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Manfred Matuschewski, Horst Bosetzkys Held und Chronist der Nachkriegszeit und Wirtschaftswunderjahre, gehört schon mit zu Berlin wie die Goldelse oder ein gewisser Arzt, der im Bülowbogen seine Praxis hat... So ist es kein Wunder, dass es ihn nicht lange in Bremen hält, wohin es ihn am Ende von (Champagner und Kartoffelchips) verschlagen hat.
Horst Bosetzky ist ein brillanter Chronist - und seine Schwäche für Berlin ist seine große Stärke. Und wer wüsste nicht gerne, welche Abenteuer das Leben für Manfred Matuschewski noch bereit hält?
interessant und kurzweiligNachdem ich bereits die drei anderen Romane über Manfred Matuschewski gelesen habe, stürzte ich mich natürlich auf diesen neuen Band. Und er hat mich nicht enttäuscht! Meiner Meinung nach ist dieser Band sogar der Beste von den vier Büchern.Horst Bosetzky schreibt sehr ehrlich und ungeschminkt über seine Erfahrungen, Erlebniss, Gefühle und Gedanken, was dieses Buch ausserordentlich wertvoll macht. Übrigend ist das Buch auch für Astrologen zu empfehlen, da es ein interessantes "Fallbeispiel" über das Leben eines Wassermann-Geborenen ist. Vielen Dank für dieses Buch, Herr Bosetzky. Hoffentlich gibt es noch mehr Fortsetzungen von Manfred Matuschewski!
(Zu tiefer) Einblick in die SoziologieNachdem ich vor einiger Zeit die ersten drei "Manfred"-Bände gelesen habe, las ich zur "Wiederauffrischung" nochmal Band 3 und dann "Quetschkartoffeln und Karriere". Leider wird Manfreds Arbeitsalltag an der HÖV als Soziologie-Prof. zu sehr vertieft und oft zu detailiert geschildert, während die sehr amüsanten privaten Erlebnisse etwas zu kurz kommen. Auch die Personenbeschreibungen geraten selbst bei den Protagonisten, die nur am Rande mitspielen, extrem ausführlich. An der HÖV sind es derart viele Kollegen und Studenten, dass es schwer fällt, den Überblick zubehalten. Etwas kritischer hätte Manfreds Umgang mit den kleinen Pillchen und Tranquillizern dargestellt werden können. Aber nach wie vor ist es lesenswert und für Berlin-Freunde ein echtes Schmankerl. Denen möchte ich auch das Buch "Krokodil im Nacken" von Klaus Kordon (ebenfalls ein waschechter Berliner) wärmstens empfehlen.
nicht ganz so gutAls echter "Manfred-Fan" habe ich auf diesen Band gewartet und war angetan, allerdings nicht ganz so, wie von den Vorbänden. Einige Dinge sind sehr langatmig, andere gehen zu schnell vorbei. Alles in allem trotzdem ein schönes Buch.