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Otto soll, laut Letztem Willen seines flunkernden Opas, Seefahrer werden. Da er jedoch die Leichtmatrosenprüfung nicht besteht, muss der findige Friese einen Trick anwenden: Er mogelt sich als Mitglied einer Damen-Combo unter die Passagiere des Luxusliners Queen Henry und löst so eine Kette von Katastrophen aus, die Kapitän Lackner und der hübschen Stewardess Sonja allerlei Kopfzerbrechen bereiten. Und als wäre all das nicht schon schlimm genug, hat der japanische Manimaka-Konzern das Traumschiff zum Untergang freigegeben... Nach siebenjähriger Schöpfungspause meldet sich Otto Waalkes mit seiner fünften Kinoarbeit recht eindrucksvoll zurück. Sind die Kalauer auch nicht mehr so frisch wie vor 15 Jahren bei 'Otto - Der Film', beweist der Ostfriese, dass er immer noch zu den Spitzenkräften der Blödelzunft gehört. Unterstützt von aufwendigen Spezialeffekten und jeder Menge Action, werden hier Klaumauk und High-Tech geschickt vereint. Nach soliden Kino-Besucherzahlen ist auch mit einem mehr als ordentlichen Abschneiden auf Video zu rechnen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Otto Waalkes -- der Mann, der in den 70er Jahren mit seinem Humor die deutsche Komödie revolutionierte -- ist heute, im Zeitalter der Stand-Up-Comedians, von Switch und Michael Mittermeier, von Ingo Appelt und dem Quatsch Comedy Club, ein Relikt vergangener Zeiten. Man braucht die genannten Künstler und Formate nicht mögen, sie alle aber repräsentieren heutige Komödienformate: Schnell und manchmal böse, gemein und selbstreflektierend, aktuell und konsequent. In seiner Zeit trafen diese Attribute auch auf Otto Waalkes zu. Doch die Zeiten haben sich geändert; was früher provokant war, ist heute nur noch nett. Und Otti, wie er von seinen Fans bis heute liebevoll genannt wird, hat sich diesen Veränderungen in vielen Belangen verschlossen. Dies merkt man vor allem seinem fünften abendfüllenden Spielfilm Otto - Der Katastrofenfilm an, in dem der in die Jahre gekommene Ostfriese die gleichen Gags und den gleichen Unsinn produziert wie schon vor 20 Jahren in seinen Bühnenshows. Im Mittelpunkt seines Filmes steht wieder einmal Otti vom flachen Land, der seinem Großvater (auch Otto) einen letzten Wunsch erfüllen will: An Bord der "Queen Henry", eines Kreuzfahrtschiffes, soll er seiner Seefahrerfamilie zu neuen Ehren verhelfen. Dazu hat er denn auch mehr als nur eine Gelegenheit, denn die "Queen Henry" ist maßlos überversichert -- und ihr japanischer Reeder hat einen Attentäter an Bord geschmuggelt, um in einer Katastrophe von Titanic-Ausmaßen den Dampfer auf den Meeresgrund zu schicken. Die erste halbe Stunde des Filmes verspricht viel. Sie ist ungemein dynamisch inszeniert. Vom Tokio der Gegenwart führt die Geschichte über New York weiter nach Ostfriesland. Raum- und Zeitsprünge wirken rasant und sie versprechen -- humoristisch und filmtechnisch -- sowohl den alten Otto-Fan wie den Kinogänger der Gegenwart im Lichtspielhaus in Eintracht zu vereinen. Ab dem Moment aber, in dem die Handlung nur noch auf dem Dampfer spielt, ist es mit der Dynamik vorbei. Der bis dato beeindruckend fotografierte Film verwandelt sich in ein Fernsehspiel (Regisseur Onneken hat in den letzten Jahren vornehmlich für RTL Serien inszeniert), und Ottos Gags -- man hat sie alle schon einmal gesehen. Da ist nichts spontan, nichts wirklich witzig; alles, was passiert, hat man so schon einmal in früheren "Otto"-Filmen gesehen. Die teilweise beeindruckenden Spezialeffekte des angeblich rund 17 Millionen Mark teuren Werkes und eine Reihe von durchaus witzigen Szenen (vor allem im ersten Drittel) können über die inhaltlichen Schwächen des Filmes kaum hinwegtäuschen. --Christian Lukas
