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Schreckliche Gerüchte stören die friedliche Beschaulichkeit in dem Altenheim, in dem Tommy Beresfords Tante Ada lebt. Mord soll es bei dem einen oder anderen Todesfall gewesen sein. Mit seiner Ehefrau Tuppence will Tommy den Gerüchten auf den Grund gehen und bald schon hat das Ermittlerduo eine Spur....
Herr Schad... bitte hören Sie auf Bücher vorzulesen!Agatha Christies "Lauter alte reizende Damen" habe ich als Buch in einem Rutsch runter gelesen. Die Geschichte ist absolut unterhaltsam und daher für lauhe Abende geeignet. Als ich eines Tages das Hörbuch sah wurde ich neugierig. Ich hatte demnächst eine Dienstreise vor mir und konnte es so wunderbar im Auto hören - Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen.
Die ersten zwei Minuten waren ganz in Ordnung... doch dann begann Herr Schad auf affektierteste Art und Weise seine Stimme zu verstellen, um den geneigten Zuhörer zu signalisieren: "Achtung, jetzt spricht eine FRAU!" Nach weiteren zehn Minuten schien er jegliches Gefühl für Satzstellung und Satzzeichen zu verlieren... mal sagte er jeden zweiten Satz als Frage, dann machte er mitten im Satz Pausen wo keine hingehörten. Ich hatte richtiggehend den Eindruck, dass Herr Schad im Grunde nicht wusste, was er da tat. Ich hörte das Buch dann nur noch aus einem Grund zu Ende - ich wollte unbedingt wissen, zu welcher Unfähigkeit Herr Schad noch im Stande war. Was soll ich sagen... ich wurde nicht enttäuscht! Der Sprecher hat es tatsächlich geschafft, ein wirklich gutes Buch zu Tode zu lesen!
Der beste Christie...Sensationelle Charaktere, witzig, spannend, beste Leseunterhaltung!
Ein in die Jahre gekommenes Detektivpärchen ermittelt unter anderem in einem Altenheim...
Ein klassisch englischer Krimi,vor Wortwitz sprühend, noch dazu unglaublich spannend UND ein überraschendes Ende - eines meiner Lieblingsbücher.
MeisterstückTommy und Tuppence Beresford, das liebenswerte Ehepaar und Detektivgespann, wieder in Aktion! Nach einem "Pflichtbesuch" in einem Altenheim werden die Beresfords in einen gruseligen Fall aus der Vergangenheit verwickelt, in dem es unter anderem um ein mysteriöses Gemälde, ein möglicherweise eingemauertes Kind (!) und ein unauffindbares Grab geht. Am Ende gerät Tuppence in Lebensgefahr. Sie steht dem Mörder gegenüber... mit dem zumindest ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Spätes Christie-Meisterwerk, das alle begeistern wird, die zum Gruseln eher subtile Spannung bevorzugen als Rübe-ab-und Blutspritz-Effekte.
Auftritt von Tuppence und TommyEs begann mit einem Besuch im Altersheim bei Tommys seniler Tante Ada. Sie will Tuppence nicht sehen, so wird diese in ein Gespräch mit einer der reizenden alten Damen verwickelt. Tuppence's Abenteuergeist erwacht zum Leben: Sie macht sich auf, einen geheimnisvollen Mord zu lösen. Wie es bei ihr nicht anders sein kann, gerät sie auch diesmal wieder in große Gefahr. Doch... Das liebenswürdige Detektivpärchen zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Lesen Sie das Buch lieber nicht, wenn Ihre Zeit knapp bemessen ist, denn Sie werden es nicht weglegen können.
Mittelmäßiger Christie-KrimiAls das ältere Pärchen Tommy und Tuppence Beresford ihre Tante im Altersheim besuchen, macht Tuppence die Bekanntschaft mit Mrs. Lancaster, einer weiteren Bewohnerin des Hauses. Als die alte Dame sie „War es ihr Kind?" fragt und auf den Kamin deutet, läuft Tuppence ein Schauer über den Rücken. Als kurze Zeit später die Tante stirbt und sie das Heim erneut aufsuchen, will Tuppence noch einmal Mrs. Lancaster über die Kinderleiche im Kamin ausfragen. Doch die Lancaster ist plötzlich nicht mehr da. Als sie schließlich noch ein faszinierendes Gemälde im Nachlass findet, dass Mrs. Lancaster ihrer Tante geschenkt haben soll, begibt sich Tuppence auf die Suche nach der alten Frau. Sie sucht das auf dem Gemälde abgebildete Haus auf und erfährt im umliegenden Dorf viele seltsame Geschichten. Wird es ihr gelingen das Geheimnis um das Kanalhaus zu klären und Mrs. Lancaster wiederzufinden?Obwohl dieser Christie-Krimi durchaus interessant beginnt - ein Frau, die von Leichen erzählt, verschwindet plötzlich -, konnte der Hauptteil des Buches mich keineswegs vom Hocker reißen. Natürlich bringt Christie wie üblich zahlreiche verdächtige Personen ins Spiel. Ihre Beziehung untereinander und miteinander konnte sie dieses Mal jedoch nicht überzeugend beweisen und so scheint mir die Geschichte von einer groß organisierten Verbrecherbande kräftig an den Haaren herbeigezogen. Zumal sie im Endeffekt nur geringfügig mit Mrs. Lancasters Leben zu tun hat. Nichtsdestotrotz konnte mich Christie mit einem wirklich gelungenem Ende noch einmal fesseln, als Tuppence eine sehr interessantes Wiedersehen erlebt, das einige Überraschungen in sich birgt...Fazit: Auch wenn „Lauter reizende alte Damen" in meinen Augen nicht zu den besten Christie-Krimis gehört, ist er immerhin lesenswert und unterhaltsam.