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Am Ende seines Lebens schreibt der römische Kaiser Claudius seine Geschichte nieder. Beginnend im Palast des Kaisers Augustus im Jahre 24 v. Chr. berichtet er über viele historisch bedeutsame Persönlichkeiten, die seinen Weg gekreuzt haben. Dabei spart er auch die berüchtigten römischen Intrigen nicht aus, bei denen vor allem Augustus' Frau Livia ihre Finger im Spiel hat. Dekadenz, Korruption und unendlicher Machthunger prägen die Zeit, in der Claudius lebt. Mord und Heimtücke sind die ständigen Wegbegleiter, derer der Kaiser sich erwehren muss.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Eurovideo Ich,Claudius,Kaiser und Gott S.E. Folge 1-13 (5DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.12.05
Das Leben der frühen römischen Caesaren "unplugged"Auch ich habe mir seinerzeit die Einzel-DVD's gekauft und gucke nun neidisch auf die preiswerte Gesamtausgabe (mit 200 Min. Bonus DVD). Im Grunde werden wohl sowieso nur diejenigen an dieser frühen BBC Serie (frei nach dem gleichnamigen Buch von Robert Ranke-Graves) interessiert sein, die sie seinerzeit (in den 70ern) in den III. Programmen gesehen und immer noch in guter Erinnerung haben. Obwohl die Serie insgesamt eher wie ein Theaterstück aufgebaut ist und auch so präsentiert wird, ist sie inhaltlich um Längen anspruchsvoller als vieles, was heute so produziert wird. Das liegt zum Einen an der kongenialen Umsetzung der hervoragenden Vorlage (das bereits genannte Buch von R. Ranke-Graves) und zum Anderen an den überaus fähigen Schauspielern. In dieser Serie gibt es so gut wie keine Action, dafür Dialoge vom allerfeinsten. Wer an einem hochinteressanten Sittenbild der julischen und claudischen Kaiserfamilien gefallen findet (und dabei auf Action verzichten kann), sollte sich die obige "Special Edition" umgehend zulegen und dann in das frühe römische Kaiserreich abtauchen um einiges über menschliche Verhaltensweisen und die menschliche Natur zu erfahren (die diesbezüglichen Informationen scheinen mir zeitlos zu sein).
Lektionen in römischer Geschichte - garantiert nicht langweilig Mussten Sie vielleicht die Annalen von Herrn Tacitus im Lateinunterricht lesen und haben immer noch keinen Plan was eigentlich abging - wer mit wem wie verwandt war und wer wen warum vergiftet hat?
Dann ist es höchste Zeit für diese herrliche BBC-Serie! Der Kaiser und Gott Tiberius Claudius Drusus Nero Germanicus höchstpersönlich führt den Zuschauer hinter die Kulissen seines dubiosen kaiserlichen Familienunternehmens.
Vergessen Sie also Tacitus und den beschwerlichen Lateinunterricht, denn in seinem Arbeitszimmer sitzt der greise Claudius und erinnert sich an sein Leben, seine längst (mehr oder weniger gewaltsam) dahin gegangene Familie und ihre Leiden- und Machenschaften. Er weiß, dass auch sein Ende bereits besiegelt ist, denn seine "geliebte" Gattin und Nichte Agrippina, Mutter des künftigen Kaisers Nero, will ihn vergiften und das soll ihr gelingen, so hat es die Sybille dem jungen Claudius einst prophezeit. Aber bevor es so weit ist, schreibt er alles über seine Familie nieder, und 13 Episoden lang darf man sich von dem vermeintlichen "Deppen" Claudius auf eine hochgradig informative, spannende und amüsante Art unterhalten lassen.
Die alte aber keineswegs angestaubte Serie aus dem Jahre 1976 von Jack Pulman beginnt als Claudius noch nicht mal geboren ist und sein Großvater, der göttliche Augustus, gerade den 7. Jahrestag zum Sieg über Marcus Antonius bei Actium feiert. Von diesem Tag an wird nun akribisch aufgerollt was unter den väterlichen Fittichen des großen Augustus und unter den mütterlichen Argusaugen der unerbittlichen Livia aus den Juliern und Claudiern wird - eine Art "Denver Clan" im alten Rom.
