Regie: Nichols, Mike; Darsteller: Streep, Meryl; Cromwell, James; Thompson, Emma; Markinson, Brian; Zayas, David; Joseph, Kevin; Weigert, Robin; Pacino, Al; Wilder, Melissa; Kastriner, Florence; Shenkman, Ben; Kirk, Justin; Wilson, Patrick; Parker, Mary-Louise; Wright, Jeffrey; Musik: Newman, Thomas; Buch: Kushner, Tony; Kamera: Goldblatt, Stephen;

Angels In America

Angels In America
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungsdatum: 2005-10-21
  • Produktionsjahr: 2003
  • Format: DVD
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • EAN: 7321921252815
  • Amazon.de Verkaufsrang: 4.095
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Beschreibung von buecher.de

New York, 1985. Die Angst vor AIDS greift um sich. Bei dem jungen Prior und dem zynischen Anwalt Cohn wird die Krankheit diagnostiziert. Da erscheint Prior ein Engel, der ihm den Auftrag gibt, seine Mitmenschen zu missionieren. Denn Gott hat aus Zorn über die Selbstsucht die Menschen bereits verlassen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Product Description

Warner Home Angels in America (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 21.10.05

Aus der Amazon.de-Redaktion

Tony Kushners preisgekröntes Theaterstück Angels in America wurde zum wichtigsten Theaterereignis der neunziger Jahre und ist eine Mischung aus Philosophie, Politik und spannender schwuler Seifenoper, die die Regierungszeit von Ronald Reagan für eine ganze Generation von Theatergängern zusammenfasste. Man sollte meinen, dass es nach dem elften September zu spät für eine filmische Umsetzung wäre - denn Philosophie und Politik altern nicht immer vorteilhaft - aber diese Adaption des Senders HBO aus dem Jahre 2003 unter der fähigen Regie von Mike Nichols (Die Reifeprüfung) schafft eine Zeitkapsel der Achtziger Jahre und enthüllt die tiefen emotionalen Schwingungen, die dem Theaterstück seine überdauernde Kraft verleihen. Die Handlung dreht sich um Prior Walter (Justin Kirk) und Louis Ironson (Ben Shenkman), ein schwules Paar, dass auseinander geht, als Prior aufgrund von AIDS krank wird. Aber Krebs ist nicht die einzige Veränderung in Priors Leben: er hat plötzlich Visionen von einem Engel (Emma Thompson, Sinn und Sinnlichkeit), der ihm eröffnet, dass er ein Prophet sei. Louis, der mit Krankheit und Sterblichkeit nicht gut umgehen kann, verlässt seinen Partner und beginnt eine Beziehung mit Joe Pitt (Patrick Wilson), einem Mormonen, der sich nicht zu seiner Homosexualität bekennt und für Roy Cohn (Al Pacino, Hundstage) arbeitet - einen überzeugten, konservativen Rechtsanwalt, der bekannt ist für seine üblen Machenschaften hinter den Kulissen. Dazu kommt noch Joes depressive und halluzinierende Frau Harper (Mary Louise Parker, Grüne Tomaten), seine zielstrebige aber offene Mutter Hannah (Meryl Streep, Adaption.), ein offensiver Transvestit/Krankenpfleger namens Belize (Jeffrey Wright, Basquiat, der hier seine viel gerühmte Rolle aus der Broadway-Produktion spielt), und so erhält man nach und nach einen Einblick in die Vielzahl von Charakteren und Handlungssträngen von Kushners ambitioniertem Werk. Die prominente Besetzung (darunter auch James Cromwell, Michael Gambon und Simon Callow) spielt durchweg hervorragend. Das Drehbuch hat ein paar Schwächen - einige der fantastischen Elemente, darunter Priors Weg in den Himmel gegen Ende, sind nicht so gelungen - aber selbst die Dinge, die nicht funktionieren, stecken voller Ideen und einem überbordenden Wunsch, die menschliche Existenz im Hier und Jetzt einzufangen. --Bret Fetzer

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Andreas Schneider fanden 30 von 31 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Bewegender Meilenstein des Gegenwarttheaters

Auch wenn schwule Thematiken bei Tony Kushners Bühnenstücken "Angels In America" vorkommen (denn der Autor ist schließlich selbst schwul) ist es noch lange kein "Schwulenstück". Vielmehr rechnet Kushner in seinen Anfang der 90er-Jahre uraufgeführten Theaterwerken mit der Ignoranz und der verfehlten Sozialpolitik seines Landes ab. Die Serie, kongenial besetzt und inszeniert von Altmeister Mike Nichols, folgt diesem Weg genau, denn Kushner selbst war für das Drehbuch verantwortlich.

Kushner betreibt Geschichtsaufarbeitung der Reagan-Ära und spinnt aus z.T. fiktiven Figuren, aber auch Persönlichkeiten, die wirklich gelebt haben (Roy Cohn, Ethel Rosenberg) eine Geschichte, die nicht nur die Grenzen des Genres sprengt, sondern auch dem Zuschauer viel Wissen (z.B. über diverse politische Affären und Ausdrücke, die hier in Europa gänzlich unbekannt geblieben sind) und Konzentration abverlangt.

Diverse Schlüsselrollen sind bewußt doppelt besetzt, allerdings nicht so konsequent wie auf der Bühne (das Medium hat eben seine Grenzen), aber dennoch beeindruckend: wie Meryl Streep zum einen als alter Rabbi, als mormonische Mutter und als Erzkommunistin Ethel Rosenberg in ihre Rolle schlüpft, ist allein die Anschaffung dieser DVD-Box wert. Aber auch die anderen Darsteller (die z.T. auch schon in diesen Rollen am Broadway Triumphe feierten) sind ein Fest: Al Pacino schafft es gekonnt, den Kommunistenfresser und ultra-konservativen Anwalt Roy Cohn nicht nur als widerliches Ekel darzustellen, sondern auch Mitgefühl für diese unstrittene Figur mitzugeben. Mary-Louise Parker gibt der wohl tragischsten Figur, der valiumsüchtigen und todunglücklichen Harper Pitt ein eindringliches Profil, ebenso wie Justin Kirk als aidskranker Prior. Auch Jeffrey Wright als schwarzer Krankenpfleger Belize liefert mit seinen bösironischen Sprüchen einen Grundpfeiler der Kushner'schen Sprachgewalt. Überhaupt hat sich der Autor sehr auf seine Originalbühnensprache verlassen, wenig ist verändert worden und die deutsche Fassung trägt der bekannten Bühnenfassung Rechnung.

Das sich im Medium Film gewisse Dinge imposanter darstellen lassen, als auf einer Theaterbühne, haben die Verantwortlichen natürlich sofort eingesehen und schwelgen förmlich in eindrucksvollen Bildern. Emma Thompson kommt das als Engel America natürlich sehr zu Gute. Die Traumwelten des Prior (bewußt im schönsten Tuntenbarock!) und die Halluzinationen der kranken Harper wirken ebenso bewußt künstlich und irreal, um dem Zuschauer klar zu machen, wie sehr sich die Figuren von der Realität entfernen. Sicher, das mag für einige Leute kitschig erscheinen, doch vermeidet die Serie trotz allem pathetische Ausbrüche, die seinerzeit Filme wie "Philadelphia" so unerträglich machten. Hier gibt es kein falsches, politisch korrektes Mitleid oder Gefühlskitsch. Dazu haben die funkelnden Dialoge stellenweie auch zu viel Humor.

Es geht hier nicht allein um die typische "Schwuler-bekommt-AIDS"-Thematik. Vielmehr wagt Kushner hier, die Krankheit AIDS als Chance für die Gesellschaft zu begreifen: nämlich die Ignoranz und soziale Kälter unserer Gesellschaft anzuprangern. Für ihn ist der kranke Prior ein Prophet, der "die Wand aus Lügen" einreißen soll, ein Symbol für eine Zukunft, in der die Menschen sich wieder um ihre Mitmenschen kümmern und die Scheuklappen herabgerissen werden. Dabei bedient er sich nicht nur bei der politischen Seite, sondern vor allem bei der in den USA immer und stets hochgeschätzten Religionsfreiheit. Ob nun Mormone, Jude oder Christ: AIDS macht keine Unterschiede. Auch das allgegenwärtige Thema Rassismus wird eingebaut und in den religiösen Kontext eingepaßt. Wer hat's denn schwerer: ein Schwarzer oder ein Jude?

Die Megastadt New York, der "Schmelztiegel, in dem gar nichts schmilzt", wie der rabbi am Anfang ganz richtig erkennt, wird hier also zum Mikrokosmos, für den die ganzen USA stehen kann. Und auch für den Rest der Welt. Denn Rassismus, Ausgrenzung, Machtmißbrauch und Religionsstreitigkeiten werden wohl immer ein Dauerthema bleiben.

Fazit: keine leichte Kost, aber wer sich auf dieses Ereignis einläßt, wird die Welt im Anschluß mit anderen Augen sehen. Mein Horizont wurde durch Kushners Meisterwerk auf jeden Fall erweitert.

Diese Rezension von Justin fanden 25 von 26 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Super Inszenierung von einem wunderbaren Drama!

Ich bin auf dieses Stück gestossen, weil es auf meiner Leseliste für die Zwischenprüfung steht. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, leider! Ich kann nur sagen, dass die schriftliche Form wahnsinnig spannend ist, und mit so vielen historischen Details reingebracht, wie z. B. Roy Cohn, der ein echter Rechtanwalt war, Ethel Rosenberg, die, mit ihrem Mann Julius Rosenberg, in Amerika in den 50ern wegen Verrat hingerichtet wurde, Tschernobyl, Ronald Reagan, das Ende des kalten Krieges, u.v.m., ein bisschen wie Geschichtsunterricht funktioniert, aber auf einer unauffälligen Weise. Dieses Drama hat nicht umsonst den Pulitzer-Preis gewonnen und wird inoffiziell das beste Drama der 90er Jahren genannt. Es hat viel Komödie, sowie viel Ernstes und viel Trauriges. Ein bisschen von allen Emotionen.

Die Filmversion ist so gut umgesetzt, dass ich es nur empfehlen kann. Mit vielen grossen tollen Schauspielern, wie Al Pacino, Meryl Streep, Emma Thompson, Mary Luise-Parker, Patrick Wilson, u.v.m. Alles in dem Film is dem Schriftstück sehr detailgetreu gemacht, z. B. die gleichen Schauspieler spielen ein paar verschiedene Rollen. Die Musik zum Film ist wunderschön. Die spezialeffekte in dem Film sind ganz toll gemacht, z. B. mit dem Engel... Die Filmemacher haben sich sehr viel Mühe gemacht, alles, wie es so in den 80ern war, darzustellen: Autos, Mode, usw.

Das einzige, was es zu kritisieren gibt, wie ein paar vor mir schon geschrieben haben, ist die schlechte Aufteilung der Kapitel. Für 377 Minuten Film, nur 6 Kapitel. Wenn man den Film anhält und der DVD Player sich nicht merkt wo, muss man ziemlich lange spulen. Ansonsten gibt es keine Extras, und es hätte mich wirklich interessiert, die hinter-den-Kulissen-Szenen zu sehen... Die Qualität von dem Film ist sonst sehr gut.

Alles in allem ein lohnenswerter Kauf!!!

Diese Rezension von Stefan C. Limbrunner fanden 22 von 24 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Angels In America - Ein Ereignis!

Ich sah damals die deutsche TV - Erstausstrahlung dieser mehrteiligen Theateradaption, und war begeistert. Jetzt sah ich die englischsprachige Orginalversion via DVD und mein Eindruck hat sich noch gesteigert. Tony Kushners brillantes Skript, basierend auf seinem mit dem Pulitzerpreis u. New York Critics Award ausgezeichneten Bühnenstück, ist geistreich, mutig,vielschichtig,mit Mut zum Ungewöhnlichen, zum Surrealen, zum theatral überzeichneten, und auf beeindruckende Art größenwahnsinnig in ihrem Versuch nicht nur die Schicksale einiger Menschen und ihres Milieus, sondern einer ganzen Epoche,ihre Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen zu zeichnen. Nahezu unglaublich, dass diese epische Entwurf größtenteils auch noch funktioniert, was nicht zuletzt dem enormen erzählerischem Atem und der überbordenden Phantasie des Autors zuzuschreiben ist. Superb die couragierte, bis ins Detail feinsinnige,stimmige Regie von Theaterveteran und Kinolegende Mike Nichols ("Die Reifeprüfung" 1968 > Regieoscar, "Wer hat Angst vor Virginia Woolfe"1966), die das überlange ursprünglich zweiteilige Stück kongenial als Drama auf Kinoniveau vor dem Auge des TV - zuschauers entstehen läßt. Außerordentlich die darstellerischen Leistungen des bis zur kleinsten Nebenrolle perfekt besetzten Ensembles. Pacinos tiefgründige, und bei aller Energie, feingliedrige, hochnuancierte Darbietung in als historische Figur Roy Cohn ist absolut faszinierend und von frappanter Wahrhaftigkeit. Vor allem im zweiten Teil, namentlich der Sterbeszene, gelingt ihm eine erstaunliche Figurentwicklung, mit immer überraschenden Spielauflösungen und absoluter technischer Perfektion. Meryl Streep steht dem in ihren 3 Rollen (Rabbi Chemelwitz, Ethel Rosenberg und Mrs. Pitt) kaum nach, und nicht wegen der allerdings beachtlichen maskenbildnerischen Leistung des Make-Up Teams. Hier wird Schauspiel auf einem Niveau und von einer Klasse geboten, wie es/sie in den meisten US Kinofilmen heute kaum mehr zu finden ist. Ausdrücklich reihe ich auch die hervorragenden, erfreulich frischen, mitreißenden Darstellungen von Justin Kirk, Ben Shenkman, Patrick Wilson und Jeffrey Wright und Mary Louise Parker hier ein. Selbst in den techinschen Disziplinen, sprich Kamera, Schnitt und Musik (Thomas Newman) sowie Ausstattung ist "Angels In America" außerordentlich. In der Tat ist dieser beeindruckende, exzellent gemachte Mehrteiler des Privatsenders HBO, der schon mit "The Life Of Peter Sellers" ein großartige Arbeit produziert hat, wahrscheinlich eine der besten Produktionen die bisher im Fernsehen zu sehen waren.5 Golden Globe, 11 Emmy Awards (Beste Mini Serie, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Nebendarseller, Nebendarstellerin,Make - Up, Ausstattung, Tonschnitt, Besetzung) und sage und schreibe 19 Emmy Nominierungen bestätigen diesen Eindruck deutlich. Umso unverständlicher, dass die ARD den Dreiteiler im Nachtprogramm versteckte, und somit der wohlverdienten Aufmerksamkeit und dem größten Teil der Zuschauer entzog. Umso bedauerlicher,dass gerade viele vourteilsbeflissene US - Zuschauer, aufgrund des Umstandes dass fast alle männlichen Figuren homosexuell sind, und AIDS thematisiert wird,sich weder mit den Qualitäten noch der inhaltlichen Herausforderung dieser beachtlichen Produktion befassen wollten, und lieber Augen, Verstand und künstlerische Wahrnehmung verschlossen. Umso toller, dass jetzt endlich die DVD erschienen ist. Ein MUST! Ran an die Regale. Jetzt!

Diese Rezension von Frodo fanden 7 von 7 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen 5 Sterne reichen nicht

"Nichts ist für immer verloren. Auf der Welt herrscht so etwas wie schmerzhafter Fortschritt. Sehnsucht nach dem was einmal war und das Erträumen des Nahenden. - Also ich seh das jedenfalls so."

New York, 1985: Harper (Marie-Louise Parker) ist tablettenabhängig und fest davon überzeugt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Wie könnte sie sonst den freundlichen Mr. Lies sehen, der stets in ihrer Küche auftaucht und sie darauf einlädt, mit ihr an einen weit entfernten Ort zu reisen, direkt durch den Kühlschrank hindurch. Die Ehe mit Joe (Patrick Wilson, "Hard Candy", "Das Phantom der Oper") liegt schon seit einiger Zeit in einer Krise, Joe selbst, gläubiger Mormone und arbeitswütiger Anwalt, hegt wenig Verständnis für die apathische Art seiner Frau, drängt ihn doch sein rigoroser Chef Roy Cohn (Al Pacino) zu der Annahme einer Stelle in Washington.

Zur gleichen Zeit geht in New York die Beziehung zwischen dem schwulen Pärchen Prior Walter (Justin Kirk) und seinem Freund Louis (Ben Shenkman) in die Brüche. Bei Prior wurde Aids diagnostiziert, Louis kommt mit dieser Tatsache nicht klar und flüchtet sich in das hektische Treiben der Großstadt, während Prior sich selbst überlassen wird. Lediglich die Krankenschwester ("Zauberhafte Nanny" Emma Thompson) kann ihm eine kleine moralische Stütze bieten.

Als Joe unerwartet seine homosexuelle Seite entdeckt und auf Louis trifft, Harper ihren Wunsch verstärkt, das Ozonloch zu sehen und Prior auf einmal von einem Engel verkündet bekommt, er sei der Auserwählte, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Joes Mutter Hannah (wunderbar: Meryl Streep) wird in ihren Grundfesten erschüttert, als sie New York betritt und nach ihrem Sohn sucht...

Acht Leute in der Großstadt New York, acht ergreifende Schicksale, acht unheimlich plastisch dargestellte Charaktere. "Millenium approaches" heißt es in dem englischen Original - wohl noch nie ist es so derartig gelungen, den Zeitgeist vor Millenium so echt und glaubwürdig einzufangen wie in diesem Film. Aids ist zum Thema geworden, die Menschheit scheint den Glauben verloren zu haben, Stress, Karrieresucht und Egoismus dominieren den Alltag. Gibt es denn noch Hoffnung?

Eingewoben in eine sagenhafte und phantastische Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks von Tony Kushner, prall gefüllt mit einem Feuerwerk an Effekten, wunderbaren Einfällen, Situationskomik und einer Schauspielerbesetzung, die sich gewaschen hat, geht dieser Film der Frage auf den Grund. Allen voran Meryl Streep und Emma Thompson, die gleich in mehreren Rollen überzeugen und Al Pacino. Dazu lieferte Hollywood-Gott der Musik Thomas Newman einen wunderbar sensiblen, melodischen Soundtrack. Absurd, kurios, skurril, phantastisch und herzergreifend trifft dieser Film ziemlich gut den Nerv der Zeit - wie schade, dass er in Deutschland in der Versenkung verschwand, nachdem die ARD ihn einmalig im Nachtprogramm ausstrahlte. 5 Golden Globes und 11 Emmy Awards sprechen schließlich für sich. Anschauen! Es lohnt sich...

Diese Rezension von S. Hannover fanden 13 von 16 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wunderbar!!!

Kann diesen Film nur empfehlen...super Dialoge...tolle Musik...wunderbare Darsteller...ein Gesamtkunstwerk der Extraklasse!!!

Eben ein richtig schöner Film zum heulen und lachen...

Angels In America

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