Elliott,Missy

Under Construction

Under Construction
  • Label: Creole
  • Erscheinungsdatum: 2002-11-25
  • Format: Schallplatte
  • EAN: 0075596281317
  • Amazon.de Verkaufsrang: 568.383
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Vergleich zu vielen Kollegen, die ihr einmal erreichtes Niveau oft nicht mehr steigern können, gelingt es Missy Elliott, mit jedem Album von neuem zu überraschen. Under Construction ist da keine Ausnahme. Erneut stoßen Missy und Timbaland in Regionen vor, die so vor ihnen noch niemand betreten hat. Bereits der Opener "Go To The Floor" begeistert mit einem wilden Mix aus vertrackten Beats, abgedrehten Reimen und sparsam dazwischen platzierten Elektronik-Sounds. Eine Spur geradliniger klingt dann schon das zusammen mit Method Man verwirklichte "Bring The Pain", das auch ohne weiteres als RZA-Produktion durchgehen könnte. Doch das sind nur zwei Höhepunkte eines von der ersten bis zur letzten Sekunde überzeugenden Albums. Ebenfalls weit über dem Durchschnitt rangieren das mit einem aberwitzigen Groove ausgestattete "Funky Gresh Dressed", bei dem Missy von Ms. Jade unterstützt wird, sowie das gemeinsam mit Beyonce Knowles (Destiny's Child) eingespielte "Nothing Out There", eine R&B-Ballade von ungewöhnlicher emotionaler Tiefe. Auffällig sind auch die vielen Old-School-HipHop-Elemente, die Missy Elliott diesmal gekonnt in die 13 Tracks einfließen lässt, ohne dabei jedoch jemals das futuristische Sounddesign, das ihre Songs seit fünf Jahren auszeichnet, zu vernachlässigen. --Norbert Schiegl

Titelliste
CD 1
1.Go to the floor
2.Bring the pain
3.Gossip folks
CD 2
1.Work it
2.Back in the day
3.Funky fresh dressed
4.P***ycat
CD 3
1.Nothing out there for me
2.Slide
3.Play that beat
CD 4
1.Ain't that funny
2.Hot
3.Can you hear me
4.Work it (Remix)
Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 5 von 5 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen REVOLUTION!?

