Joe Bonamassa

Sloe Gin (Limited Edition)

Sloe Gin (Limited Edition)
  • Label: Mascot Records (rough trade)
  • Erscheinungsdatum: 2007-08-17
  • Format: Audio CD
  • EAN: 8712725721826
  • Amazon.de Verkaufsrang: 439
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Beschreibung von buecher.de

Der junge New Yorker Blues-Gitarrist hat sich vor allem mit seinem sehr eigenen Umgang mit der Blues-Tradition einen Namen gemacht. So setzt er auch hier wieder ab und an schweres Rock-Schlagwerk in seinen Blues-Songs ein, oder er überrascht mit ungewöhnlichen Strukturen. Auch als ausdrucksstarker Sänger hat sich Bonamassa deutlich gesteigert.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Product Description

SLOE GIN

Titelliste
1.Ball Peen Hammer
2.One of These Days
3.Another Kind of Love
4.Sloe Gin
5.Jelly Roll)
6.Dirt In My Pocket
7.Black Night
8.Seagull
9.India
10.Richmond
11.Around the Bend
Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von flo_colonia fanden 18 von 19 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Bonamassa halt....

Also, ich kann durchaus die Blues-Hardliner verstehen, die von diesem Album enttäuscht sind. Das geht mir bis zu einem gewissen Grad genauso. Ich habe Joe im März dieses Jahres live gesehen, und das war das zündende Moment, von dem Moment dauerte es nicht lange, und ich hatte sämtliche CDs. Meinem persönlichen Musikegschmack kommen dabei die Alben von 2002 bis 2004 auch noch am ehesten entgegen: harter Bluesrock vom Feinsten, Powertrio-Musik, die einen vom Stuhl reißt. Mein uneingeholter Favorit dabei immer noch vom ersten Album, das ich je hörte: Pain and Sorrow von So It's Like That (2002): 9 Minuten Gitarrensolo in der Tradition der Gitarrenvirtuosen der 70er a la Rory Gallagher zu einem treibenden, fast schon funky zu nennenden Rhythmus. Dem Wechsel zum Produzenten der Led Zeppelin ab dem 2006e Album You and Me (nun auch bei Sloe Gin) steh ich persönlich auch ein wenig zwiespältig gegenüber, die Tendenz zur Untermalung mit bombastisch klingenden Streicherbegleitungen ist jetzt auch nicht ungedingt das, was ich am allerliebsten höre. Aber ich erkenne gerade das auch als absolutes Qualiätsmerkmal von Joe an: bei den letzten drei Alben (Had to Cry Today von 2004, obwohl das noch mit der alten Besetzung und im alten Stil gehalten ist - You and Me - und eben Sloe Gin) ging es mir jedes Mal so, dass ich nicht nur beim ersten Hören leicht irritiert war. Weil Joe eben nicht die Erwartungen seiner größer werdenden Fangemeinde einfach nur bedient, sondern sich weiterentwickelt. Im Einzelfall dann eben auch mal weg von dem, was ich (und viele Blues-Hardliner) am meisten an ihm schätzen. Und was dann häufig als Wechsel zum Mainstream ausgelegt wird. Es ist mir aber auch bei allen Alben dann nach mehrfachem Hören so gegangen, dass ich mich in sie hineingehört habe und die Songs zu schätzen begonnen habe, die einem Stil entsprechen, wie ich ihn normalerweise nicht höre. So gehören einige der langsameren und eingängigeren Sachen auf You and Me (wie Asking Around For You) mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten. Und nach 1 Woche Sloe Gin kann mal selbiges auch schon vom Titelsong des neuen Albums sagen....

Was Bonamassa wie keinen anderen auszeichnet ist der bewusste Umgang mit der Musikgeschichte der letzten 50 Jahre. Das Gros seiner Songs sind Interpretationen von Rory Gallagher, Jeff Beck (mit Rod Stewart), John Lee Hooker, Albert Collins (wie dynamisch flott dessen Travellin' South bei Bonamassa klingt... kaum wiederzuerkennen), Blind Faith, John Mayall, Led Zeppelin, Otis Rush, Sonny Boy Williamson und vielen andere, und er macht dabei auch nicht vor Genregrenzen halt, interpretiert auch einen Ry Cooder. Daher sollte man immer bedenken: Joe Bonamassa ist sicher ein Aushängeschild des Blues, engagiert sich in dieser Sparte - lässt sich aber nicht auf sie beschränken. Ein vielseitiger Künstler, der sich intensiv mit der Musik und ihrer Geschichte auseinandersetzt und den offenen Rezipienten daher auch dazu einlädt, neue Bereich der Musik kennenzulernen...

und obendrein eben auch noch ein begnadeter Gitarrist, das natürlich an allererster Stelle.

Egal, ob mich das Album jetzt komplett oder mit Abstrichen überzeugt, ich hab mich zu 5 und nicht zu 4 Sternen entschlossen, allein schon weils Joe Bonamassa ist. Und weil er uns Interpretationen wie die von Whitleys "Ball Peen Hammer" und Tim Currys "Sloe Gin" schenkt...

Diese Rezension von Strangmüller Christian fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen wunderschön

JB mit einer eher ruhigen Blues-Rock-Scheibe wird nicht jedem Fan gefallen. Und doch transport er genau das, was der Blues will, nämlich Gefühle pur. Wer sich selbst nicht nur auf den urtümlichen Blues beschränken will, sondern auch Einflüsse anderer Stilrichtungen zulässt, wird begeistert sein und diese extrem einfühlsame Musik lieben. Schenk dir ein Glas Rotwein ein, setz die Kopfhörer auf und genieße!

Diese Rezension von Doctor Music fanden 14 von 16 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Hey Joe...

...ich habe dich schon auf der Bühne Deine Verstärker selbst aufbauen gesehen, aber ich glaube nach diesem Album kannst Du Dir einen oder mehrere Roadies zulegen...

Aber mal im Ernst, Siebtes Album vom BluesRock Virtuosen, und nie klang er ausgereifter und souveräner als hier. Kevin Shirley( Haus und Hofproduzent von Black Crowse, Aerosmith und Satriani) schneiderte ihm ein von viel angenehmer Akkustikgitarre geprägtem BluesRock Mäntelchen auf den Leib, ohne Worte.(Die beiden haben sich gesucht und wieder gefunden)Im Gegensatz zum "elektrischen" You and me Vorgänger gehts hier akkustischer und entspannter zu. Seien es Ten Years Afters " One of these Days" oder auch Bad Companys "Seagull", die er vollendet musikalisch veredelt, Joe hat die goldene Mitte gefunden, genialen Songs seinen eigenen Stempel aufzudrücken ohne sich den Originalen anzubiedern. Auch von dem etwas unbekannteren(warum eigentlich?)Chris Whitley übernahm Bonamassa den geilen(Sorry)Opener "Ball Pen Hammer" Von ihm selbst stammen die schon Live erprobten "India" und "Dirt in my Pocket", ganz klasse, der John Martin Edelstein "Jelly Roll" Also rundum ein MegaAlbum, das man bedingungslos ans Herz legen kann...

Diese Rezension von Max fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen blues-rock de luxe

joe hat auf seiner neuen scheibe wie er selbst sagt einen longplayer herausbringen wollen, der

von der ersten bis zur letzten nummer durchgehört werden kann.

meiner meinung nach ist ihm dies auch gelungen. wahrscheinlich nicht zuletzt durch den support von namhaften

produzenten wie bob ezrin etc.

die scheibe ist wahrlich ein blues-rock feuerwerk. man sollte aber nicht vergleiche mit SRV und dergleichen ziehen.

joe hat seine eigene handschrift und die gefällt sehr gut wie ich meine!

Diese Rezension von DoctorBlues fanden 5 von 6 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen And now for something completely different.....

Vor etlichen Jahren bin ich zufällig auf den damals noch unbekannten Wundergitarristen Bonamassa gestoßen und war sofort hin und weg. Bis heute hab ich alle Alben von ihm und bin nach wie vor überzeugt, dass seine Musik Bestand haben wird. Offensichtlich macht er Entwicklungen durch, die nicht alle nachvollziehen wollen. Auch ich hab manchmal meine Probleme - das hängt aber mit der persönlichen Erwartungshaltung zusammen. Joe wird kein geradliniger Blueser werden wie etwa Stevie Ray Vaughan; vielmehr liegt ihm wohl mehr daran, sich nicht bei jedem Album zu wiederholen. Das erste Hören der neuen CD erinnert mich ein bisschen an meine Enttäuschung Anfang der Siebziger, als meine Top-Band Led Zeppelin mit Jimmy Page sich nach dem zweiten Album vom Blues weg entwickelte. Aus heutiger Sicht muss ich aber einsehen, dass dies eine Band aus der Masse heraus hebt und auch nach Jahrzehnten hörenswert macht. Ob das die Zusammenarbeit mit dem Sohn von Led Zep-Drummer Bonham macht? Jedenfalls hat Joe hier ein sehr gutes Album abgeliefert, und seine eigenen Stücke wie auch die Covers (vor allem das Paul Rodgers-Stück Seagull) sind sehr schön interpretiert und aufgenommen. Und Streicher-Arrangements hat man auch vor 40 Jahren B.B. King vorgeworfen; letzendlich hat ihn aber gerade sein Öffnung für andere Stile zum King Of The Blues gemacht. Empfehlenswert ist diese Scheibe also für alle, die nicht nur am reinen Blues hängen, sondern Experimente des Musikers mit verfolgen möchten.

Sloe Gin (Limited Edition)

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