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Barry ist fälschlicherweise angeklagt, Sabotage an einer Fabrik verübt zu haben. Er muss nun den wahren Schuldigen finden, um seine Unschuld zu beweisen, und dies führt ihn quer durch die USA bis hinauf zur Freiheitsstatue. Ein Hitchcock-Film, aber humoresker als viele andere Filme des Meisters.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Universal Hitchcock Coll.: Saboteure, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 09.11.06
Exellenter Film !Saboteure ist ein exellenter Agenten Thriller vom Grossmeister der Supense. Für seine Verhältnisse wirkt der Film vielleicht etwas B mässig, bietet aber gute Unterhaltung von Anfang bis Ende. Ein Brand in einer Flugzeugfabrik, ein Unschuldiger wird von der Polizei verfolgt, dahinter steckt eine Terror-Organisation die in den USA scheinbar einige Anhänger hatund zahlreiche Anschlagsziele in Visier hat. Für einen Film Anfang der 40er Jahre bietet der Film ziemlich viel Action und baut eine Spannung auf die er bis zuletzt beibehält. Dabei vergisst Hitchcock aber den Humor und ein Kritischen Bild auf die damalige USA zu werfen nicht.
Bei der DVD kann man sich keinewegs beschweren. Gutes Bild, Original Ton, und ein kleines hochinteressantes Making OFF wird geboten. Wer "Der unsichtbare Dritte" ( oder auch "Auf der Flucht" mit Harrison Ford etc ...) mochte wird auch Saboteure mögen. Absolute Empfehlung !
Hitchcock wusste schon in den 40ern wie's geht!Ein mit Benzin gefüllter Feurlöscher sorgt in einem Flugzeugwerk für eine Katastrophe.
So beginnt "Saboteure", so beginnt ein Stück Filmgeschichte, so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, den der (unschuldige) Verdächtige mit allen Mitteln zu gewinnen versucht.
Sein Problem: Niemand traut ihm.
Und: Die wahren Übeltäter versuchen seine Aufklärungsversuche mit aller Macht zu unterbinden.
Und: Er kann seine Handschellen lange Zeit nicht loswerden (Flucht vor Polizei).
Berührend: Der blinde Herr, der den Unschuldigen für kurze Zeit bei sich aufnimmt, obwohl er polizeilich gesucht wird - der Mann weiß, trotz Blindheit, WEN er da bei sich aufgenommen hat.
Um es mit einer Parebel kurz auf den Punkt zu bringen: Durch die Blindheit sind die anderen Sinne besser geschärft, und der Mann weiß, dass der, dem er da (zumindest kurzfristig) Schutz bietet, ein guter Mensch ist.
Bahnbrechend: Die Szene auf der Fackel der Freiheitsstatue (die im Studio gedreht wurde - siehe "Extras" auf der DVD!)
Begeisternd: Schauspiel, Kameraführung (bei der Schiffsexplosion schwenkt der Kameramann die Kamera schnell nach unten, damit es so aussieht, als würden die Menschen aufgrund der Explosion nach oben geschleudert), die Story selbst.
Hitchcock wusste schon vor seinen eigentlichen Höhepunkten ("Vertigo", "Psycho", "The birds") wie man Filme macht.
TOP!