GENERELL: Die Platte, besser gesagt das wirklich GENIALE Duo ELLIOTT&TIMBALAND konnte in meinem Fall ein musikalisches Wunder vollbringen. Noch vor kurzer Zeit hörte ich zum grössten Teil techno-orientierte Musik und nur vereinzelt Black-Musik. Dies sollte sich nach Kauf dieser Platte (Kaufanreiz: "MTV-Masters" über "Missy Elliott") glücklicherweise ändern. Ganz ernsthaft: Der musikalische "Schrott" Names TECHNO ist in Form aller meiner CDs komplett im Sondermüll gelandet ... MISSY&TIMBALAND SEI DANK!Wie auch immer, diese CD ist aus meiner Sicht fast schon revolutionär! MISSY setzt ihre Stimme sowohl als Sängerin wie auch als pure Rapperin perfekt und unverwechselbar ein. Was an dieser Platte besonders faszinierend ist, ist die Vielfalt an Beats, Baselines und Sounds. Jedes Stück entfaltet sprichwörtlich seine eigene Magie ...1. "go to the floor": Im Prinzip ein aus drei Teilen bestehendes Intro. Missy berichtet kurz über Gründe, Motivation (Titelwahl, Tod Aaliyahs, etc.); es folgt eine kurze musikalische "old-school"-Überleitung ("hard working"...) zum eigentlich Hauptteil des Songs, der richtig aggressiv auf den Rest des Ablums einstimmt. Baseline, schräger Mainsound, Bongo-Effect sowie Missys rappende & im Refrain singende Stimme zeigen schon mal wo es in der nächsten Stunde lang gehen wird ... 5/5 (dieses Intro reichte mir FAST als Kaufgrund!)2. "bring the pain": Musikalisch gesehen Recht simpel gestricktes Stück, man hört von Anfang an den WU-TANG-Einfluss; keine Experimente, simple Baseline (mit voice-scratch-loop) sowie sound-technisch unauffällig; Missy rappt und singt (im Refrain); "METHOD MAN" trägt seinen "rap-part" in gekonnter und bekannter Weise bei; ... 4/5 (insgesamt gutes Stück)3. "gossip folks": dieser Song wird offiziell als zweite Auskopplung (nach "work it") folgen, wir dürfen uns freuen und sehr gespannt sein; Baseline macht richtig Druck, Missy rappt mit etwas schräger Stimme, eigenartige Effekte (diverse Frauen-"vocals" während des Missy-Rap-parts sowie die Stimmen eines Kindes sowie Mannes im Refrain), zwischendurch dann der unverwechselbare Rapstyle von LUDACRIS ... 5/5 (great stuff)4. "work it": dieses Hammerteil dürfte jedem ausreichend bekannt sein ... 5/5 (wenn diese Baseline-Sound-Rap-Stimmen-Kombination nicht REVOLUTIONÄR ist, dann weiss ich auch nicht ...)5. "back in the day": Bisher wurde der Zuhörer mit Ideen und fetten Beats "überschüttet", hier folgt ein ruhigeres und sehr musikalisches Stück; Intro durch einen kurzen vocal-part; leicht verdauliche Baseline, sehr musikalischer Hauptsound; zuerst folgt der Rap durch JAY-Z, MISSY ist im ganzen Song fast nur als Sängerin zu hören, zum Abschluss des Liedes noch ein etwas lustiger "Pfeiff"-Part ... 4/5 (entspannter Track)6. "funky fresh dressed": kaum 5min hatte man während des letzten Songs Zeit zu relaxen, schon kommt die nächste Baseline-Rakete! Basedrum und Claps dominieren diesen Song zusammen mit einem kleinen Soundsample; darüberhinaus natürlich die bekannte Verspieltheit von TIMBALAND mit "vocals" und "effects". Missy sowie "MIS JADE" rappen unkonventionell im bekannten Style ... 5/5 (irgendwie kickt dieser Recht kantige Song)7. "pussycat": relaxter Track, mit sanftem Background-Sound und starkem Clap; Missy singt in diesem Song durchgehend unterstützt von einem männlichem Part (singend) sowie im Refrain von einer höheren, sanften weiblichen Stimme; schöne Auswahl aller Sound, sehr stimmiger Song ... 5/5 (chillig - sehr schön)8. "nothing out there for me": musikalisches, langsameres Stück; trotzdem Recht starke Basedrum (kaum Claps); getragen wird das Stück von "BEYONCE KNOWLES", die zum Schluss des Refrains meiner Meinung nach etwas übertreibt; Missys Stimme lediglich als Refrain-Unterstützung sowie in einigen Parts ("Telefon-Gespräche") kurz zu hören ... 4/5 (trotz aller Begeisterung für "Destiny's Child", BEYONCE klingt hier teilweise übertrieben)9. "slide": Dieser Track wird von der fettesten Baseline des Albums getragen (eine Melodie sucht man vergebens); die Basedrum wird von einem Killer-Background-Sound unterstützt, der wohl einige (Billig-)Autoboxen zerstören dürfte ... Missy rappt hier wiederrum extrem genial ... der Refrain ist sehr simpel, passt aber absolut zum Gesamtkonzept ... 5/5 (ein Hammertrack - hart, deshalb wohl nicht für jeden Geschmack)10. "play that beat": "this is old-school-stuff"; Missy singt zum grössten Teil; Baseline wird von Claps und der Melodie (Orchester-Style) getragen; Refrain-Unterstützung durch schöne weibliche Stimme ... 5/5 (leicht verdaulich)11. "ain't that funny": spätestens jetzt erkennt man in der Wahl der Reihenfolge der Songs eine gewisse Linie; kaum hat man sich etwas entspannt, schon kommt der nächste Knaller! Baseline hat minimale Ähnlichkeit mit dem Hauptteil des Intro-Tracks, ist jedoch vom Haupt-Sound her etwas intensiver bzw. härter; Missy rappt und singt widerrum im Refrain (mit weibl. Zweitstimme); Basedrum-Clap-Kombination kickt ... 5/5 (nicht so hart wie Track 10 - sehr gut)12. "hot": dieses Teil wird wohl auch nicht absolut jedem gefallen; absolut keine Sounds, reine und sehr harte Basedrum-Snare-Dominanz; im Refrain Unterstützung durch TIMBALAND-typischen (schrägen) Sound; Missy rappt und rappt ... 4/5 (etwas zu unmelodisch, trotzdem gut)13. "can you hear me": sanfter Song, extrem melodisch; als Abschluss des Ablums (wenn man den "work it"-Remix vernachlässig)sehr passend; Missy singt durchgehend und wird von TLC unterstützt ... 5/5 ("just nice" ...)14. "work it"-Remix: der Track bleibt der Hammer, doch kann ich mich persönlich für die Stimme von "50cent", der hier für den Anfangs-Rap hinzu gemixt wurde, nicht so richtig begeistern ... 5/5 (trotz "50cent", phat bleibt phat)HARTE UND VOR ALLEM UNKONVETIONELLE BEATS (so etwas hört sonst nirgendwo) SOWIE ANDERERSEITS SEHR MUSIKALISCH. PERFEKT AUSBALACIERTE TRACKS! MISSY&TIMBALAND IN HÖCHSFORM! NICHT NUR FÜR FANS EIN MUSS ...

