Unwerth

1. Als vnwerth ist ein Mühl, die nicht vmbgehet, vnd ein backofen, der nicht heiss ist; so vnwerth ist auch ein land, das nicht erbawet ist, noch volck hat.Henisch, 904, 43; Petri, II, 10.


*2. Der ist so unwerth wie d' Schönheit an Weihnachten. (Saulgau.) – Birlinger, 1061.


*3. So unwerth wie Gänss-Mist.Grimmelshausen, Vogelnest, I; Simplic., 596.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1490.
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