Ehebett

1. Aus dem ehebett soll man nicht schwatzen. – Pistor., III, 64; Simrock, 1794.


2. Das Ehebeth ein vnbefleckt soll sein. – Henisch, 1130.


3. Im Ehebett ist die grösseste Zucht. – Petri, II, 399.


4. Viel seltzam ding im Ehbett geschicht, dann junge Leuth die ruhen nicht. – Gruter, III, 88.


5. Wer sich am Ehebett settigt, der geneists, wer bey andern schleckt, der busts. – Lehmann, 402, 71.


[Zusätze und Ergänzungen]

*6. Er gehet neben dem Ehebett hin.

In demselben Sinne auch die Redensarten: Er gehet extra ad marginem. Er gehet krumme geng. Er gehet auf den schnit. (Monatsblätter, IV, 174.)


Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867.
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