Diese Rezension von nobody-knows fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Die Queen of Modern Hip-Hop ist zurück ...

Missy Misdemeanor Elliott ist unwiderruflich eine der wohl charismatischsten Künstlerinnen, die sich innerhalb der 90er im mittlerweile äußerst harten Musikbizz etabliert und bis heute überlebt haben. Diese Form der Selbstdarstellung wird nicht nur von Missys maskulinem, witzigen Auftreten dominiert, sondern auch von ihrem einzigartigen Stil im Bezug auf Musik und dem damit verbundenen Rap ...

Drei erfolgreiche, tadellose Vorgänger sind Missy Elliott und Partner Timbaland daher also Grund genug, sich in neues Terrain zu begeben ... "Back to the routes" wie man so schön sagt ...Verfahren: Das Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -) Ein * kennzeichnet Besonderheiten. 01 - Intro/Go to the floor: Gleich zu Beginn geht Missy Elliott auf die Beweggründe und Besonderheiten diesen Albums ein und erzählt darüber ausführlich - vorerst ohne Musik. Nach gut einer Minute erklingen schließlich die ersten Beats, die in den eigentlichen Track überleiten. Dieser zeichnet sich durch einen Mix aus virtuellen und akkustischen Klängen aus und begeistert schon beim ersten Hören durch seine tanzbare, orientalisch angehauchte Melodie, die durch ihren düsteren Rap förmlich in den Bann zieht. (1)02 - Bring the pain: Auch dieser Song stellt eine Art Ausnahme dar, denn während der Opener sich vor allem durch seine Futuristik in Sachen Klang bemerkbar macht, betört dieser Song vor allem durch sein beatähnliches Summen, das sich den Instrumenten und Gastrapper Method Man herrlich anpasst. (2) 03 - Gossip folks: Mit der zweiten Auskopplung dieser LP widmet Missy sich wieder tanzbareren Melodien. Vor allem die leicht orientalisch klingenden Beats machen den herausstechenden Song auf besondere Weise einzigartig, denn neben dem schrägen Rap-Style, dem niedlichen (einfallsreichen) Gesängen einiger junger Mädchen und Ludacris' Beteiligung, stellen sie den zentralen Kern eines grandiosen Gesamwerks dar. (1)* 04 - Work it: Mit der Vor-Ab-Single zu diesem Longplayer betritt Missy zwar völlig neues Terrain, doch der futuristische Stil des Ol'School-Tracks begeistert sofort und umgarnt ihren laziven, fordernden Rap meisterlich. Die Melodie springt zudem sofort ins Ohr - was lyrischem Talent und großartigen Reimen zu verdanken ist - und weist wiederum den timbalandschen Stil nach, der sich durch ein harmonisches Zusammnfügen und Überleiten verschiedenster Passagen auszeichnet. (1)* 05 - Back in the day: Spätestens hier muss dem Hörer die "Alte Schule" auffallen, denn Dank der fröhlichen, modernen Beats, die gemeinsam mit den Stimmen von Missy (Die hier übrigens mehr singt als rappt) und Jay-Z eine gewisse Zeitlosgkeit verliehen bekommen, erstreckt sich in diesem Song eine durch und durch ernstzunehmende Thematik (Ol'School), die Missys Arbeit in neu coloriert. (2-)06 - Funky fresh dressed: Dieser Track, dessen Passagen teilweise aus dem Video zu "Gossip folks" bekannt sind, setzt perfekt an "Back in the day" an, da auch hier abermals "ältere" Elemente vorhanden sind. Ms.Jades Sprechgesang, der hier glücklicherweise mit von der Partie ist, passt sich dabei perfekt an die tanzbare Melodie a la "Get your freak on" an, die von Beginn an begeistern kann und durchaus zu den "bunteren" Liedern der LP gehört. (1)07 - Pussycat: Mit Lied Nummer 7 folgt gleichzeitig eines der besten Lieder. Wie der Titel vorraussagt, dreht sich hier natürlich alles um das "Thema Nr.1'', welches Missy lyrisch gesehen lasziv und sehr gefühlvoll interpretiert. Auch gesanglich (gerappt wird nur von einem mir unbekannten, nicht aufgeführten Mann) steht Missy sich Mittels Tweets Präsenz in nichts nach und "zaubert" daher einen überaus smoothen Track für ruhige Stunden zu zweit. (1)*08 - Nothing out there for me: Auch dieser Song zählt zu den innovativeren Kreationen Missys, welche in diesem Fall vor allem durch Beyonce Knowles Gesang bereichert wird, die wiederum ein Stimmvolumen aufbringt, das die Boxen zum vibrieren bringt. Missy selbst ist bis auf den Background während der Strophen und der grandiosen, eingängigen Hook kaum vertreten, was allerdings nicht sonderlich schlimm ist, denn man spürt ihr Handwerk deutlich. (1-)09 - Slide: Nicht weniger schlecht als alle anderen Lieder, doch wegen seiner einseitigen Melodie kaum hervorstechend, zählt dieser Song zu der allgemein schwächeren Gruppe, die auf der LP eigentlich nur geringfügig vertreten ist. Die kreuzende Variation von Strophe, B-Section und Hook fehlt daher stark und lässt die dunklen, finsteren Beats kaum hervortreten. (3)10 - Play that beat: Es geht nun wieder gewohnt melodisch weiter. Zwar ist auch dieser Lied nicht wirklich als Ohrwurm oder gar Hit-Garant zu verbuchen, doch insgesamt klingen die Uebergänge wesentlich markanter. Dank einer guten, professionellen Backgroundsängerin namens Lisa Crawford und männlichen Stimmen in Form von Schlachtrufen ist zudem die Arbeit am Mischpult anzumerken, welche hier besonders hervorsticht. (3+)

11 - Ain't that funny: Wie die beiden hervorgegangen Lieder, zählt auch dieser Track nicht unbedingt zu Missys Prachtstücken. Er ist schier zu elektronisch und die Melodie springt wegen eines völlig unmelodiösen Refrains und anhaltender Tonfolge nicht im geringsten ins Ohr - es ist schon ein Wunder, wenn man den Wechsel von Strophe nach Hook bemerkt. (3-)12 - Hot: Zu meinem Bedauern ist auch dieser Track kein Schmuckstück und lässt in Sachen Kreativität stark zu wünschen übrig. Die Lyrics grenzen zwar an das ausgeklügelte Niveau von "Work it", doch wie in "Slide", "Play that beat" und "Ain't that funny" klingt auch hier alles einfach zu gleich und einfallslos. Dazu sind auch hier wieder die langweiligen, elektronischen Beats vertreten, die sich kaum von den Vorgängern unterscheiden. (4) 13 - Can your hear me: Wer "Take away" geliebt hat, findet hier einen würdigen Nachfolger zu diesem Lied. Das von TLC gefeaturte Lied richtet sich natürlich an die beiden verstorbenen RnB-Prinzessinnen Aaliyah und Lisa "Lefteye" Lopes und spricht auch sonst tote Musiklegenden wie 2Pac an, die Missy mit ihrer Musik inspiriert haben. Die ehrlichen, privaten Lyrics vermitteln zudem ein wahrhaft "himmlisches" Feeling, das Dank akkustischer Instrumente und den äusserst gefühlvollen Gesängen auf Anhieb melancholisch werden lässt. (1)*Fazit: Mit ihrem vierten Studioalbum weist Missy gewohnte Grösse nach und zaubert mit Timbalands Hilfe eine LP der Extraklasse. Jedes Lied besticht durch innovative Elemente, die jenen ein ganz besonderes Feeling hervorbrechen lassen und den Hoerer aufs Neue überraschen lässt. Unbestreitbar hat sich Missy Elliotts Style dennoch ein kleinwenig verändert, denn während "The Miseducation of ..." vor allem durch seine tanzbaren, eingängigen Melodien überzeugen konnte, widmet das Duo "Missy E.&Timbaland" sich nun etwas mehr den Wurzeln - was überaus erschwinglich und frisch klingt. Auch die unzähligen Gastauftritte von Method Man, Ludacris, Jay-Z, Ms.Jade, Beyonce Knowles und TLC mustern die LP bunt und bereichern das "Schmuckstück des Hip-Hops", einen Titel, der bis zum ihrem nächsten Album in Missys Händen weilen wird, absolut hochgradig. Berechnete Durchschnittsentwertung: 1,62 ~ eine solide, anerkennende 1-