Ja, so könnte es gewesen sein, denkt man, und schmunzelt dabei. Ein Augustus als Pantoffelheld, ein Tiberus als Muttersöhnchen, ein Caligula, dem man gerne einen Therapeuten an die Hand geben möchte und einen unbeholfenen Claudius, der als Depp verspottet wird und sich doch gewitzt den Fängen seiner mörderischen Familie entziehen kann und es schließlich - obwohl ein überzeugter Republikaner - durch mehr Glück als durch Ambitionen bis zum Kaiser von Rom bringt.
Diese Geschichte ist (von ein paar ärgerlichen weil völlig unnötigen Anachronismen abgesehen) wirklich sehr authentisch und vermittelt ganz nebenbei sehr viel Hintergrundwissen über die Familie der Julier und Claudier, die über mehrere Generationen hinweg die Geschicke Roms und der Welt lenkten.
Was die überaus spannende und unterhaltsame Schilderung der damaligen Intrigen, Machenschaften, politischen Verhältnisse und familiären Beziehungen angeht, da kann "Ich, Claudius..." mit dem jüngeren Filmen "Augustus - Mein Vater, der Kaiser" (mit Peter O`Toole als Augustus) locker mithalten. Ich meine es ist sogar die deutlich bessere Serie, weil sie ausführlicher erzählt, weil die Emotionen und Handlungen der einzelnen Familienmitglieder nachvollziehbarer sind und weil die Darsteller deutlich besser ausgewählt sind.
Was allerdings Kulissen, Action, Tricktechnik oder gar die Maske angeht, so ist die neue Serie "Rom" von 2005 unübertroffen (und ganz nebenbei gesagt ein absolutes Must-Have für Sandalenfilm-Fans). Dagegen kommt natürlich ein 30 Jahre alter Schinken nicht an. Schon die Masken der allmählich alternden Darsteller - wenn sie auch für die 70er Jahre phänomenal waren - kommen einem verwöhnten Zuschauer heute reichlich unnatürlich vor. Aber auch Kulissen und Actionszenen (welche sowieso kaum vorhanden sind) wirken hier sehr ehern und altbacken.
Das ganz große Plus dieser alten Serie, und das ist es was sie unbedingt sehenswert macht, sind die sagenhaften Darsteller, allen voran Derek Jacobi als stotternder und hinkender Claudius - von Knabentagen bis ins hohe Alter ist die Darstellung dieses Claudius' ein wahrer Genuss - oscarreif.
Und dann gibt es da Sian Phillips als Livia, die mörderische Mutter aller Römer, die eiskalt jeden abmurkst (auch Kinder und Enkel), der ihren ehrgeizigen Plänen im Weg ist. Sie hat ein Gesicht und eine Stimme und die Ausstrahlung der geborenen, und vor allem tötlichen Intrigantin, und bis zur letzten Sekunde ihres kaiserlichen Lebens lehrt sie den Zuschauer das Fürchten. (Ehrlich, man wagt kaum mehr genussvoll in einen Apfel zu beißen... er könnte ja vergiftet sein;-)).
Brian Blessed ist für mich ein absolut überzeugender Augustus - nicht mehr der junge Cäsar-Neffe der sich noch Octavianus nannte - sondern der gediegene Familienvater, als Kaiser bereits gefestigt, gut satuiert und in Gegenwart seines Eheweibes so brav wie eine Pfarrerstochter ;-).
Ganz nebenbei sind aber noch Film- und Kinogrößen wie Patrick Steward (damals noch mit üppigem Haar) als Präfekt Sejanus und John Rhys-Davies (nicht als Gimli sondern) als Prätorianer Macro zu bewundern. Und der vampirähnliche John Hurt als größenwahnsinniger Caligula treibt einem wirklich fast in den Wahnsinn.
Habe ich schon Tiberius, dieses Weichei, erwähnt? George Baker zeigt die tragischen und hassenswerten Facetten eines großen Kaisers wie Tiberius, wie man sie im Geschichtsunterricht nie erfährt.
Also:
Erstklassige Schauspieler und etliche schreckliche und schrecklich unterhaltsame Stunden, die einem mindestens ein Semester römische Geschichte ersparen ;-). Wer auf monumentales Heldenkino à la Ben Hur oder Troja auch mal verzichten kann, dem sei diese kammerspielartige Serie unbedingt ans Herz gelegt.
DVD:
Diese "Uncut" Ausgabe enthält auch zusätzliche und erweiterte Szenen, die damals im deutschen Fernsehen nicht zu sehen waren (und by the way, damals war man offenbar noch wirklich streng mit dem Jugendschutz). Diese Szenen sind zum Teil nur im Originalton vorhanden und an entsprechender Stelle eingefügt.Sie sind aber englisch untertitelt. Besonders hier ist eine wirklich schlechte Tonqualität zu bemängeln. Insgesamt ist Ton und Bildqualität dieser DVD Ausgabe nicht auf dem Stand der Zeit, was aber für einen echten Claudius Nostalgiker (wie z.B. mich) fast belanglos ist.
650 Minuten Filmzeit,
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Dolby, HiFi Sound, PAL
Bildseitenforamt 4:3
Nix wie ab ins alte Rom! (Erneute DVD Ausgabe? Ärgerlich.)Nun denn. Ein bißchen geärgert hat's mich jetzt doch, als ich gesehen habe, dass die Serie "Ich Claudius, Kaiser und Gott" nun doch noch noch einmal als Gesamtausgabe auf DVD erscheint. Immerhin habe ich die Serie auf den bisher erschienenen vier Einzel-DVDs vor gut einem Jahr schon erworben. Noch einen Tick mehr ärgert es mich, dass bei dieser Ausgabe noch eine Zusatz DVD mit Bonusmaterial (200 Minuten) dabei ist.Allen denen es neu ist, dass es diese 13-teilige TV Serie (produziert von der BBC) aus den Siebziger Jahren nun auf DVD erschienen ist, kann ich nur empfehlen sich diese Komplett-Ausgabe hier zuzulegen. Da ich nun schon einen kurzen Einblick in die TV-Serie "ROM" habe, kann ich nur sagen: ''ICh Claudius ...'' ist die _feinere_ (=mir sympathischere) der beiden Serien über das ''alte Rom''. Zur Serie selbst:
Man darf sich keinen "Sandalen Film", keinen Monumentalfilm á la "Spartacus" erwarten. Was die BBC da produziert hat ist die Verfilmung des Romanes von Robert Graves. Ob das Leben des Kaisers Claudius nun in in geschichtlicher Hinsicht einwandfrei festgehalten ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Dass Derek Jacobi den "Claudius" von jung bis alt aber einwandfrei spielt, bleibt wohl unbestritten. Dazu sollte man vielleicht erwähnen, dass Claudius gewissermaßen körperlich eingeschränkt (ist es erlaubt zu sagen, behindert?) war. Was wohl mit ein Grund war, warum er neben Livia (Sean Philips) überhaupt alt wurde. Als Junge wurde Claudius schwer unterschätzt. Später hat er den "leicht Unterbelichteten" mit Abischt gemimt.
Überhaupt ist Kaiser Augustus' (Brian Blessed) Frau Livia die Ursache allen Übels, was die Tragödien innnerhalb der Familie betrifft. Wie ich in einer anderen Rezension las, und das war ein amüsanter Vergleich, ist J.R. (Ewing, der Intrtigant aus "Dallas") ein Waisenknabe gegen Livia! Mich hat diese überhebliche Art in der Sean Philips die fiese Intrigantin spielt nachhaltig beeindruckt.
