Sträuben

*1. Er sträubt sich, wie der Frosch in der Theertonne.


*2. Er sträubt sich wie ein kalkuttischer Hahn.


*3. He strüvt1 sik as'n Dübbeltjes Kluckhenne. Stürenburg, 269b.

1) Sträubt sich, brüstet sich, thut gross.


[895] *4. He strüvt sück as'n Pogge in de Mânschîn. Stürenburg, 180a; Eichwald, 1525.

Brüstet sich, tritt gravitätisch einher.


*5. He strüwt sick ass'n Pagelûn (Pfau).


*6. Hei strüwet sik as en Köeterhane1. (Westf.)

1) Hahn eines Kötters.


*7. Hei strüwet sik as en Schruthane (Puterhahn). (Westf.)


*8. Sie sträubt sich wie der Esel, dem man einen Sack nehmen will.

»Sie wehrt sich fast des mans gewalt, als wann dem Esel der sack empfalt.« (Murner, Nb., 25.)


*9. Sik strüwen as'n kalkutsken Hahn.Eichwald, 699.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 895-896.
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