Diese Rezension von harung fanden 15 von 20 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wieder ein Meilenstein im HipHop Bereich!

Diese Frau ist einfach nicht zu stoppen. Endlich erscheint in weniger als ein Monat das neue Missy Eliott Album "Under Construction". Über ein Jahr mussten die Fans darauf warten, doch hat es mit ihrer ersten Singleauskopplung "Work It" ein Ende. Und schon wieder hat Missy Elliott neue Beatz und Rhymes erfunden und toppt damit ihre Konkurenten um Meilen. "Work It" sticht vor allem mit den unglaublich süchtigmachenden Beat von sich reden. Aber auf "Under Construction" gibt es weitaus interessante Tracks und wieder Features mit richtigen Stars. Unter anderem sind wieder je zwei Tracks mit Redman und Ludacris zu finden. Auch steuert die Querstarterin in Sachen HipHop Ms.Jade ihre Raps "Funky Fresh Dressed" bei. Besonders vielversprechend hört sich der Track "Nothing Out There For Me" mit der schönen Beyoncé Knowles von Destiny's Child.

Und nicht zu vergessen noch "Can You Hear Me" mit TLC, dass für die tötlich verunglückte Lisa "LeftEye" Lopez gedacht ist.

Im Großen und Ganzen hat da Missy Elliott wieder neue Maßstäbe im R&B/Soul/HipHop Biz gesetzt. Also auf jeden Fall ein Reihören wert!Hier die Tracklist von "Under Contruction":01. Go to the Floor

02. Bring the Pain featuring Method Man

03. Gossip Folks featuring Ludacris

04. Work It

05. Back in the Day featuring Jay-Z

06. Funky Fresh Dressed featuring Ms. Jade

07. P***ycat

08. Nothing Out There for Me featuring Beyonce Knowles

09. Slide

10. Play That Beat11. Ain't That Funny

12. Swing Your Partner

13. Can You Hear Me featuring TLC

Diese Rezension von nobody-knows fanden 3 von 4 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Best of modern Hip-Hop ...

Missy Misdemeanor Elliott ist unwiderruflich eine der wohl charismatischsten Künstlerinnen, die sich innerhalb der 90er im mittlerweile äußerst harten Musikbizz etabliert und bis heute überlebt haben. Diese Form der Selbstdarstellung wird nicht nur von Missys maskulinem, witzigen Auftreten dominiert, sondern auch von ihrem einzigartigen Stil im Bezug auf Musik und dem damit verbundenen Rap ...

