Flucht

1. Die Flucht siegt. – Simrock, 2548; Körte, 1455; Sailer, 272.

Nämlich über gefährliche Reizungen und Verlockungen. Auch die verstellte als Kriegslist.

Lat.: Cede repugnanti, cedendo victor abibis. (Ovid.) (Kruse, 108; Philippi, I, 78.)


2. Flucht ist der Sieg in Sünden. – Lehmann, 198, 4.


3. Mit der Flucht vberwindt man alle Laster. – Lehmann, 739, 14.


4. Wer durch flucht davonkompt, der kan ein ander mal sein lück wider vertretten. – Lehmann, 199, 19.


*5. Einen in die Flucht schlagen.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1081.
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