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Definitve Werkschau einer der wichtigsten Bands der Neunziger. Die Band, die Anfang der 90er die Rave-O-Lution startete, lieferte im Laufe ihrer Karriere Monsterhits, die zumeist zu Klassikern gerieten, die noch heute die Tanzflächen brodeln lassen. Allein ihr weltweit mit Platin überschüttetes Meisterwerk 'Fat of the Land' enthielt derer drei. Ihr 15-jähriges Jubiläum feiert die Band um Liam Howlett nun 2005 mit einer ordentlichen Best of. Auf CD 1, wie es sich gehört, Hits only. In der Doppel-CD-Ausgabe gibt es für Hardcore-Fans eine komplette CD voller unveröffentlichter Mixe, Songs oder Live-Aufnahmen.
THEIR LAW -BEST OF -2CD-
die obligate best of!wer dachte sich im jahre 1991, als prodigy ihre erste single "what evil lurks" auf dem markt brachte, dass die band um mastermind liam howlett und seine drei tänzer maxim, keith und leeroy anno 2005 einer der wichtigsten formationen im elektronischen bereich sein würde, vermutlich niemand. und zwischen damals und heute liegen mehr als ein dutzend mehr oder weniger erfolgreiche hitsingles. bereits ihre zweite single "charly" schaffte den sprung in den charts und seit "out of space" sind sie aus den charts nicht mehr wegzudenken. was kommt ist die veröffentlichung des ersten albums "exerience" welches ich als zeitloseste album überhaupt interpretiere, da dem album soviel innovation beigesteuert wurde, dass es sich auch jetzt noch anhört, als wäre es gerade mal veröffentlicht worden. was folgt ist die logische weiterentwicklung und der release des vielseitigstem albums der band überhaupt "music for the jilted generation" mit den power singles "no good" "voodoo people" "poison" und dem track, der auch beim film hackers verwendet wird "one love". prodigy bleiben auch 1994 ihrem motto treu und vermischen alle möglichen musikrichtungen und erlangen bald den ruf als "elektro-punks", welcher ihren stil nicht besser beschreiben könnte. und schon langsam bannen sich keith und maxim ihren weg ins rampenlicht...im jahre 1997 veröffentlichen prodigy eines der meistverkauften alben in ihrem heimatland england überhaupt: "the fat of the land". vorbote dieses albums waren die beiden singles "firestarter" und "breath", welche sich durch ihre markanten videos bei den zusehern und hörern festnagelte. keith mit mittelirokesen wird zum aushängeschild und frontman von prodigy. für den meisten wirbel sorgte aber das skandalvideo zu ihrer dritten single "smack my bitch up", welches nur zensiert und zur späten stunde im fernsehen ausgestrahlt wurde.dannach folge eine lange schöpfungsphase, in der liam fast daran zerbrach sich zu kopieren und eine fortsetzung zu "the fat of the land" zu produzieren. der eher im hintergrund gebliebene leeroy verlässt im jahr 2000 die band, um seinen eigenen interessen nachzugehen. in der hoffnung, scheiterte dann auch die "comeback"-single "baby's got a temper" - welches ich immens auf der best of vermisse, da es zwar nicht die gewünschten verkaufszahlen einbrachte, aber zumindest einen top 10 hit in den englischen charts! naja, liam verschmeißt das bereits produzierte, besorgt sich ein neues programm, einen laptop und bastelt an dem 2004er werk "always outnumbered, never outgunned", das von den fans sehr unterschiedlich aufgenommen wurde. als leeroy anfang des jahres bei uns mal aufgelegt hat, hab ich ihn gefragt was er von dem album hällt und er meinte, dass er es mag, weil er es versteht! die erste singleauskoppelung "girls" verschaffte den "ping pong bitches" nochmals eine kurze präsenz und eine der herrlichsten kooperationen überhaupt war dann die zweite single "hotride" mit unserer geliebten psycho-braut (natural born killers) "juliette lewis". leider ging die dritte single "spitfire" komplett unter, wobei ich das video wirklich sehenswert finde. alles in allem ist die best of fein zusammengestellt, wobei ich das bereits erwähnte "baby's got a temper" vermisse. bei den meisten tracks wurde die maxi-cd version auf den silberling gebannt und ist eigentlich für fans der ersten stunde nicht wirklich interessant, aber für nichtkenner ein toller überblick über die schaffungsphase der gruppe. interessant wird jedoch die zweite cd, welche verschiedene remixe und b-seiten früherer singles beinhaltet. besonder hervorheben möchte ich "no man army". der track war damals eine b-seite auf der "smack my bitch up" maxi. das besondere daran ist, dass es sich um eine kooperation mit dem ehemaligen rage against the machine - jetzt audioslave gitarristen tom morello handelt. wer sich das ganze auch noch visuell geben möchte, dem sei die dvd mit allen videos empfohlen. sicherlich gibts dann auf dieser umfangreiches material zu besichtigen. jetzt heißts nur mehr abwarten, denn anscheinend soll ja nächstes jahr eine neue platte erscheinen, wenns war ist ;) immer wieder gern eine prodigy platte rezensioniert: eure hackschnitzlheizung!
Wer suchet der findet... Perlen!Hui - da haben wohl einige nicht richtig zugehört. Alles schon bekannt? Alles kalter Kaffee?
Ich war fast von Anfang an Prodigy-Fan und hab jede Maxi bis Breathe. Somit kenne ich also auch fast alle B-Side-Tracks. Und dennoch: diese Doppel-CD zu kaufen macht Sinn. Warum? Die Details, wie sie so mancher anscheinend gar nicht bemerkt hat verrate ich euch:
CD1:
- "Charly" ist die Alleycat-Version, nicht das Original oder die Version auf dem ersten Album. War auch auf der Charly-Maxi drauf.
- "Spitfire" enthält ein paar Samples mehr hier und da, wirkt sehr viel abgerundeter als das Original auf dem Album. Auf jeden Fall hinhören!
- "Everybody In The Place" ist der Fairground-Remix, ebenfalls nicht das Original. War auch auf der Maxi drauf.
- "One Love" ist ein UNVERÖFFENTLICHTES Original - alles bisher gehörte war stets eine Edit-Version - dies hier ist die vollständige und ungeschnitte Version. Das gab es bisher nirgends!
Der Rest der ersten CD ist bekannt, da bereits auf vorigen Alben erschienen.
CD2:
- "Voodoo People (Pendulum Remix)" ist eine etwas gesteigerte und gerockte Variante. Sehr zu empfehlen (das Video dazu gibt es übrigens exklusiv auf den Prodigy-DVDs, ebenfalls wert es zu sehen).
- "No Man Army" ist die aufgepeppte und leicht schnellere Version, die ohne das Sample "taste the ... from my crystal fist" aufwartet. Ich weiß allerdings nicht welche Version davon mal auf einer Maxi erschienen ist ("Smack my bitch up"?).
- "Voodoo Beats" klingt zunächst nach dem Remix der Chemical Brothers, ist völlig entgitarrisiert - hat fast gar nichts mit Voodoo People zu tun und klingt sehr gut. Also auch etwas völlig neues.
- "Your Love" ist dieselbe ältere Version von der Charly-Maxi.
Alles andere ist bekannt. "Molotov Bitch" und "We Are The Ruffest" sind direkt von Maxis, die anderen Tracks kenne ich nicht. Reißen mich leider auch nicht sehr vom Hocker. Bei den Live-Aufnahmen ist nur selten etwas zu entdecken. Schade.
Ich vermisse vor allem drei wichtige Tracks: "What Evil Lurks", "Baby's Got A Temper" und "We Eat Rhythms". Aber hier scheinen wohl Vertriebsrechte mit reinzuspielen. Erstes, letzteres sowie einige "Demo"-Songs sind leider nirgendwo käuflich zu erwerben. Diese "Greatest Hits"-CDs wären der beste Ort für so etwas geworden. Aber so bleiben eine handvoll Meisterwerke leider nur Bootleqs.
Es ist ähnlich wie bei den Chemical Brothers und deren Doppel-CD: vieles kennt man schon, manches ist einfach langweilig aber einige Perlen sind schon drunter. Diese Doppel-CD ist schon irgendwo ihr Geld wert. Hört rein! Schon mit der ersten CD kauft man zwei unveröffentlichte Neuheiten.
Für Prodigy-Neulinge ist sie sicher ein guter Griff. Reicht aber nicht für ein Gesamturteil. Und letztendlich kann man aus 2 CDs auch nicht die Welt rausholen - also geb ich statt durchschnittlichen 3 Sternen (das ist zu wenig) und hervorragenden 5 Sternen (zuviel) zufriedenstellende 4 Sterne, weils insgesamt doch ganz gut gelungen ist für eine Art Showcase :)
Unfassbares Werk!!!!!Dieses Best-of ist doch einfach nur der absolute Wahnsinn. Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man schon bereits alle Singles kennt, da sie sich mit 5.1 (Sorround) auf dem Album befinden.
