Lovecraft, Howard Ph.

Der Flüsterer im Dunkeln, 4 Audio-CDs

Der Flüsterer im Dunkeln, 4 Audio-CDs
  • Verlag: Lübbe / LPL records
  • Erscheinungsdatum: 2005-10
  • Bindung: Audio CD
  • Seitenzahl: 4
  • ISBN: 3785730594
  • EAN: 9783785730591
  • Amazon.de Verkaufsrang: 15.827
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beschreibung von buecher.de

Außerirdische Kadaver schauderhafter Kreaturen in den Bergen Neuenglands? Die umfassende Korrespondenz zwischen Dr. Wilmarth und Mr. Akeley ist fesselnd und der Wahnsinn schwebt leise über den Köpfen. Der unterschwellige suggestive Horror lässt den Hörer den Atem anhalten. Die Erzählung raffiniert und subtil, spannend ohne Entspannung und dabei besser als jeder Horrorfilm!

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von hawkeye316 fanden 22 von 32 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Meisterlich!

"Der Flüsterer im Dunkeln" - eine meisterliche Komposition subtilen, suggestiven Horrors.Mit einer geradezu infantilen Freude spielt Lovecraft mit den Ängsten und dem Entsetzen des Lesers, lässt ihn genüsslich von der ersten bis zur letzten Zeile am Haken zappeln. Doch auch das wohl dosierte Lovecraftsche' Augenzwinkern kommt nicht zu kurz und lässt den Leser wissen: "Ich hab' dich, du gehörst mir und ich habe eine diebische Freude an deinem Entsetzten, das ich wachsen und wachsen und wachsen lasse, bis...!".Die erste Erzählung, bei der ich wirklich, wie sagt man, "gethrilled" war. Ein echt cooles Gefühl, wenn man nur mit Unbehagen die nächste Seite umschlägt, vorsichtig, in Erwartung des Grauens das einen erwartet, auf die kommenden Zeilen lugt...Lovecraft rocks!

Diese Rezension von Wolfgang Haan fanden 19 von 20 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Meister des Grauens

Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.So beginnt die 1930 geschriebene Kurzgeschichte „Der Flüsterer im Dunkeln“ von H. P. Lovecraft, die jetzt als vollständige Lesung bei LPL-Records in schöner Aufmachung erschienen ist.

Eine der Stärken dieser Geschichte liegt darin, den Hörer in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Bereits im ersten Satz macht Lovecraft dies deutlich: „Man sollte sich stets im Klaren darüber sein, dass ich bis zum Schluss nichts wirklich Grauenhaftes gesehen habe“ sagt der Ich-Erzähler namens Mr. Wilmarth. Derjenige, der sich jetzt entspannt zurück lehnt, wird bald eines besseren belehrt, erzählt Wilmarth doch von grauenhaften Dingen, die Andere gesehen haben, und dies sehr plastisch, farbig und Gänsehaut-erzeugend genau. Wie von Lovecraft gewohnt, haben seine Charaktere eine für das Genre ungewöhnliche Tiefe und Komplexität. Im Verlauf des Plots machen beide eine Entwicklung durch, die glaubwürdig, nachvollziehbar und logisch erscheint und mit dazu beiträgt, die Spannung ungebrochen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Einen großen Anteil am erzeugten Horror haben, neben der gelungenen Musikuntermalung, die beiden Sprecher David Nathan und Torsten Michaelis. David Nathan, Synchronsprecher von Christian Bale, verkörpert den jugendlichen, realistischen Wissenschaftler Mr. Wilmarth, sein Gegenpart Mr. Akeley wird von Torsten Michaelis gesprochen, Synchronsprecher von Wesley Snipes. Zu Beginn klingt Wilmarth jung, enthusiastisch, sachlich aber bereits bei den ersten Sätzen schwingt ein undefinierbarer Unterton mit, glaubt man die Stimme zittern zu hören, so als ob sich der Erzähler selber beruhigen oder das, was nun folgt, als Mythos oder Alptraum abtun will. Nathan passt seine Stimme geschickt jeder Situation an und deutet mittels ungewöhnlicher Betonung an, dass er noch nicht alles erzählt hat, was wirklich passiert ist.