Genauso aber auch Augustus, der in seinem dekadenten Leben eigentlich jeden Zug nur vorbeifahren sieht. Brian Blessed spielt diese Rolle mit Bravour. Manchmal möchte man ihn für seine Naivität doch echt mal kneifen. -
In der Art könnte man bald Rolle für Rolle sezieren. Ein Kammerspiel, das auch nach 30 Jahren noch seinesgleichen sucht. Von der Qualität des Schauspiels her gesehen, nämlich. - Ausstattung und Kostüme sind schlicht, und beeindrucken mich vielleicht gerade darum auch heute noch.
Farben, Bild und Qualität des Bildes sind nicht so gut. Für die Verhältnisse der damaligen Aufzeichnung vielleicht zeitgemäß, aber dennoch schmerzt der dumpfe Ton und das stumpfe Bild ein klein wenig.
Wer sich die neulich auf DVD erschienene TV Serie "Die Chroniken von Narnia" (auch eine Produktion der BBC) zugelegt und angesehen hat, wird vielleicht auch Parallelen der beiden Sereien zueinander erkennen. Vom Inhalt her hinkt der Vergleich, aber man muß die Produktionen einfach gesehen haben und wird wissen, wovon ich spreche. Sind nämlich beides BBC Produktionen. "Ich, Claudius, Kaiser und Gott" ist allerdings ungleich spannender und unterhaltsamer als "Die Chroniken von Narnia".
Für diejenigen die an den geschichtlichen Personen (von Augustus, über Claudius und Drusus bis hin zu Herodes und Tiberius ...) interessiert sind, gibt es auf DVD auch einen Stammbaum in der die Verzweigungen (verwandschaftlicher Art) der handelnden Personen schön aufgelistet und miteinander verknüpft sind. Zusammenfassend ...
... kann ich die Serie und diese DVD Ausgabe nur loben und dem interessierten Publikum wärmstens empfehlen.
Auch wenn ich denke dass die meisten davon meinem, im ersten Absatz erwähnten, Ärger zustimmen können oder werden. Es ist einfach dumm gelaufen mit der erneuten Ausgabe dieser Serie auf DVD. Für die Zukunft weiß ich nun, dass ich bei einigen Neuherausgaben eine ganze Weile lange "die Füße still" halte. Oder ich fange echt noch mit dem Ausleihen von DVDs an? Oder man wartet, bis wieder ein neues Medium aktuell wird ...? ... die Zeitreise vielleicht!? - Dann aber nix wie ab ins alte Rom! Die fünf Sterne für die Serie kann ich guten Gewissens vertreten. Diesmal alle Teile in einer Gesamtausgabe. Super Schauspiel. Nur live dabei sein (im "alten Rom"), wäre besser gewesen.
Eine erstklassige Verfilmung der Literaturvorlage"Ich Claudius", eine Verfilmung der BBC, ist jedem historisch Interessierten nur zu empfehlen. Im Mittelpunkt der Verfilmung stehen die Intrigen in der julisch-claudischen Kaiserfamilie, durch die der vermeintlich halb schwachsinnige, in Wahrheit aber sehr intelligente Claudius schließlich zum Kaiser wird. Dabei bleibt er wie sein Vater und sein Bruder bis an sein Lebensende ein Anänger der republikanischen Staatesform. Natürlich ist vieles in der Verfilmung "dichterische Freiheit" -so die brillant von Brian Blessed gespielte Figur des naiven Octavianus, der seiner mordenden Gattin Livia fast bis zum Schluss blind vertraut oder Livia selbst, die eigentliche Herrscherin Roms. Die Darstellung des Tiberius entpricht dem Bild Suetons; ob der zuletzt auf Capri weilende Imperator aber tatsächlich für die ihm zur Last gelegten sexuellen Ausschweifungen verantwortlich war, ist zumindest mehr als fraglich. Für die Absicht Claudius', durch die Hand Agrippinas zu sterben und über seinen "wahnsinnigen" Nachfolger Nero die Republik triumphieren zu lassen, finden sich ebenfalls keine Belege. Dennoch bietet die Verfilmung Unterhaltung vom Feinsten. Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist fast durchweg hervorragend - neben Derek Jabobi als dem Hauptdarsteller sind hier vor allem Sian Phillips (Livia), Brian Blessed (Octavianus) und John Hurt (Caligula) zu nennen. Drehbuch und Regie überzeugen. Wer allerdings Unterhaltung á la "Gladiator" sucht, sollte auf den Kauf dieser DVD eher verzichten. Aufwendige Spektakel und Massenszenen gbt es nicht. Dafür liefert diese DVD - im Gegensatz zu vielen anderen DVDs - hochinteressantes Bonusmaterial.