Ich stimme zu, dass es schade ist, dass "Baby`s got a temper" nicht drauf ist. Der Grund dafür ist, dass Liam die Single verabscheut. Die Bonus CD ist absolut geil vom ersten bis zum letzten Lied. Das gesamte Album ist super gemacht. Es enthält ein schönes Booklet mit vielen Bildern und einen interessanten Text (rückblick) von Martin James.
Wem das Album gefällt empfehle ich die Dvd mit Live Videos, Music Videos und Making of's.
Viel Spaß damit
VIER???Ja, ich weiss, eigentlich und ohne umschweife 5(!!!) Sterne,ABER:Braucht man ein "Hit Single Album" von "the Prodigy" (???) wirklich? Es lohnt sich fast nur die Bonus CD, denn nur die Singles aneinander zu reihen ist ideenlos (Kommerziell gesehen aber überaus erfolgreich!).
Zudem sind die Alben "experience", "music for the jilted generation" und "the fat of the land" als Gesamtwerke so stark, dass die aneinandereihung
der vier bis fünf Singles des jeweiligen Albums nur einen minimalen Ausschnitt zeigen, der radiotauglich ist!!!
Bei "Always outnumbered, never outgunned" (sorry!) geht das Konzept gerade so auf.Die Bonus CD ist zwar für hartgesottene Fans auch nichts überraschendes, da viele gute b-seiten wie "molotov bitch" oder "no man army" (mit tom morello)
vom "spawn" Soundtrack in deren Plattenschrank bereits Pflicht sind, allerdings in dieser Zusammenfassung überaus brauchbar.
"Baby's got a temper" wurde übrigens als Single unberücksichtigt weggelassen...
( _ _ _ _ _ Grund bitte auf der gestrichelten Linie eintragen, wenn bekannt!)Die hochwertige Aufmachung der "Special Edition" mit Deluxe Booklet ist zudem ein absoluter Pluspunkt, ebenso wie der derzeit akzeptable Preis von 16,99 ¬ für 31 Tracks.Letztendlich für Einsteiger, als auch für Sammler geeignet, dadurch aber natürlich auch eher unter dem finanziellen Aspekt als unter künstlerischem veröffentlicht.Hoffentlich folgt diesem "Hit-Album" in absehbarer Zeit ein Studioalbum, das "Fat of the Land" beerben kann. Zur Verkürzung der Wartezeit (ist CD 2) hilfreich.
Die Toten erheben sich aus den Gräbern...und Hilfe ist das ärmlich nach gescheitertem Album und verzweifelten Versuchen wieder an die Spitze zu kommen jetzt sowas auf den Markt zu werfen. Wer bei dieser Compilation "aaaaahhhh" und "oooohhh" ruft - schön für Ihn/Sie - aber hier ist nichts drauf, dass ein echter - alter Fan nicht schon seit Jahren bei sich stehen hat. Aber klar - bei den Witzpreisen der CD-Herstellung kann man da schnell nochmal ein paar Leuten die Kröten aus der Tasche leiern. Das Problem ist nur, dass Prodigy längst aus alle Munde und Ohren sind und seit Jahren nichts mehr zur Musikgeschichte beitragen. Selbst ich als extremer breakbeat und olschool Fan muss mir eingestehen, dass die Zeit einfach vorbei ist als man sich zu wummernden breaks und fiesen samples extatsich durch die Tanztempel kämpfte. Es kam nichts besseres nach, aber das ist irrelevant - der Zug ist abgefahren. Bin sehr erstaunt, dass Prodigy diesen Schritt machen - bzw. Liam scheinbar so hroße Geldsorgen hat, dass man ein Album zusammenklopft, dass wedeer den Erstling noch coole Mixes wie "Everybody say..." für Emenation and the Magi enthält. Nono... hier gehts nicht um ein Dankeschön an treue Fans - die riechen den nicht allzu frischen Braten. Daumen talwärts - das Ding hätte man mal besser vor 3 Jahren gebacken. Übrigens - in den USA gabs mal ein klasse Doppel-Album der EXPERIENCE CD - DAS war wirklich stark!
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