Mr. Akeleys erster Brief schwillt fast über vor Selbstzufriedenheit eines Mannes, der bereits im gesetzten Alter ist, den Überblick des „weisen Alten“ hat und seinen jüngeren Kollegen belehren will. Aber im Verlauf des Schriftwechsels geht eine Wandlung mit ihm durch, die Torsten Michaelis durch seine dynamische Sprechweise ausgezeichnet zu vermitteln versteht. Der Verlag spielt hier die Vorteile des Mediums „Hörbuch“ gegenüber einer Printausgabe voll aus. Michaelis liest dermaßen dramatisch und emotional, dass Akeleys Entsetzen auf den Hörer überspringt und man froh ist, wenn David Nathan nach so einem Absatz mit seiner zweifelnd-wissenschaftlichen Stimme wenigstens für kurze Zeit Raum zum Luftschöpfen bietet – allerdings währt auch im späteren Verlauf der Geschichte dieser Zustand nicht lange, da dann beide Protagonisten von grauenhaften Erlebnissen berichten und der Vortrag dieses Grauen plastisch erlebbar macht.

Diese Rezension von Wolfgang Haan fanden 16 von 18 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Die Umkehrung der Nahrungspyramide

Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.Mr. Wilmarth, Professor und Hobby-Ethnologe, bemerkt in den Zeitungsartikeln Einzelheiten, die merkwürdige Übereinstimmungen mit alten Sagen und Mythen der Indianer aufweisen. Als Wissenschaftler ist er jedoch der Überzeugung, es hier mit Aberglauben zu tun zu haben. Doch eines Tages erhält er einen Brief aus New Hampshire der ihn aufhorchen lässt: Der Absender, ein gewisser Mr. Akeley, behauptet, unumstößliche Beweise für die Existenz einer außerirdischen Rasse auf der Erde zu haben.Ein Meister erzählt NichtsSo beginnt die 1930 geschriebene Kurzgeschichte „Der Flüsterer im Dunkeln“ von H. P. Lovecraft, die jetzt als vollständige Lesung bei LPL-Records in schöner Aufmachung erschienen ist.

Eine der Stärken dieser Geschichte liegt darin, den Hörer in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Bereits im ersten Satz macht Lovecraft dies deutlich: „Man sollte sich stets im Klaren darüber sein, dass ich bis zum Schluss nichts wirklich Grauenhaftes gesehen habe“ sagt der Ich-Erzähler namens Mr. Wilmarth. Derjenige, der sich jetzt entspannt zurück lehnt, wird bald eines besseren belehrt, erzählt Wilmarth doch von grauenhaften Dingen, die Andere gesehen haben, und dies sehr plastisch, farbig und Gänsehaut-erzeugend genau. Obwohl die Erzählung recht kurz ist, gelingt es Lovecraft, den Hörer immer wieder mit neuen Entdeckungen zu überraschen und dadurch der Geschichte eine andere Wendung zu geben. Um diesen Entdeckungen eine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu verleihen, verwendet er dazu viele verschiedene Objekte, die dem damaligen Stand der Wissenschaft entsprechen wie z. B. Phonographen-Aufnahmen, Photographien, Augenzeugenberichte, Zeitungsartikel, Telegramme etc.

Wie von Lovecraft gewohnt, haben seine Charaktere eine für das Genre ungewöhnliche Tiefe und Komplexität. Im Verlauf des Plots machen beide eine Entwicklung durch, die glaubwürdig, nachvollziehbar und logisch erscheint und mit dazu beiträgt, die Spannung ungebrochen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Batman meets BladeEinen großen Anteil am erzeugten Horror haben, neben der gelungenen Musikuntermalung, die beiden Sprecher David Nathan und Torsten Michaelis. David Nathan, Synchronsprecher von Christian Bale, verkörpert den jugendlichen, realistischen Wissenschaftler Mr. Wilmarth, sein Gegenpart Mr. Akeley wird von Torsten Michaelis gesprochen, Synchronsprecher von Wesley Snipes. Zu Beginn klingt Wilmarth jung, enthusiastisch, sachlich aber bereits bei den ersten Sätzen schwingt ein undefinierbarer Unterton mit, glaubt man die Stimme zittern zu hören, so als ob sich der Erzähler selber beruhigen oder das, was nun folgt, als Mythos oder Alptraum abtun will. Nathan passt seine Stimme geschickt jeder Situation an und deutet mittels ungewöhnlicher Betonung an, dass er noch nicht alles erzählt hat, was wirklich passiert ist.