Wer allerdings
Auch so kann Fernsehen seinEine Fernsehserie, die im alten Rom spielt, aber keine marschierenden Legionen, blutige Schlachten in der Arena oder prachtvolle Triumphzüge zeigt, sondern ausschließlich in Innenräumen spielt und fast nur aus Dialogen besteht (sogar auf Musik wird, außer im Vor- und Abspann, verzichtet) - und die trotzdem ungeheuer spannend ist: auch so kann Fernsehen sein, oder muß man sagen: konnte? Diese Serie, die einer der Gründe für den Ruf der BBC als beste Fernsehanstalt der Welt ist, ist immerhin schon über dreißig Jahre alt, aber einfach zeitlos gut. Sie beruht auf den Romanen von Robert von Ranke Graves und hält sich ziemlich genau an die historisch greifbaren Fakten. Diese werden zwar hier und da ausgeschmückt (z.B. was die Zahl der Giftmorde betrifft), aber das haben auch die römischen Historiker getan, auf denen unsere Geschichtsschreibung fußt. Wie es "wirklich" war und welchen Charakter der echte Claudius (oder Caligula oder Tiberius etc.) hatten, wird man eh nie wissen. Außerdem merkt man, vor allem, wenn man (was man sollte) die Originaltonspur hört, ganz deutlich: es geht in der Serie letztlich nicht um Geschichtsdarstellung, sondern - um Theater à la Shakespeare. Bei aller Kostümierung hat das Rom von "I Claudius" mit dem antiken Rom so viel zu tun wie das Venedig des "Merchant of Venice" mit der tatsächlichen Lagungenstadt. Viele Gesichter kann man sich weit eher als Mitglieder des Hauses Windsor vorstellen denn als Angehörige des julisch-claudischen Kaiserhauses. Man hat sich auch nicht besonders angestrengt, den Text wie eine Übersetzung aus dem Lateinischen wirken zu lassen. (Beispielsweise werden Gedichte immer mit Endreimen vorgetragen, und die in einer Szene auftretenden Germanen läßt man so eine Art Deutsch sprechen: "Das ist er. Totung!") Aber das ist kein Mangel; so ist die Serie konzipiert: nicht Ben Hur und nicht Guido Knopp, sondern dramatisches Theater. Mit erstklassigen Schauspielern natürlich.
Man sollte sich die englische Fassung anhören, zumal die deutsche Tonspur von schlechter Qualität zu sein scheint. Leider muß man sie zum Teil nach jeder Folge wieder neu einstellen. Als Hilfe kann man sich die englischen Untertitel einblenden, aber bitte nicht die deutschen: die sind so grottenfalsch übersetzt und enthalten so hanebüchene Rechtschreibfehler ("Ich bin ein Claudia" statt "Claudier; "Stuecs" statt "Styx"), daß sie nur als Lachnummer taugen. Die DVD-Version leidet ein wenig darunter, daß die deutsche und die engliche Fassung nicht deckungsgleich sind; dadurch hört man gelegentlich mitten im englischen den deutschen oder im deutschen den englischen Ton. Eine vierte DVD mit Bonusmaterial versöhnt einen damit wieder. Auf jeder DVD findet man außerdem einen Episodenführer mit Inhaltsangaben und - sehr hilfreich - einen Stammbaum mit Angaben zu den wichtigsten Personen.
Summa summarum: in jeder Hinsicht ein Klassiker, dessen Anschaffung sich trotz der Mängel dieser DVD-Ausgabe lohnt.