Crichton, Michael

Nippon Connection

Nippon Connection
  • Verlag: Goldmann TB
  • Erscheinungsdatum: 2007-11-01
  • Bindung: Broschiert
  • Seitenzahl: 479
  • ISBN: 3442465443
  • EAN: 9783442465446
  • Amazon.de Verkaufsrang: 10.918
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Beschreibung von buecher.de

Während der japanische Nakamoto-Konzern die Eröffnung seines neuen Geschäftsgebäudes in Los Angeles mit einer rauschenden Party feiert, wird im selben Gebäude die junge Cheryl Lynn Austin ermordet. Doch obwohl das ganze Gebäude mit Kameras gesichert ist, ist gerade die Aufnahme des Mordes verschwunden. Führende Konzernmitglieder scheinen genauso ein Interesse an der Vertuschung der Tat zu haben wie hochgestellte amerikanische Politiker ...

Aus der Amazon.de-Redaktion

Autos, Videorecorder, Kameras, Computer und neue Produktionsmethoden kommen aus dem Land der aufgehenden Sonne zu uns, doch wer kennt sich schon aus mit den japanischen Lebensgewohnheiten? Vordergründig handelt es sich bei dem Roman Nippon Connection von Michael Crichton um einen rasanten und spannenden Thriller. Im 45.Stockwerk des neuen Nakomoto-Gebäudes in Los Angeles , wird eine rauschende Eröffnungsparty mit so illustren Gästen wie Madonna gefeiert. Unglücklicherweise befindet sich in der nächsten Etage ein totes, junges Mädchen, das vermutlich ermordet wurde. Der ermittelnde Detective stößt auf eine Menge höflicher und hilfsbereiter Japaner, die seine Nachforschungen jedoch immer ins Leere lenken. Michael Crichton benutzt den Kriminalroman, um auf unterhaltsame Weise dem Leser Hintergrundinformationen zu japanischen Verhaltensweisen, Denkstrukturen und Geschäftsbräuchen nahezubringen. Immerhin hat es Japan, ein Land von dem man bestenfalls einen bescheidenen Dritte-Welt-Status nach der Verheerung von 1945 erwartet hätte, in kürzester Zeit geschafft, an die Spitze der Industrienationen zu gelangen. Es ist schwer zu sagen, ob der Thriller oder die fundierten Infos über Japan den Leser an die Lektüre fesseln. Beides zusammen ist eine schlafraubende Mixtur. --Manuela Haselberger

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 19 von 28 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Ansammlung von Klischees - echtes Japan-Bashing

Zuerst einmal folgendes: Das Buch ist flüssig und gut geschrieben. Die Storyline ist in sich logisch, und man kann Crichton, wie in seinen anderen Werken, die Gabe, den Leser durch seine einfache und doch überzeugende Sprache in den Bann zu ziehen, nicht absprechen. All dies würde dafür sprechen, sein Werk "gut" zu bewerten, zwar ist es keine grosse Literatur, sondern eher sowas wie ein Hollywood-Popcorn-Movie im Buchformat, aber das ist ja legitim.Wenn meine Kritik so destruktiv ist, dann hat das hauptsächlich den Grund, das mir als Japanologe speiübel wurde bei diesem Machwerk. Japan, seine Wirtschaft und seine Kultur, wurden ganz subjektiv aus der Sicht der Weltmacht USA beschrieben. Das Ergebnis kann man in den anderen Leserrezensionen sehen, die ich als Opfer der amerikanischen Propaganda-Maschinerie betrachte. Der durchschnittsmensch fällt ganz einfach auf Crichton's platte und stereotype Propaganda herein. Das allein würde mich ja noch nicht wütend machen, haben die meisten Leute hierzulande sowiso ein sehr verschrobenes Bild von der japanischen Kultur und Gesellschaft. Jedoch so richtig wütend macht mich die Tatsache, das Crichton hier nicht nur ungestraft offensichtliche Lügen verbreiten darf, sondern dafür auch noch allseits gelobt wird. man hofft das sich die zukunftigen leser nicht davon beirren lassen

Diese Rezension von Christian von Montfort fanden 18 von 19 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Japanische Kultur - spannend vermittelt

Das Buch wurde 1992 geschrieben und das Grundproblem - der stark steigende Einfluss Japans in den USA - ist sicherlich seit der Asienkrise 1997 weniger drängend, aber immer noch existent. Der Leser erhält auf einzigartige Weise einen Einblick in das japanische Denken und Wirtschaftsgebaren - das ganze wird nämlich über die spannenden Ermittlungen zu einem Mord bei einer japanischen Firma in Los Angeles vermittelt. Im Verlauf muss der eigens beorderte Japan-Experte John Connor immer wieder die für die amerikanischen Ermittler unverständlichen japanischen Verhaltensweisen erklären, und nur durch sein geschicktes und auf den ersten Blick manchmal widersprüchliches Taktieren können Fortschritte gemacht werden.Natürlich schreibt Crichton aus amerikanischer Sicht und wahrscheinlich unterschreibt auch nicht jeder Japaner zu 100% die beschriebenen Vorgänge, dennoch wird man kaum ein Buch finden, das einen spannender an diese völlig andere Kultur heranführt. Ein geniales Buch - nicht umsonst ein absoluter Bestseller und auch heute noch absolut lesenswert!

Diese Rezension von Silke Schröder, unterhaltung-themenguide.de fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Ein spannender Wirtschaftsthriller

Michael Chrichtons Roman ist ein spannender Wirtschaftsthriller, der viele Hintergrundinformationen über die japanische Gesellschaft liefert - seien es die verklausulierten Verhaltensmuster im öffentlichen Umgang, das eiskalt-höfliche Geschäftsgebaren oder die sprichwörtliche Emsigkeit der Japaner. Dabei wirft er zugleich einen rabenschwarzen Blick auf die amerikanische Wirtschaft und analysiert die Geschäftsbeziehungen zwischen den USA und Japan Anfang der neunziger Jahre.

Freilich, wer nicht auf Wirtschaftskrimis steht, wird sich manchmal etwas langweilen. Doch ein Tipp hilft: einfach drüber hinweg lesen, denn die Story bietet mit ihrer Komplexität, der Spannung und den überraschenden Wendungen genug Stoff für einen rasanten Thriller.

Diese Rezension von jjgemini3000 fanden 2 von 3 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Spannend und sehr informativ was japanische Kultur angeht!

Eine spannende Krimi-Geschichte, vermischt mit japanisch-amerikanischer Politik und Kultur. Für mich war nach einer gewissen Zeit der Mord, den die Protagonisten versuchen aufzudecken, schon fast Nebensache, viel spannender waren die vielen Informationen, die man während der Story über das Verhalten der Japaner in verschiedenen Situationen bekommt. Zu empfehlen!

Diese Rezension von jjgemini3000 fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Toller Wirtschaftskrimi über japanische Geschäftspraktiken

Als Lt. Peter Smith während seines Bereitschaftsdienstes abends einen Anruf von einem Kollegen bekam, hatte er nicht die geringste Ahnung, welcher Ärger in den nächsten Tagen auf ihn zukommen sollte. Während einer großen Eröffnungsparty mit prominenten Gästen in der fünfundvierzigsten Etage des neuen Nakamoto-Gebäudes in Los Angeles wurde ein Stockwerk tiefer auf einem Tisch in einem leeren Konferenzraum die Leiche einer jungen, spärlich bekleideten jungen Frau gefunden. Doch schon am Anfang seiner gemeinsamen Ermittlungen mit Captain Connor, der durch einen jahrelangen Japan-Aufenthalt die japanische Sprache und die japanischen Gebräuche beherrscht, bemerkt er, daß die japanischen Hausherren versuchen, die Ermittlungen zu behindern. Und je weiter die Ermittlungen fortschreiten, desto deutlicher wird es, daß es sich hier nicht nur um einen Mordfall handelt. Mit ihrem Fall sind sie zwischen den Fronten des amerikanisch-japanischen Wirtschaftskrieges gelandet, wo Erpressungen und Mord ein nicht unübliches Mittel sind, um seine Interessen durchzusetzen. Michael Crichton liefert mit der „Nippon Connection" einen spannenden Wirtschaftskrimi, der einen in ein verstecktes, japanisches Amerika entführt, das stark von japanischen Gebräuchen geprägt ist. Aber fast noch interessanter ist die beschriebene Vorgehensweise der Japaner, für die Geschäft Krieg ist. Und die auch dementsprechend handeln. Vor allem das Vorwort von Crichton hat mir zu denken gegeben: Dort behauptet er, daß die in seinem Buch beschriebene japanische Vorgehensweisen identisch ist mit denen in der Wirklichkeit. Und das gilt vermutlich nicht nur in Amerika... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Nippon Connection

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