Schön. (Schöne Künste) Die Untersuchung über die ... ... übersehen kann, wird es nicht schön finden. Je ausgedehnter die Kraft ist, etwas bestimmt zu fassen, ... ... Schönheit ist, dem, dessen Geschmak eine weitere Sphäre umfaßt, nur mittelmäßig schön seyn könne, ist eine ...
... augenscheinlicher Lebensgefahr gehabt, und da er schon einen gewissen Tod erwartet, sich auch schon das dunkele Reich der Schatten lebhaft vorstellt, sieht er dort nur ... ... , zum Beyspiel dienen 3 . Die argivischen Matronen bitten die Aethra ihren Sohn zu bewegen, ihnen die Leichnahme ...
Paste. ( Bildende Künste ) Der Abdruk eines geschnittenen Steines ... ... Lippert, so kann ich nicht besser thun, als den Aufsaz, den er mir schon vor einigen Jahren hierüber zu schiken die Gefälligkeit gehabt hat, hier ganz einzurüken. ...
Hymne. (Dichtkunst) Die Griechen nannten die Lobgesänge auf die ... ... den Ton der Flöten, oder der Leyer unterstützt wurden, Hymnos, und man ist schon gewohnt, dieses Wort auch im Deutschen zu brauchen. Die Hymne macht eine besondere ...
Fresko. ( Mahlerey ) So nennt man die besondere Art ... ... Mörtel überworfenen Mauer geschieht. Diese Art zu mahlen ist der, da man auf die schon alte und trokene Mauer mit Wasserfarben oder mit Oelfarben mahlt, weit vorzuziehen, ...
Gedicht. Man hat schon von sehr langer Zeit her versucht ... ... Dichtkunst, die Bilder zu erfinden, die das, was man sagen will, schön mahlen; den eigentlichen Ausdruk , der den Gedanken ein sinnliches ... ... unterscheidet, in Betrachtung ziehen. Wie er sich im Ausdruk unterscheidet, ist schon angemerkt worden; also ist ...
... so abändern: daß es so gehen würde, das hab ich schon vorher gesagt ; so würde man ihm den Numerus benehmen. Diese Gattung ... ... den genauen Fleis der Ausarbeitung ; es ist vollkommen, aber noch nicht schön. Zunächst an diesen gränzet der Numerus, der neben den erwähnten Eigenschaften ...
Geltung. ( Musik ) Ist in der Musik die verhältnismäßige Dauer einer Note, oder vielmehr des Tones, den sie bezeichnet. Schon in der Rede beruhet der Wolklang größtentheils auf der verhältnismäßigen Länge ...
Geschoß. ( Baukunst ) So nennt man in einem ... ... , zu denen man durch Treppen hinaufsteiget. Sie werden auch Stokwerke , und itzt schon vielfältig mit dem französischen Namen Etages genennt. Man sagt von einem Hause , ...
Laterne. ( Baukunst ) Ein kleines auf allen Seiten offenes ... ... um das Einfallen des Regens etwas abzuhalten. 1 Es scheinet, daß die Alten schon bisweilen die Oefnungen der Cupeln mit Laternen bedekt haben, deren, nach ...
... gründet sich die Nothwendigkeit den Werken der redenden Künste Wolklang zu geben. Schon die gemeine Rede des täglichen Umganges verliehret einen großen Theil ihrer ... ... rühren, und leicht im Gedächtnis bleiben; daß der, der dieselben Gedanken schon oft mag gehört, oder selbst gehabt haben, ohne sonderlich ...
... Schriften unausgeführt gelassen, wegen der Fürtrefflichkeit dessen, was schon vorhanden war, auszuführen unternommen.« 4 Der zweyte Fall hat da statt ... ... Vergleichung , wodurch sie zum Gleichnis wird. Dieses setzt also allemal, wie schon oben angemerkt worden, einen etwas ruhigen Zustand des Gemüthes voraus, ... ... blos darum zu thun ist, daß die sich schon äussernde Empfindung unterstützt werde, so muß das hiezu ...
... bringet? Welcher empfindsame Mensch wird in einer ländlichen Gegend , die schon an sich das Gepräge der Einfalt und Unschuld hat, den Vergnügungen ... ... könnte bey einem empfindsamen Menschen unauslöschliche Eindrüke der Anbetung des allgütigen Schöpfers hervorbringen. Schon sehr mittelmäßig gezeichnete und schlecht gestochene Vorstellungen einiger ...
Versezungen. ( Redende Künste ) Es giebt auch in ausgebildeten Sprachen , die schon festgesezte Regeln der Wortfügung haben, allemal noch viel Redesäze, wo die Ordnung der Wörter ohne Veränderung des Sinnes, verändert werden kann. Haller sagt von der Jugend: ...
Fruchtschnur; Feston. ( Baukunst ) Eine Zierrath in der ... ... schiket sich nur an die ausgeziertesten Gebäude , oder auch an einfachere Gartenhäuser. Schon die Alten haben die Fruchtschnüre an den glatten Friesen der jonischen und ...
... Harmonie kann fühlbar gemacht werden. Denn schon durch diese allein, kann die wahre Deklamation befördert, ... ... daß es höchstfehlerhaft seyn würde, auf eine Sylbe, auf welcher schon das Gefühl der folgenden erwekt wird, eine beruhigende Harmonie , wie der ... ... solchen Chorälen allemal ein sanfter Affekt sich am besten schiket. Wo aber schon ein lebhafterer oder gar heftiger Affekt ...
Dekengemählde. Gemählde , die auf den Deken der Zimmer, ... ... genennt, weil die waagerechten Deken in dieser Sprache platsfonds genennt werden. Schon die Alten haben bisweilen Gemählde auf den Deken angebracht, die aber ...
... nichts gleich kommt. Denn das blos Mechanische des Singens führet schon etwas, den Affekt immer mehr verstärkendes, mit sich. Die höchste Würkung ... ... oder noch zu machenden Anstalten, ist gewiß keine so wichtig, als diese. Schon dadurch allein, daß jedes Glied der Versammlung das Lied ...
Quintetto; Quinque . ( Musik ) Was die schon in einem besondern Artikel beschriebene Quartette und Quatuor, in Ansehung vier concertirender Stimmen sind, sind diese in fünf Stimmen . Also kann auch das, was über jene angemerkt worden, auch auf diese ...
... Namen der XII Stämme in Onych eingegraben. Man findet auch, daß schon in der ältesten Geschichte der Babylonier und Perser der Fingerringe mit Steinen gedacht ... ... verkauft, verbietet, den Abdruk davon zu behalten, daß diese Kunst in Athen schon vor der 40 Olympias ganz bekannt müsse gewesen ...
Buchempfehlung
Das 1663 erschienene Scherzspiel schildert verwickelte Liebeshändel und Verwechselungen voller Prahlerei und Feigheit um den Helden Don Horribilicribrifax von Donnerkeil auf Wüsthausen. Schließlich finden sich die Paare doch und Diener Florian freut sich: »Hochzeiten über Hochzeiten! Was werde ich Marcepan bekommen!«
74 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro