Sucht

*1. An derselben Sucht krank liegen.


*2. Dass dich die Sucht erschlage. – Sarcerius, Hirtenbuch, 499.


*3. Die sucht gehe yn an! (S. ⇒ Drüse 1, ⇒ Kränke, ⇒ Pocken, ⇒ Rang und ⇒ Ritt) – Agricola I, 532; Eiselein, 583; Schottel, 1137b; Frommann, VI, 10, 8.


*4. Ich bin auch in der sucht kranck gelegen. – Franck, II, 84a; Egenolff, 89b; Eiselein, 583; Körte, 5797a.


[Zusätze und Ergänzungen]

*5. An der hänffen Sucht verderben. – Hans Sachs, CCCLI, 1.

Gehängt werden.


Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876.
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