Drei erfolgreiche, tadellose Vorgänger sind Missy Elliott und Partner Timbaland daher also Grund genug, sich in neues Terrain zu begeben ... "Back to the routes" wie man so schön sagt ...Verfahren: Das Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -) Ein * kennzeichnet Besonderheiten. 01 - Intro/Go to the floor: Gleich zu Beginn geht Missy Elliott auf die Beweggründe und Besonderheiten diesen Albums ein und erzählt darüber ausführlich - vorerst ohne Musik. Nach gut einer Minute erklingen schließlich die ersten Beats, die in den eigentlichen Track überleiten. Dieser zeichnet sich durch einen Mix aus virtuellen und akkustischen Klängen aus und begeistert schon beim ersten Hören durch seine tanzbare, orientalisch angehauchte Melodie, die durch ihren düsteren Rap förmlich in den Bann zieht. (1)02 - Bring the pain: Auch dieser Song stellt eine Art Ausnahme dar, denn während der Opener sich vor allem durch seine Futuristik in Sachen Klang bemerkbar macht, betört dieser Song vor allem durch sein beatähnliches Summen, das sich den Instrumenten und Gastrapper Method Man herrlich anpasst. (2) 03 - Gossip folks: Mit der zweiten Auskopplung dieser LP widmet Missy sich wieder tanzbareren Melodien. Vor allem die leicht orientalisch klingenden Beats machen den herausstechenden Song auf besondere Weise einzigartig, denn neben dem schrägen Rap-Style, dem niedlichen (einfallsreichen) Gesängen einiger junger Mädchen und Ludacris' Beteiligung, stellen sie den zentralen Kern eines grandiosen Gesamwerks dar. (1)* 04 - Work it: Mit der Vor-Ab-Single zu diesem Longplayer betritt Missy zwar völlig neues Terrain, doch der futuristische Stil des Ol'School-Tracks begeistert sofort und umgarnt ihren laziven, fordernden Rap meisterlich. Die Melodie springt zudem sofort ins Ohr - was lyrischem Talent und großartigen Reimen zu verdanken ist - und weist wiederum den timbalandschen Stil nach, der sich durch ein harmonisches Zusammnfügen und Überleiten verschiedenster Passagen auszeichnet. (1)* 05 - Back in the day: Spätestens hier muss dem Hörer die "Alte Schule" auffallen, denn Dank der fröhlichen, modernen Beats, die gemeinsam mit den Stimmen von Missy (Die hier übrigens mehr singt als rappt) und Jay-Z eine gewisse Zeitlosgkeit verliehen bekommen, erstreckt sich in diesem Song eine durch und durch ernstzunehmende Thematik (Ol'School), die Missys Arbeit in neu coloriert. (2-)06 - Funky fresh dressed: Dieser Track, dessen Passagen teilweise aus dem Video zu "Gossip folks" bekannt sind, setzt perfekt an "Back in the day" an, da auch hier abermals "ältere" Elemente vorhanden sind. Ms.Jades Sprechgesang, der hier glücklicherweise mit von der Partie ist, passt sich dabei perfekt an die tanzbare Melodie a la "Get your freak on" an, die von Beginn an begeistern kann und durchaus zu den "bunteren" Liedern der LP gehört. (1)07 - Pussycat: Mit Lied Nummer 7 folgt gleichzeitig eines der besten Lieder. Wie der Titel vorraussagt, dreht sich hier natürlich alles um das "Thema Nr.1'', welches Missy lyrisch gesehen lasziv und sehr gefühlvoll interpretiert. Auch gesanglich (gerappt wird nur von einem mir unbekannten, nicht aufgeführten Mann) steht Missy sich Mittels Tweets Präsenz in nichts nach und "zaubert" daher einen überaus smoothen Track für ruhige Stunden zu zweit. (1)*08 - Nothing out there for me: Auch dieser Song zählt zu den innovativeren Kreationen Missys, welche in diesem Fall vor allem durch Beyonce Knowles Gesang bereichert wird, die wiederum ein Stimmvolumen aufbringt, das die Boxen zum vibrieren bringt. Missy selbst ist bis auf den Background während der Strophen und der grandiosen, eingängigen Hook kaum vertreten, was allerdings nicht sonderlich schlimm ist, denn man spürt ihr Handwerk deutlich. (1-)09 - Slide: Nicht weniger schlecht als alle anderen Lieder, doch wegen seiner einseitigen Melodie kaum hervorstechend, zählt dieser Song zu der allgemein schwächeren Gruppe, die auf der LP eigentlich nur geringfügig vertreten ist. Die kreuzende Variation von Strophe, B-Section und Hook fehlt daher stark und lässt die dunklen, finsteren Beats kaum hervortreten. (3)10 - Play that beat: Es geht nun wieder gewohnt melodisch weiter. Zwar ist auch dieser Lied nicht wirklich als Ohrwurm oder gar Hit-Garant zu verbuchen, doch insgesamt klingen die Uebergänge wesentlich markanter. Dank einer guten, professionellen Backgroundsängerin namens Lisa Crawford und männlichen Stimmen in Form von Schlachtrufen ist zudem die Arbeit am Mischpult anzumerken, welche hier besonders hervorsticht. (3+)11 - Ain't that funny: Wie die beiden hervorgegangen Lieder, zählt auch dieser Track nicht unbedingt zu Missys Prachtstücken. Er ist schier zu elektronisch und die Melodie springt wegen eines völlig unmelodiösen Refrains und anhaltender Tonfolge nicht im geringsten ins Ohr - es ist schon ein Wunder, wenn man den Wechsel von Strophe nach Hook bemerkt. (3-)12 - Hot: Zu meinem Bedauern ist auch dieser Track kein Schmuckstück und lässt in Sachen Kreativität stark zu wünschen übrig. Die Lyrics grenzen zwar an das ausgeklügelte Niveau von "Work it", doch wie in "Slide", "Play that beat" und "Ain't that funny" klingt auch hier alles einfach zu gleich und einfallslos. Dazu sind auch hier wieder die langweiligen, elektronischen Beats vertreten, die sich kaum von den Vorgängern unterscheiden. (4) 13 - Can your hear me: Wer "Take away" geliebt hat, findet hier einen würdigen Nachfolger zu diesem Lied. Das von TLC gefeaturte Lied richtet sich natürlich an die beiden verstorbenen RnB-Prinzessinnen Aaliyah und Lisa "Lefteye" Lopes und spricht auch sonst tote Musiklegenden wie 2Pac an, die Missy mit ihrer Musik inspiriert haben. Die ehrlichen, privaten Lyrics vermitteln zudem ein wahrhaft "himmlisches" Feeling, das Dank akkustischer Instrumente und den äusserst gefühlvollen Gesängen auf Anhieb melancholisch werden lässt. (1)*Fazit: Mit ihrem vierten Studioalbum weist Missy gewohnte Grösse nach und zaubert mit Timbalands Hilfe eine LP der Extraklasse. Jedes Lied besticht durch innovative Elemente, die jenen ein ganz besonderes Feeling hervorbrechen lassen und den Hoerer aufs Neue überraschen lässt. Unbestreitbar hat sich Missy Elliotts Style dennoch ein kleinwenig verändert, denn während "The Miseducation of ..." vor allem durch seine tanzbaren, eingängigen Melodien überzeugen konnte, widmet das Duo "Missy E.&Timbaland" sich nun etwas mehr den Wurzeln - was überaus erschwinglich und frisch klingt. Auch die unzähligen Gastauftritte von Method Man, Ludacris, Jay-Z, Ms.Jade, Beyonce Knowles und TLC mustern die LP bunt und bereichern das "Schmuckstück des Hip-Hops", einen Titel, der bis zum ihrem nächsten Album in Missys Händen weilen wird, absolut hochgradig. Berechnete Durchschnittsentwertung: 1,62 ~ eine solide, anerkennende 1-

5 von 5 Sternen einfach WOW!

Missy ist ein echtes Phänomen! Zusammen mit Co-Producer Timbaland schafft sie es jedes Album fetter als das letzte abzuliefern. Die beiden strotzen nur so vor neuen Ideen. Was die Fähigkeiten am Mikrophon angeht gibt es wohl keine zweite, kommerziell erfolgreiche Frau, die so viel drauf hat wie Missy. Die Frau rappt Kolleginnen wie Lil Kim oder Foxy Brown selbst mit Zahnspange im Mund in Grund und Boden. Dass sie dazu noch Singen, Tanzen und so unglaublich fette Tracks produzieren kann macht sie zu einer echten Ausnahmeerscheinung. Eine CD, die praktisch jedem vom Charts-Hörer bis hin zum Hip-Hop-Sammler gefallen wird. Track-Tipp: 3, 9, 12


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