Mr. Akeleys erster Brief schwillt fast über vor Selbstzufriedenheit eines Mannes, der bereits im gesetzten Alter ist, den Überblick des „weisen Alten“ hat und seinen jüngeren Kollegen belehren will. Aber im Verlauf des Schriftwechsels geht eine Wandlung mit ihm durch, die Torsten Michaelis durch seine dynamische Sprechweise ausgezeichnet zu vermitteln versteht. Der Verlag spielt hier die Vorteile des Mediums „Hörbuch“ gegenüber einer Printausgabe voll aus. Michaelis liest dermaßen dramatisch und emotional, dass Akeleys Entsetzen auf den Hörer überspringt und man froh ist, wenn David Nathan nach so einem Absatz mit seiner zweifelnd-wissenschaftlichen Stimme wenigstens für kurze Zeit Raum zum Luftschöpfen bietet – allerdings währt auch im späteren Verlauf der Geschichte dieser Zustand nicht lange, da dann beide Protagonisten von grauenhaften Erlebnissen berichten und der Vortrag dieses Grauen plastisch erlebbar macht.Vier gewinntUm die Person von Lovecraft ranken sich bis heute hartnäckig einige Gerüchte. Eines davon behauptet, er wäre ein Menschenfeind gewesen und habe sich gescheut, persönliche Kontakte zu Menschen aufzunehmen. LPL-Records unternimmt mit einer Bonus-CD den Versuch, diesem Vorurteil entgegen zu treten. Dagmar Berghoff trägt die „Persönlichen Erinnerungen von Muriel E. Eddy“, einer langjährigen Freundin Lovecrafts, mit ihrer wohlbekannten Stimme vor. Zwar ist dieser Abschnitt nur knapp 28 Minuten lang, aber er wirft ein gänzlich anderes Licht auf den Autor und es sind genau 28 Minuten mehr, als andere Verlage an Hintergrundinfo anbieten.Nebeneinander aber nicht MiteinanderLovecraft wird bis heute der Vorwurf gemacht, er sei ein Rassist und Verfechter der Rassentrennung. Hierüber soll hier kein Urteil gefällt werden. Auffällig ist jedoch, wie auch in anderen Geschichten, dass die Situation zwischen Außerirdischen und Menschen erst dann eskaliert, als es auf Grund der Ausbreitung der menschlichen Siedlungen in unwirtliche Gegenden unvermeidlich erscheint, dass beide Rassen aufeinander treffen. Eine Co-Existenz scheint nicht möglich zu sein. In Lovecrafts möglichen Welten gehen die Außerirdischen immer mit außerordentlicher Härte, Unmenschlich- und Gleichgültigkeit gegen die Menschen vor. Emotionen sind nicht sichtbar und das Motiv so alt wie einleuchtend: „Du, Mensch, hast etwas, das ich zum Überleben meiner Rasse brauche. Gib es mir freiwillig oder ich nehme mir, was ich brauche.“ Die menschlichen Protagonisten, meistens erfahrene Wissenschaftler, stehen dieser Brutalität fassungslos gegenüber und finden auch keinerlei Lösung für dieses Problem. Du weißt schon werZwei witzige Details sollten nicht unerwähnt bleiben. Zum einen erklärt Lovecraft endlich und abschließend, warum es nicht möglich ist, Außerirdische zu photographieren. Das versetzt uns endlich in die Lage, zu verstehen, warum auf Photos von UFOs etc. immer nur undeutliche, verwackelte, kaum zu erkennende Objekte schemenhaft abgebildet sind. Zum zweiten taucht in „Flüsterer im Dunkeln“ eine Sekte auf, geführt von der Außerirdischen Gottheit „Hastur“, die wiederum andere Ziele verfolgt als „Die Alten“ oder die Menschen. Diese Gottheit „Hastur“ trägt den Beinamen „Er, der nicht genannt werden darf“ – kommt Ihnen dieser Terminus auch wie von Ferne bekannt vor?(C) Wolfgang Haan