Nach Bang Boom Bang und Anatomie erscheint mit Otto - Der Katastrofenfilm ein weiterer deutscher Film in einer vorbildlichen DVD-Edition, die mit sorgfältig gestalteten Menüs und einer Fülle von Extras überzeugt. So kann man einen Blick hinter die Kulissen der digitalen Bildbearbeitung werfen, diverse verpatzte oder verworfene Szenen ansehen, den Kino-Trailer abrufen, Ausschnitte aus den vorhergehenden Otto-Filmen betrachten und sogar -- auf eigene Gefahr -- den Video-Clip zum Friesen-Rap "Only You" begutachten. Selbst bei den üblichen Informationen zu Darstellern und Filmemachern hat man sich besondere Mühe gegeben und ein ansehnliches Feature mit abrufbaren Interviews entwickelt. Ein Audio-Kommentar von Otto Waalkes und Regisseur Edzard Onneken fehlt ebensowenig, auch wenn sich die Anmerkungen der beiden weitgehend auf Erstaunen über die Produktionskosten des Films und Lob der eigenen Arbeit beschränken. Insofern kann man zwar über den Film selbst geteilter Meinung sein, aber die DVD-Edition lässt keine Wünsche offen. --René Classen
Aus den unendlichen Tiefebenen Ostfrieslands kommt ein junger Mann auf allerlei kleinen Umwegen in die Großstadt und klopft ans Tor zur weiten Welt. Trotz umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen der zuständigen Katastrofenschutzstellen kann er es passieren und nimmt mit einem ahnungslosen Dampfer Kurs auf Amerika. Jedes Mittel ist ihm recht, um den großen Traum seines toten Großvaters zu erfüllen Ein stolzes Schiff sicher in den Hafen von New York zu führen. Was er nicht wissen kann Finstere Mächte haben längst den Untergang dieses Traumschiffs beschlossen. Und so wird der Traum zum Alptraum, der Mann zum Steuermann und die Rechtschreibung zur Katastrofe...
Nur was für die Ultraharten FansDer Titel sag schon alles: der Film ist eine einzige Katastrophe (!). 5 Ottofilme sind genau 3 zuviel. Konnte man bei den ersten Beiden noch herzlich ablachen, wirkt dieser 5. Film einfach nur noch altbacken mit altbekannten Witzen, die einem schon zum Halse heraushängen und einfach nur noch peinlich sind.
Der Film ist nur was für die ganz ganz harten Ottofans. Allen andern sei gesagt: Hände weg!
Alles schon von Otto gesehen - und das WESENTLICH BESSER!Ich liebe Otto und seine Art von Humor. Nur wäre der Welt nichts vorenthalten geblieben, wenn dieser Film nicht gedreht worden wäre - außer einer cineastischen Katastrophe! Alles Gags hat man in einer abgewandelten Form (oder identisch!) schon 100x besser in seinen Shows und den anderen Otto-Filmen gesehen. Schön, die Spezialeffekte sind wirklich gelungen, das ist allerdings wohl nicht das Ziel einer Komödie im Stile der Otto-Filme. Und bloß weil der Film soundso viele Millionen gekostet hat und damit wohl ein vielfaches teurer war als seine Vorgänger, heißt das noch lange nicht, dass er auch vom Witz her mithalten kann.
Ich kann von diesem Machwerk nur abraten, Otto hat seinen Zenit leider überschritten - auch wenn ichs schade finde...
Nur was für hartgesottene ottofanseines vorneweg... wer otto schon in den 70ern lustig fand, der wird sich hier wohl und heimisch fühlen, zumindest am anfang. otto hatte sich seitdem nie richtig weiterentwickelt und trotz starker kritik seinen stil weiterbehalten,w as ihm mittlerweile kultstatus einbrachte. das war auch der erfolg der vergangenen ottofilme. bei denen drehte sich alles um den liebenswert naiven otto der einfach nicht in die welt der spiesser hineinpassen wollte. das problem dieses filmes besticht weniger in ottos komik (wer kinderhumor, wortspiele und grimassen liebt der wird sich hier wohlfühlen! banalhumor der feinsten sorte!) als in den den so hochgelobten special effects. otto ist komisch wenn es um otto geht. doch der film versucht krampfhaft durch special effects und action zu bestechen, so dass otto mit seinen witzen schnell in den hintergrund gerät. dadurch wirkt der film, dessen story mehr als flach ist, jedoch allein von ottos witzen hätte getragen werden können, wie ein billiger actionstreifen (ich sage nur speed2!) mit ein paar dummer sprüche, welche auch nicht mehr so ganz aufzufallen scheinen. die action lenkt von otto ab und lässt den film krampfhaft seriös wirken, welches er jedoch partout nicht sein will. für wahre otto fans ist dieser film sicherlich ein muss, jedoch solchen die mit otto wenig anfangen können oder ihn gar noch nicht kennen, sollten eher zuerst auf die ersten 4 otto filme zurückgreifen, um sich ein bild des blödelbarden zu machen. ottos witze sind immernoch altbacken und stets die selben wie seit 20 jahren, doch sie kommen immer wieder gut an. sobald jedoch film mit seiner szenerie auf das schiff wechselt, lohnt es sich abzuschalten. einziger lichtblick ist der süsse pinguin, der otto geradezu die show stiehlt. natürlich ist ottos ehefrau eva hassmann allemal ein blickfang. ansonsten bietet die dvd einige nette features, jedoch nichts herausragendes. besonderer gag ist der "springende otto" im dvd hauptmenue, welches ich als geradezu besten gag des ganzen filmes empfand! :) lacher sind garantiert, man sollte allerdings kein feuerwerk wie in alten tagen erwarten und schon gar keine grosse story (einige gute ansätze, jedoch absolut keine storyentwicklung. sofort durchscahubar). böse zungen könnten otto hier pure geldmache und selbstdarstellung unterwerfen. ich sage jedoch, dass er es nicht lassen konnte und mit der zeit gehen wollte, was ihm aber nicht so ganz gelungen ist. daher: 3 sterne für eine reihe guter gags zum beginn des films. und was die "action" angeht...w eniger wäre mehr gewesen, denn haben die (besonders die ersten 2) alten ottofilme nicht von ihrer schlichtheit gelebt?
Otto kommt in die Jahre!Tja, was soll man dazu sagen?! Ich habe mich damals in den Film ins Kino begeben und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen! Otto ist einfach in die Jahre gekommen, aber eigentlich liegt dieser Misserfolg nicht an den anderen Künstlern. Langsam gehen ihm halt die Ideen aus, wenn ich da an den ersten Film denke, bei dem ich mich mit ca. 8 Jahren komplett kaputtgelacht habe (Merke: In dem Alter versteht man längst noch nicht alles aus dem Film!), dann ist dieser Film einfach nur müdes Lächeln wert! Für absolute Ottifans eine nette Ergänzung, aber mehr leider nicht, Herr Waalkes!
Einfach grottenschlecht und altbacken!!!!!Mir fallen spontan diese Worte zu dem Film ein: -altbacken -unwitzig -peinlich -langweilig Gäääääääähn...Was für ein schlechter Film!!Warscheinlich der schlechteste,den ich in den letzten Jahren gesehen habe.Waren die ersten Filme noch mehr oder weniger originell,ist dieser einfach nur noch peinlich,die Gags von vorvorgestern und überhaupt:Otto ist älter geworden und er sollte entweder aufhören oder sich endlich etwas neues einfallen lassen.Besser ist es...