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Immer wieder scheitern qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber im Vorstellungsgespräch, weil sie auf die typischen Fragen potenzieller Arbeitgeber nicht angemessen antworten. Mit diesem Ratgeber können Sie sich in kürzester Zeit auf die 100 Fragen vorbereiten, die in Vorstellungsgesprächen am häufigsten gestellt werden.
Geringe PraxisnäheBei diesem Buch wird besonders deutlich, dass beide Autoren keine Praktiker sind. Jürgen Hesse ist Geschäftsführer der Telefonseelsorge Berlin e.V. und Hans Christian Schrader arbeitet in der Abteilung Psychotherapie/Psychosomatik am Krankenhaus Am Urban in Berlin. Daran ändert auch nicht, dass sie ein Büro für Berufsstrategie gegründet haben. Trotz großer Verkaufszahlen Ihrer Bücher, fehlt den Autoren der Blickwinkel eines Personalentscheiders, Personalleiters oder Personalberaters. Das vorliegende Buch ist zwar eine strukturierte, letztlich aber doch "wilde" Sammlung von möglichen und unmöglichen Bewerbungsfragen. Den Autoren fehlt sichtlich der Mut, Antwortempfehlungen zu formulieren. Dieses Buch erzielt mehr Verwirrung und Verunsicherung, als Orientierung und Sicherheit!
100 wichtige Fragen aber mehr nicht...Nicht alles aus dem Hause Hesse/Schrader verdient sich seine 5 Sterne: dieses kleine und auch günstige Büchlein ist zwar eine umfangreiche Sammlung an möglichen Fragen des Vorstellungsgesprächs, die Antworten bleiben aber auf der Strecke...Es wäre natürlich vermessen von den Autoren Standardantworten zu erwarten, aber statt dessen könnte öfters mal ein möglicher Antwortweg vorskizziert werden - das fehlt hier leider nahezu bei allen der insgesamt 100 Fragen. Die Autoren gliedern das Buch in den Teil mit den 10 wichtigsten Fragen, 14 weitere sehr wichtige, 25 wichtige und 50 eher unwichtige Fragen (wobei das Wort unwichtig meine Interpretation ist...). Wie auch schon der Titel des Buches verrät geht es hier konzentriert um mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch, d.h. alle anderen Dinge und Besonderheiten des Vorstellungsgespräches werden nur angeschnitten bzw. ganz weggelassen. Dafür gibt es ja auch andere Bücher der beiden Autoren, die auch ausnahmslos von höherer Qualität sind.Dieses Buch ist wirklich nur für einen Crash-Kurs zu empfehlen, d.h. wer morgens aufsteht und feststellt den Termin vergessen zu haben der könnte vielleicht bei der Fahrt mit der S-Bahn noch kurz hier einige letzte Erkenntnisse mit ins Gespräch nehmen. Wer allerdings abends zuvor schon an seinen Termin denkt, der sollte sich lieber mit einem umfangreicheren Ratgeber die Nacht um die Ohren schlagen... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
vollkommen überflüssigDieses Buch ist wirklich vollkommen überflüssig. Die Autoren haben die Praxis, unzählige nur leicht unterscheidbare Ratgeber auf den Markt zu werfen und genießen auch noch einen guten Ruf. Ich hatte schon viele erfolgreiche Vorstellungsgespräche, aber von den in diesem Buch aufgelisteten Fragen sind vielleicht die ersten fünf bis zehn relevant und ich habe gerade mal einen wertvollen Tip darin gefunden. Leider werden eigentlich nie konkrete Vorschläge für Antworten gegeben, sondern nur vage Andeutungen, nach dem Motto, "eine heikle Frage, antworten Sie ehrlich, aber gehen sie nicht ins Detail, lügen Sie nicht, aber geben Sie nicht zu viel von sich preis". Das Übelste an diesem Buch ist die Tatsache, dass auf ca. 10 Fragen immer die gleiche Antwort, leicht abgewandelt kommt, z.B. "sonst denkt der Vorgesetzte, dass sie an seinem Stuhl sägen". Das Buch macht den Eindruck, es sei in einer Stunde geschrieben worden, dann sagte Hesse zu Schrader: "Jetzt machen wir aus diesem Buch noch schnell das Buch die 100 häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen in der Schweiz und Österreich".
Ich habe es in ca. 15 Minuten durchgelesen. Insgesamt habe ich bei allen Werken der Autoren der Eindruck, dass es sich immer um Bewerbungen bei großen Firmen handelt, die professionelle, abgebrühte Personalchefs haben. Ein junger Chef einer kleinen Firma denkt bestimmt nicht in solchen Kategorien und macht beim Gespräch vielleicht mehr Fehler als der Bewerber.
Nichts NeuesVon einem Buch für die richtige Vorbereitung auf ein AC erwartet man zumindest einigermaßen verwertbare Tips und Anregungen. Beides bietet dieses Buch nur im begrenzten Umfang. Wirklich nur geeignet, wenn man unter enormen Zeitdruck steht und für eine "ordentliche" Vorbereitung keine Zeit hat.
Minimalistisch und eigentlich unnötigHesse/Schrader sind bekannte Berufsberatungsexperten. Leider überschwemmen sie den Markt mit zahlreichen Büchern, in denen letztlich überall dasselbe steht. So kann man die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch sicher auch in in einem ihrer Gesamtdarstellungen nachlesen und bekommt dafür sicher mehr für sein Geld.
Ich habe mir das Buch in erster Linie gekauft, um mögliche Fragen wenigstens schon einmal gehört zu haben. Dafür erfüllt das Buch auch seinen Zweck. Darüber hinaus taugt es mit seinen Tipps aber höchsten zur Vorbereitung in der U-Bahn, wenn man schon auf den Weg zum Vorstellungsgespräch ist. Das liegt in erster Linie daran, dass die Tipps von Hesse/Schrader völlig daneben geraten sind. Sie sind viel zu kurz, um irgendeinen Praxisnutzen zu haben. Außerdem sind sie in einem Stil geschrieben, der verrät, dass die Autoren sich selbst für viel zu abgebrüht halten, weswegen sie es offenbar nicht für nötig halten, eine wirkliche Anleitung zur Argumentation des Bewerbers zu liefern. Hier ein Beispiel, was sie auf die Frage "Was erwarten Sie für sich von dem Job" raten: "Sie müssen überzeugend argumentieren, Geduld zeigen ... . Gern gehört werden Stichworte wie 'Zukunftschancen' und 'Image der Firma' - aber vermeiden Sie zu plump klingende Schmeicheleien."
Muss man noch mehr sagen? Da hilft einem doch der eigene Verstand wesentlich weiter...
Problematisch finde ich die reine Konzentration auf "weiche Fragen", das heißt Fragen, in denen nur Motivation, Werdegang etc abgefragt werden. Hesse/Schrader unterschlagen völlig, dass auch oft fachliche Fragen gestellt werden, auf die man sich vorbereiten sollte. Mit diesem Buch allein wird man jedenfalls in etlichen Branchen wahrscheinlich kein Vorstellungsgesräch durchstehen.
Brockhaus-1809: Ernst Christian Hesse
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Meyers-1905: Schrader · Hesse [2] · Hesse-Wartegg · Blinder Hesse · Eoban Hesse · Hesse [1]
Pataky-1898: Schrader, Frl. Minna Dorothea · Schrader, Henriette · Schrader. Emilie · Schrader, Clementine · Schrader, Antonie · Hesse, Alice · Hesse, Katharina von