Diese Rezension von Wolfgang Haan fanden 11 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Unbeschreibliches Grauen aus dem All

"Zugegeben, ich habe bis zum Schluß nichts unmittelbar Schreckliches gesehen." Mit diesen Worten beginnt der Bericht des Mr. Wilmarth. Nachdem sich in den dichten Wäldern und Bergen Neuenglands nach starken Regenfällen Berichte häufen über Kadaver schauderhafter Kreaturen, die in den reißenden Flüssen davongeschwemmt wurden, wird in den Zeitungen ein Bericht Wilmarths veröffentlicht, in dem er all diese Erscheinungen mit den ortsüblichen Sagen und Mythen erklärt. Daraufhin beginnt er eine umfassende Korrespondenz mit einem Mr Akeley, der in keinster Weise seiner Meinung ist. Akeley sendet ihm eine Reihe von Manuskripten, Phonographenwalzen und Fragmenten, um ihn davon zu überzeugen, daß die grauenerregenden Kreaturen tatsächlich existieren. Schließlich lädt er Wilmarth in sein Landhaus in den undurchdringlichen Bergen Neuenglands ein, um mit ihm die Angelegenheit genauer zu besprechen. Dabei setzt er ihm auseinander, daß diese Kreaturen Wesen aus dem interstellaren Raum seien, die in dieser abgelegenen Gegend einen Stützpunkt hätten.Lovecraft liefert auch mit diesem Buch wieder eine schauerliche Science-Fiction-Erzählung. In seiner unnachahmlichen Art des subtilen Horrors schafft er es, ohne tatsächlich Tatsachen zu behaupten beim Leser durch dessen eigene Schlußfolgerungen das Grauen zu erzeugen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension von foresmir fanden 11 von 15 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Lesenswert bis zum Schluss!

H.P.Lovecraft schafft es kontinuierlich die Spannung durch den geschilderten Briefverkehr zwischen den beiden Hauptpersonen aufzubauen. Wie immer setzt er das Grauen gekonnt in Szene und schafft es, einem Angst zu ermitteln ohne jeglichen Splatter. Ein guter Einsteigertitel für HPL-Neulinge.

Der Flüsterer im Dunkeln, 4 Audio-CDs



Empfehlungen
Lovecraft, Howard Ph.
25,99 €

Lovecraft, Howard Ph.
19,90 €

Lovecraft, Howard Ph.
25,99 €

Lovecraft, Howard Ph.
25,95 €


Lovecraft, Howard Ph.
15,95 €

Lovecraft, Howard Ph.
6,50 €

Sprecher: Joachim Kerzel,. Lutz Riedel u. David Nathan. Mit Texten v.Brian Lumley, Joe R. Lansdale, ...
19,99 €

Lovecraft, Howard Ph.
25,99 €

W. H. Hodgson, K. Newman, P. Busson, H. P. Lovecraft, S. P. Somtow
19,99 €

Raimon Weber
9,49 €

Lovecraft, Howard Ph.
10,00 €

Lovecraft, Howard Ph.; Derleth, August
8,50 €

Red.: Jan Chr. Steines. Rollenspiel nach Motiven v. Howard P. Lovecraft
44,95 €

Lovecraft, Howard Ph.
8,50 €

Nach Howard Ph. Lovecraft. Von Gerd Hupperich, Glenn Rahman u. Wolfgang Schiemichen
12,95 €

Lovecraft, Howard Ph.
7,50 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren