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Die Ehe als Martyrium. Eine junge Frau versucht ihrem prügelfreudigen Mann zu entkommen und verliebt sich dabei in einen um Jahre jüngeren Mann. Die Zeit der Scheidung entwickelt sich zu einer regelrechten Schlacht. Situationen eskalieren, und doch gibt sie nicht auf, um ihr Glück mit dem jüngeren Mann zu finden. Ein spannender Roman, der durch realistische Härte besticht, mit der, ohne zu beschönigen, das Phänomen der Gewalt in der Ehe beschrieben wird.
guter Durchschnitt ...... - so bewerte ich dieses Buch (Wahrheit oder Fiktion?!). Der Schreibstil erinnert mich eher an Erinnerungen einer Frau, nicht gerade literarisch anpruchsvoll, aber dennoch (oder gerade deshalb?) sehr unterhaltsam.
Manche Aussagen haben mich in der Geschichte sehr aufgeregt, z. B. kommt die Protagonistin doch sehr verwöhnt und materiell daher - so zum Beispiel immer mit ihren ach so teuren Cremes (die Billigen tuns auch!) oder mit ihrem tollen Auto! Dann die Aussagen über die ach so hässlichen Hotelzimmer in Osteuropa und die tollen "teuren" Hotels, ach Gott - nobel geht die Welt zugrunde ... Ich hatte beim Lesen immer mehr das Gefühl von verwöhnter West-Tussi, die ihren sooo schrecklichen Mann schon lange hätte verlassen können, aber nein, dann ist der Wohlstand von Madame ja nicht mehr gesichert. Wenn man das liest, kommt einen tatsächlich der Gedanke, ob da nicht doch Geld eine wesentliche Rolle spielt, welches der junge Mann in seinem bisherigen Leben nie hatte (obwohl ich solche Gedanken nicht haben wollte).
Jetzt bin ich auf den 2. Teil gespannt - trotz allem, wie gesagt, unterhaltsam und man ist gespannt wie es weitergeht ...
Scheidungskrieg und NeuanfangDas Drama einer lieblosen Ehe, der damit verbundene Scheidungskrieg, die scheinbare Ohnmacht gegen den Exmann, die Angst der Kinder sind die eine Seite in Andrea Weilers erstem Roman Honig auf dem Bauch. Auf der anderen Seite schildert sie den Neubeginn einer Liebe, die aufgrund des Altersunterschiedes der Mann ist 14 Jahre jünger als sie zahlreichen Anfeindungen von außen ausgesetzt ist. Nur allzu deutlich zeichnet die Autorin das Bild der sogenannten guten Gesellschaft, die zwar einen älteren Mann und eine jüngere Frau akzeptiert, die umgekehrte Paarung allerdings als moralisch verwerflich verurteilt.
Offen und nachvollziehbar schildert sie die Gefühle von Stefanie, lässt sie erst in der Verbindung zu dem jüngeren Mann zärtliche Liebe und lustvollen Sex erleben. Ein Märchen? Den Leser, die Leserin nimmt die Autorin über ihren lockeren, offenen Schreibstil mittenrein in die Geschichte von Stefanie.
Und wer mehr über körperliche und seelische Gewalt in der Ehe weiß, der weiß auch, die Geschichte hätte ebenso anders enden können.
Adelung-1793: Weiler, der (das) · Honig, das · Bauch, der
Brockhaus-1911: Weiler · Türkischer Honig · Honig · Bauch
Eisler-1912: Bauch, Bruno · Bauch, Bruno
Herder-1854: Weiler · Honig · Bauch
Meyers-1905: Weiler [1] · Weiler [2] · Honig · Bauch
Pataky-1898: Weiler, Sophie Juliane · Weiler, Emilie · Weiler, Ella
Pierer-1857: Weiler zu Weiler · Neu-Weiler · Weiler [3] · Weiler [2] · Weiler [1] · Weißer Honig · Ägyptischer Honig · Honig [2] · Honig [1] · Bauch [1] · Bauch [2]