Azad , nach den Religionslehren der Orientalen die erste Erzeugung des allerhöchsten Wesens, das Grundwesen der Vernunft, welches ganz Lichtglanz ist. Die zweite Erzeugung, der Geist, geht von dieser ersten aus.
Ormt ( Nord. M. ), einer derjenigen Flüsse, welche Thor zu durchwaten hat, wenn er mit den Asen zu Gericht geht.
Bacoti , das Haupt der Götzenpriesterinnen in Tunkin. Der Titel geht von einer dieser weiblichen Dalai Lama 's auf die andere über. Man hält sie für vollkommene Wahrsagerinnen, und sie stehen bei dem Volke in grosser Achtung.
Breksta ( Slav. M. ), die Göttin der Dämmerung oder der Nacht; sie gehört zum Gefolge des Sonnengottes Perun (Donner) und geht seinem Aufgange vorher, so wie sie seinem Untergange folgt.
Ygdrasil ( Nord. M. ), der Weltbaum, eine ungeheure Esche, ... ... erhebt, und über die ganze Erde ausstreckt. Drei Wurzeln nähren dieselbe: die eine geht nach dem Aufenthalt der Götter Asgard , die andere in das Riesenland Jotunheim ...
Sidhoete ( Nord. M. ), Beiname des Odin , von einem tiefgehenden Hut, womit er sein Gesicht zu verdecken pflegt, wenn er unter Menschen geht.
Galgaliel ( Talmud. ), der Engel oder Fürst, welcher die Sonne regiert; er geht vor ihr her, damit sie die Welt nicht verbrenne, und vier ähnliche, doch nicht gleich mächtige Genien gehen hinter ihr her, damit sie die Welt nicht durch Kälte untergehen ...
Asciburgum ( Nord. M. ), Name zweier römischen Vesten am Niederrhein ... ... Trennung des Rheins auf der deutschen Seite, wo der Drusus-Canal in die Yssel geht, also bei Duisburg, die andere südlich von Xanten auf dem westlichen Rheinufer, ...
Skeidbrimer ( Nord. M. ), eines der Asenpferde , auf denen die Asen (ausser Thor , der zu Fuss geht) täglich zu Gericht reiten.
Hoddmimis holt ( Nord. M. ), ein Hügel oder Gehölz, in welchem sich zwei Menschen, Lif und Lifthrasir, während des Alles zerstörenden Weltbrandes verbergen; von ihnen geht die neue Bevölkerung der Erde aus.
Not ( Nord. M. ), die Nacht, eine Jotenjungfrau, Tochter ... ... Ross, Skinfaxi , mit welchem er immerfort um die Erde reitet; ihm voran geht aber N. auf dem Ross Hrimfaxi ; so folgen N. und Dagur ...
... , welche, wie man sagt, so weit geht, dass seine Excremente angebetet, ja wohl gar in Speisen genossen werden, ... ... heissen Brepun und Ssera; wenn er von dem erstem zum zweiten zieht, so geht er mit dem Laufe der Sonne um die Stadt und bringt den ganzen ...
Fig. 136: Hebe Hebe , ( Gr. ... ... der langen züchtigen Bekleidung zu erkennen, da H. immer leicht geschürzt und halb unbekleidet geht; nicht selten hat auch der Adler Jupiters an ihrer Seite: so ...
Fig. 60: Brama Brama , ( Ind. ... ... so lange dauernden Nächten 317,360,000,000,000 Jahre ausmacht. Nach jedem Sadrijugam geht die Erde unter; nach je tausend solchen Sadrijugs schläft B. ein, dann ...
... »Ihr habt euch an dem Nix versündigt; geht zu ihm, tröstet ihn und sagt ihm die Erlösung zu.« Da ... ... Harfe und spielte lieblich bis lange nach Sonnen - Untergang. Aber andrer Seits geht durch die N.-Sagen ein Zug von Grausamkeit und Blutdurst, der bei ...
Dairi , das geistliche Oberhaupt der Japaner. Ehemals war die Kaiserwürde damit ... ... Aufwartung machen. Solche Heiligkeit kann nur dadurch behauptet werden, dass er nie geht (immer wird er getragen), dass ihn nie eines Menschen Blick trifft, dass ...
Prowe ( Slav. M. ), ein Gott der Wenden und nordischen ... ... nach zu seinem Glauben. Dass auch hier die Priester sich selbst nicht vergessen haben, geht aus den Berichten der alten Chronisten hervor, welche sagen: obwohl es bei Todesstrafe ...
Braga oder Bragi ( Nord. M. ), Sohn Odins ... ... was er sagt, Weisheit im Gewande der Schönheit ist. Den Ankommenden in Walhalla geht er entgegen in Gesellschaft des Hermode , sie mit dem Göttergrusse empfangend: » ...
Kansa ( Ind. M. ), einer der bösesten Fürsten Indiens, ... ... ihn zu vernichten; er ladet ihn daher in seine Residenz ein, und Krischna geht ahnungslos in die offene Falle; doch sein Muth , seine Götterstärke lassen ihn ...
... , welche die Indier an B. knüpfen, geht aus den Beinamen hervor, mit denen sie ihn belegen: der Höchstvollkommene, ... ... erhabenen Bildes, nur eine Offenbarung seiner Macht, und wenn sie aufhört, so geht sie nur zurück in sein Wesen, dessen Ausfluss sie war. Dennoch ist ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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