Fig. 188: Kanon Kanon , ( Jap. ... ... coutumes religieuses Tom. VII, aus welchem unsere Abbildung entlehnt ist, besteht dieser Gott halb aus einem Fisch-, halb aus einem Menschenleib, oder er schlüpft aus dem Rachen eines ihm an Grösse ...
Arthur oder Artus ( Britt. M. ). Ein König der Siluren in England, halb historische, halb mythische Person, deren wirkliche Existenz der Eine aus der Zusammensetzung von mehr als sechshundert Ortsnamen mit Arthur abzuleiten sucht, während der Andere sie gänzlich läugnet ...
Plusso ( Slav. M. ), ein berühmter, halb mythologischer Held der Wenden und Slaven, gewaltiger Vorfechter der heidnischen Heerschaaren; er hat eine grosse Berühmtheit unter diesen Völkern erworben, weil er eigenhändig den Bischof Johannes von Mecklenburg dem heidnischen Gotte Radegast zu Rhetra ...
Cecrops ( Gr. M. ), 1) ein ⇒ Autochthon ... ... Athen, dessen Burg lange noch Cecropia hiess. Er war aus der Erde hervorgewachsen, halb Mensch, halb Drache , doch hatte das feindliche Princip seinen Geist nicht verunziert; er war ...
Caranus ( Gr. M. ), ein halb historischer Heros der Argiver, ein Heraclide, Sohn des Aristodemidas, soll 700 v. Chr. mit einer Colonie von Argos nach Macedonien gezogen sein, und dort, durch Unterjochung mehrerer kleiner Fürsten, ein Reich gestiftet haben ...
Anarten ( Ind. M. ), Fürst aus dem Geschlechte der Sonnenkinder ... ... doch theilte er nicht mehr den Zug des Rama nach Ceylon, welcher um ein halb Weltalter früher gewesen, als er. Sein Vater hiess Sangiadi; er selbst hatte ...
Hermotimus ( Gr. M. ), ein Liebling der Götter aus Clazomenä ... ... Jonien, welcher im Stande war, seine Seele willkürlich von seinem Körper zu trennen: halb lebend, in schweren Schlaf versenkt, blieb dieser letztere zurück, während die Seele ...
Hippogryph ( M. des Mittelalters ), »Rossgreif«, ein fabelhaftes Thier, halb Pferd , halb Greif, das mit reissender Schnelle die Lüfte spaltet. Der italienische Dichter Bojardo scheint es erfunden zu haben. Die neueren deutschen Dichter brauchen den Namen häufig für das griechische ...
Arta Narissura ( Ind. M. ), eine Darstellung des Schiwa , wo er, mit seiner Gemahlin Parwati in eine Gestalt vereinigt, halb Mann, halb Weib geformt ist. Schiwa soll nämlich beide Geschlechter in sich vereinigen, als ...
Fig. 140: Hel Hel , ( Nord. ... ... Tod der Krankheit und Entkräftung; so wird sie denn als furchtbare Riesin dargestellt, welche halb fleischfarben, halb blau oder schwarz ist, Menschen frisst, oder nur von ihrem Marke und Gehirn ...
Bali ( Ind. M. ), ein mächtiger Beherrscher Indiens, welcher ... ... dem Flusse Mawaliganga glaubt man seinen Namen zu erkennen und glaubt, dass B. eine halb historische Person, ein mächtiger Eroberer sei. - Verwandt mit dem eben genannten, ...
Fig. 136: Hebe Hebe , ( Gr. ... ... leicht an der langen züchtigen Bekleidung zu erkennen, da H. immer leicht geschürzt und halb unbekleidet geht; nicht selten hat auch der Adler Jupiters an ihrer ...
Laren ( Ital. M. ), häusliche Gottheiten der Römer, eigentlich ... ... Kindern gebracht, indem man, einem Orakelspruch zufolge, Köpfe um Köpfe opfern sollte. Der halb vergessene Gebrauch ward durch den grausamen Tarquinius Superbus wieder aus seinem Schlummer geweckt, ...
Orion ( Gr. M. ), Sohn des Neptun und der ... ... von Chios , eines Sohnes des Bacchus und der Ariadne ; dieser sagte halb zu, verzögerte aber die Erfüllung seines Versprechens so sehr, dass O. die ...
Adler , der König der Vögel, das Symbol der Weisheit und der ... ... die Heraldik eingedrängt, und gehört unter den Wappenthieren zu den am allgemeinsten verbreiteten - halb, ganz, doppelt - roth, weiss, schwarz, golden etc. etc. Auch ...
Ganga ( Ind. M. ), die liebste Gemahlin des Gottes ... ... G. wird abgebildet als eine auf dem Wasser wandelnde Frau, oder als Sirene, halb Fisch, halb Mädchen; die Verehrung, welche man ihr widmet, besteht hauptsächlich in häufigem Baden ...
Hostin ( Slav. M. ), ein Berg in Mähren, auf ... ... den Berg H. und wurden von den Tataren ganz eingeschlossen; furchtbarer Durst quälte die halb Verschmachteten; da brach plötzlich eine Quelle aus dem Boden hervor, zugleich richtete ein ...
Merlin ( Britt. M. ), ein hoch berühmter Zauberer, welcher ... ... Man weist sein Grab auf der englischen Insel Bardsey nach und glaubt in ihm eine halb historische, halb fabelhafte Person, vielleicht einen der letzten Druiden, zu sehen.
Fig. 287: Ulysses Ulysses , griechisch Odysseus ... ... Cyclopen Polyphemus , geblendet hatte. Das Zusammentreffen des U. mit Polyphem bildet eine halb komische, halb grauenhafte Episode in Homers Odyssee. ⇒ Cyclopen . Polyphem war der Sohn ...
Fig. 131: Grazien Grazien oder Charitinnen ... ... sehen auf unserer Abbildung die G. nackt nach einem Glasgemälde, mit einer Umschrift aus halb griechischen, halb lateinischen Wörtern, aber ganz in lateinischen Buchstaben. Die G. sind auch Symbol ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro