Lesbus ( Gr. M. ), Anführer einer griechischen Colonie, welche er auf die Insel Issa brachte, wo er sich mit Methymna, der Tochter des Macareus , verband, und mit ihr die Hälfte der Insel zur Aussteuer erhielt. Er gab der ganzen Insel ...
Isse ( Gr. M. ), Tochter des Macareus , welcher Jonier aus Achaja nach der Insel Lesbos führte und diese colonisirte. Sie soll eine Geliebte des Apollo gewesen und nach ihr die Stadt Issa auf Lesbos benannt worden sein.
Arion ( Gr. M. ), 1) ein ausgezeichneter Citherspieler aus Methymna auf Lesbos, der sich durch seine seltenen Sänger- und Dichter-Gaben auf weiten Reisen grosse Reichthümer erwarb, Liebling des Tyrannen Periander von Corinth, bei dem er lange verweilte, worauf er, um ...
Phaon ( Gr. M. ), ein Bewohner von Lesbos, welcher die Leute über die Meerenge zu schiffen, von Armen aber kein Fährgeld dafür zu nehmen pflegte. Venus hatte diess gehört und wollte sich selbst von der Wahrheit der Sache überzeugen, daher ...
Myton ( Gr. M. ), Sohn des Neptun und der Mytilene ; er gab seiner Mutter zu Ehren der von ihm erbauten Stadt auf Lesbos ihren Namen.
Eresos ( Gr. M. ), Sohn des Macar , von welchem die Stadt Eresos auf Lesbos benannt sein soll.
Thyoneus ( Gr. M. ), Sohn des Bacchus , und Vater des Thoas , Königs von Lesbos, dessen Enkelin die bekannte Hypsipyle war. - T. ist zugleich ein bekannter Beiname des Bacchus von seiner Mutter. ⇒ Thyone
Mitylene ( Gr. M. ), Tochter des Macareus , Beherrschers von Lesbos, und Schwester der Methymna; nach Beiden wurden die ersten Städte der Insel benannt.
Brisaeus ( Gr. M. ), ward Bacchus besonders auf Lesbos häufig B. zubenannt, entweder, weil eine Nymphe Brisa ihn erzogen, oder weil er auf einem Vorgebirge von Lesbos, Brisa, einen Tempel hatte.
Crinacus ( Gr. M. ), Sohn des Jupiter , und Vater des Macareus , welcher die Insel Lesbos colonisirte. Des Letztern Töchter waren Mitylene und Methymna.
Elymnius ( Gr. M. ), Beiname des Neptun auf Lesbos.
... und der Hesione ; er wohnte auf Lesbos und veranlasste den Tod der schönen Apriate, welche entweder sich selbst in' ... ... Felsen warf, weil sie seinen Bitten kein Gehör schenkte. Als Achilles auf Lesbos landete, stand er den Einwohnern gegen den Helden bei, blieb jedoch im ...
Callistea ( Gr. Festbrauch ), ein Fest, welches die Bewohner von Lesbos der Juno zu Ehren anstellten, wobei die Schönheit um den Preis warb. Ein ähnlicher Wettkampf war bei den Parrhasiern in Arcadien, am Feste der eleusinischen Ceres , von Cypselus gestiftet; ...
Cydrolaus ( Gr. M. ), ein Feldherr des Lesbus , welcher von diesem nach Samos gesendet wurde, um die Insel und die benachbarten kleinern Wohnplätze zu colonisiren. Man wählte ihn, nachdem Alles durch's Loos vertheilt worden, zum Könige der ganzen Inselgruppe.
Nyctimene ( Gr. M. ), Tochter der Epopeus , Königs der Insel Lesbos; sie verliebte sich in ihren eigenen Vater und entweihte sein Lager, wofür sie in eine Nachteule verwandelt wurde.
Penthilus ( Gr. M. ), Sohn des Orest und der Erigone , einer Tochter des Aegisthus . Lesbos ward von ihm colonisirt.
Eremesius ( Gr. M. ), Beiname des Jupiter auf Lesbos.
Arisbe ( Gr. M ), 1) erste Gemahlin des Priamus , Tochter des Merops , die dem Priamus den Aesacus gebar. ... ... A., Tochter eines ⇒ Macar , nach welcher die Stadt A. auf Lesbos benannt worden sein soll.
Axones , viereckige, pyramidenförmige Säulen aus weiss angestrichenen Brettern, auf welche Solons Gesetze geschrieben waren. Anfangs standen sie auf der Burg zu Athen, später auf dem Markte ... ... um eine senkrechte Axe gedreht werden konnten, um allem Volk von allen Seiten lesbar zu sein.
Diomede ( Gr. M. ), 1) Tochter des altachäischen ... ... des Eurychus . 3) D., Tochter des Königs Phorbas von der Insel Lesbos, Geliebte des Achilles ; sie ruhete neben dem Peliden, nachdem Agamemnon ...
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»Wenn die Regeln des Umgangs nicht bloß Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von den Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind, und wiederum von ihnen fordern können. – Das heißt: Ein System, dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muss dabei zum Grunde liegen.« Adolph Freiherr von Knigge
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