Baby ( Aegypt. M. ), Beiname des bösen Gottes Typhon , der den guten Osiris ermordete; soll eigentlich bedeuten; »der in unterirdischen Höhlen eingeschlossene Wind«.
Abutto . ( Jap. M. ) Der Gott des Wohlseins; Kranke ... ... ist wegen seiner Macht sehr geehrt, und wird daher besonders von Schiffern um günstigen Wind angerufen. Diese werfen einige Gold- oder Silbermünzen, an ein Stückchen Holz ...
Westri ( Nord. M. ), einer der vier gewaltig starken Zwerge , welche den Wind hervorbringen, und mit ihren Schultern das Himmelsgewölbe unterstützen; sie wohnen an den vier Himmelsgegenden Osten, Süden, Westen, Norden, und haben davon ihre Namen.
Wasuthr ( Nord. M. ), Personification eines Witterungszustandes; der Name bedeutet böses Wetter. Sein Sohn war Windloni (Eiswind); er erzeugte mit Swasuthr (warmer Wind) den Sommer. Zu diesem Geschlechte gehört noch in unbekanntem Verwandtschaftsgrade (Grimmer) ( ...
Windalf ( Nord. M. ), der Beherrscher der Zwerge , welcher die vier starken Zwerge , die das Himmelsgewolbe tragen, beaufsichtigt, und auf dessen Befehl sie blasen, Wind machen müssen, daher sein Name W.
Altanus ( Röm. M. ), ein südwestlicher Wind, von welchem man glaubte, dass er ein Sohn der Tellus sei, weil er aus der Erde kommen sollte.
Launawater ( M. der Finnen ), eine böse Göttin, welche durch den Wind befruchtet, aber durch die guten Götter 30 Jahre lang am Gebären gehindert wurde; endlich entband ein Wunder sie ihrer Last. Ihre Kinder waren lauter Plagen und Krankheiten der Menschen.
Hraeswelgur ( Nord. M. ), ein riesiger Adler , welcher am Rande der Erde sitzt und durch das Schwingen seiner Flügel den Wind hervorbringt; er lebt von Leichen (daher sein Name Leichenschwelger) und freut sich ...
Gan und Tyre ( M. der Lappen ), Zauberknoten, welche die Zauberer jenes Volkes knüpfen zu können versichern, und mit denen sie jeden für sie günstigen, für Andere ungünstigen Wind verkaufen zu können vorgeben.
Beitschwanr Atma ( Ind. M. ), das Feuer des Weltalls. Es hat sein Haupt in beiden Welten, die Sonne ist sein Auge, der Wind sein Athem, der Aether sein Gedanke, das Wasser sein Mark, die ...
Fro ( Nord. M. ), eine Gottheit zweiten Ranges, von ... ... hielt, und dem F. zu beiden Seiten stellte, damit sie ihn bewegten, günstigen Wind und gutes Wetter für die Schiffenden zu erhalten. Nach andern Nachrichten wurden ihm ...
... könne; der Preis war Loke 's Kopf. Sindri machte sich an's Werk, legte ein Eberfell in das Schmiedefeuer und hiess B. blasen, ... ... über Land und Meer reiten konnte; jetzt legte er ein Stück Gold in's Feuer, B. musste wieder ...
Gyge oder Gygur ( Nord. M. ), ein Riesenweib, ... ... gelingt diess ganz, dann wird der Mond verschlungen, die Sonne schwarz vor Entsetzen, Wind und Wetter toben furchtbar, und der Götter hoher Sitz wird mit Blut besudelt. ...
... herabnahm, worin sie sich begegneten. Noch schlimmer wird's ihm bei dem Weltuntergang Ragnarokr ergehen, denn die Söhne von Muspelheim ... ... Waffenrüstung darin Raum haben, und sobald die Segel aufgezogen sind, hat es guten Wind, wohin nur immer sein Lauf gerichtet ist. Will man aber ... ... . - Man pflegte die heiligsten Eide bei F.s Namen zu schwören, in welchem Falle ein Thier ( ...
Fig. 173: Indra Indra ( Ind. ... ... sein Garten. Airawat ist ein erster Elephant und Mattala sein Wagenführer. Er gebietet über Wind und Rogen. Unser Bild stellt ihn, auf seinem Elephanten reitend (wie er ...
Usous ( Phönic. M. ), nach der angeblich von Sanchuniathon stammenden ... ... Aeste abgehauen, auf das Meer wagte. Er weihte zwei Säulen dem Feuer und dem Wind, betete sie an, und spendete ihnen das Blut der Thiere, die er ...
Typhon , Typhos , Typhoeus und Typhaon ( Gr. ... ... sind Typhaon und Typhoeus zwei verschiedene Wesen, Typhaon ist Sohn des Typhoeus, ein furchtbarer Wind, der mit der Echidna den Hund Orthrus, den Cerberus , ...
... Kinde, in einem Kasten dem Meere preisgegeben. Wind und Wellen trieben die Verstossene nach der Insel Seriphus, wo ⇒ ... ... (die Erste hatte ihm den hell polirten Schild, der Andere Pluto 's unsichtbar machenden Helm und seine eigenen Flügelschuhe gegeben), ward er nach seinem ...
... nicht bei Mycenä, sondern in Thracien an's Land; dort machte Juno die Rinder wüthend, so ... ... er denn einmal bestimmt dazu sei, wolle er sich's wenigstens bequem machen, und sich ein Polster unter das Knie legen, auf ... ... Bisse des Drachens, in den sein Schwanz endigte, brachte er es doch an's Tageslicht, was dem Cerberus so entsetzlich war, dass ...
Fig. 15: Amazonen Fig. 16: Amazonen ... ... noch der Ruder, sondern nachdem sie die Männer umgebracht, liessen sie sich treiben von Wind und Wellen und gelangten nach Cremni an dem See Mäotis im Lande der Scythen ...
Buchempfehlung
Die Geschwister Amrei und Dami, Kinder eines armen Holzfällers, wachsen nach dem Tode der Eltern in getrennten Häusern eines Schwarzwalddorfes auf. Amrei wächst zu einem lebensfrohen und tüchtigen Mädchen heran, während Dami in Selbstmitleid vergeht und schließlich nach Amerika auswandert. Auf einer Hochzeit lernt Amrei einen reichen Bauernsohn kennen, dessen Frau sie schließlich wird und so ihren Bruder aus Amerika zurück auf den Hof holen kann. Die idyllische Dorfgeschichte ist sofort mit Erscheinen 1857 ein großer Erfolg. Der Roman erlebt über 40 Auflagen und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro