles in einem Keller abspielt (steril und kühl), bekommt man hier atemberaubende Landschaften zu sehen. Allein das rechtfertigt schon den Kauf.Fazit: Wenn man sich erst einmal an den schielenden Darsteller, den damals modernen Gesang und die Klamotten gewöhnt hat ist der Film nicht übel, um nicht zu sagen sogar recht gut. Der Knüller ist Barry Dennen in der Rolle des Pilate.Ach ja, der Film ist auch nicht so brutal wie der andere, also für die etwas empfindlicheren unter euch...

Diese Rezension von N. Lukas fanden 10 von 11 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Welche Version den nun?

Es handelt sich hier um die Version von Norman Jewison mit Ted Neely als Jesus Christus - nicht wie hier unter einigen Rezensionen beschrieben um die 2000er Version!

Die Originale (1973er) Version ist meiner Meinung nach musikalisch, gesanglich, filmtechnisch, darstellerisch ... um Längen besser als die 2000er. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Die Hauptdarsteller der 2000er Version sind kaum anzuhören. Jerome Pradon als Judas ist da bei jedem einzelnen Titel völlig überfordert und fehlbesetzt. Glenn Carter als Jesus ebenso.

Bei der Original-Version hingegen überzeugen beide dieser Hauptdarsteller von Anfang an - aber am besten selber beide ansehen und urteilen.

Diese Rezension von R. Siegl fanden 14 von 16 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Noch immer sehenswert

Tim Rice, der Texter des zugrunde liegenden Rock-Musicals, interpretiert hier das Leben von Jesus Christus auf eine höchst interessante Weise, mindestens ebenso gut ist aber die Musik von Andrew Lloyd Webber, der in den 70er Jahren noch stärker der Rock-Musik verhaftet war.

Regisseur Norman Jewison setzte dieses Musical in eindrucks- und stimmungsvolle Bilder um, ohne sich allerdings weit von der Vorlage zu entfernen und beispielsweise Sprechtexte einzubauen. Es bleibt daher bei einem verfilmten Musical in wunderbarer Optik und einiger Dramatik.

Aus dem tollen Ensemble stechen die emotionale Präsenz von Carl Anderson (Judas) und die wunderschöne Gesangsdarbietung von Yvonne Elliman (Maria Magdalena) hervor, während Ted Neeley als Jesus im Vergleich eher blass bleibt. Insgesamt bleibt es auch im Abstand von 33 Jahren noch immer ein eindrucksvoller Film mit grossartiger Musik.

Was leider den Genuss aber massgeblich trübt, ist die wirklich schlechte Tonqualität mit leichten Aussetzern und Verzerrungen und abrupten Tonschnitten. Das Bonusmaterial bietet das übliche Mindestprogramm - so bleiben in Summe durch die mangelnde Tonqualität nur vier Sterne.

Jesus Christ Superstar

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