... Großheit seines Charakters, durch immerfort übereilte Tatausübung den ewig unerforschlichen, unbegreiflich folgerechten Gewalten in die Hände rennt, sich selbst und ... ... Hierauf gründet sich nun auch die Maxime des großen Meisters, daß man den Helden der Tragödie weder ganz schuldig noch ganz schuldfrei darstellen müsse. Im ...
... Unternehmung, die eine gewisse sinnliche Breite fordert; die Tragödie den nach innen geführten Menschen, und die Handlungen der echten Tragödie bedürfen ... ... Gedicht fast ausschließlich. 3) Retardierende , welche den Gang aufhalten oder den Weg verlängern; dieser bedienen sich beide Dichtarten mit ...
... Moralischen nicht verleugnen. Unbekannt mit den Regeln, den Krücken der Schwachheit und den Zuchtmeistern der Verkehrtheit, bloß ... ... , oder er wird sie suchen . Jenes macht den naiven, dieses den sentimentalischen Dichter. Der ... ... und in der äußern Erfahrung nicht erscheinen (denn was z.B. den politischen Enthusiasten bewegt, ist nicht ...
... der Oberfläche an. Die pelzige Pfirsche, die fein bestaubte Pflaume, den glatten Apfel, die glänzende Kirsche, die blendende Rose, die mannigfaltigen Nelken, ... ... seinem Talente noch ein unterrichteter Botaniker ist; wenn er von der Wurzel an den Einfluß der verschiedenen Teile auf das Gedeihen und den Wachstum der Pflanze, ihre ...
... er, als Paris, unter den drei Göttinnen steht, und der Venus den Apfel überreicht: die Seele ... ... ist bekannt und befindet sich in den meisten deutschen Sammlungen. Ein Blick, den er in dem Augenblick, da er den Fuß auf den Schemel setzte, um ihn abzutrocknen, in einen großen ...
... vielleicht hat der Dichter eben so wenig den Künstler, als der Künstler den Dichter nachgeahmt, sondern beide haben ... ... Augen des Achilles, wenn er den Aeneas aus seinen mörderischen Händen errettet, den er mit einem Rucke ... ... Dares von dem reden wollen, was bei den Griechen μεσοφρυον und bei den Lateinern glabella hieß. Die Augenbraunen ...
... sich gesellen muß, um den Gegenstand in seinem ganzen Umfange zu übersehen, den höchsten darzustellenden Moment zu ... ... Seite; da sich nun noch in den Füßen, die gefesselt, und in den Armen, die ringend sind, der ... ... erregt sie Mitleiden für den Zustand des jüngern Sohns und Furcht für den ältern, indem sie für ...
... vorkommen, sondern nur der Begriff der Notwendigkeit. Der Begriff der Möglichkeit gilt von den Gegenständen des Verstandes, der der Wirklichkeit von den Gegenständen der Wahrnehmung und Anschauung. Sein ... ... als dasselbe? Ich kann, ich muß so fragen; denn in einer andern Rücksicht ist es sich entgegengesetzt ...
... zur Überzeugung von dem Vorzuge der alten Werke vor den neueren gibt sie den begreiflichsten Beweis. Mit derselben muß man anfangen ... ... Schöne zu bilden, anzusehen sind; denn die Falten von großem Inhalt überheben den Künstler der von den Alten gesuchten Andeutung der Form des Körpers unter ...
... schwebt, bleibt ungestört, und sein Auge ist voll Süßigkeit, wie unter den Musen, die ihn zu umarmen suchen. In allen uns übrigen Bildern des ... ... dieses göttliche Haupt. Es scheint gesalbt mit dem Öl der Götter und von den Grazien mit holder Pracht auf seinem Scheitel ...
... hiehin Unbedeutendes herzwingt, aber frei und vollständig den einzelnen Punkt durchgeht in allen seinen Beziehungen mit den übrigen Punkten der Auflösung und Herstellung, welche nach den zwei ... ... verwechseln ist, mit dem episch darstellbaren Individuellidealen, denn in beeden Fällen vereiniget er den Geist des einen mit der Faßlichkeit Sinnlichkeit ...
... , war, die Statuen im Belvedere, nämlich den Apollo, den Laokoon, den sogenannten Antinous und diesen Torso, als das Vollkommenste der ... ... geben mir einen Begriff von den Beinen, die niemals ermüdet sind und den Hirsch mit Füßen von ... ... Gerechtigkeit den größten Gefährlichkeiten ausgesetzt, der den Ländern Sicherheit und den Einwohnern Ruhe geschafft. Diese vorzügliche ...
... zu einem Ganzen zu bilden, äußert sich in den größeren wie in den kleineren Massen. Keine Pause ist zufällig ... ... dem Buche unter dem Arm in den Wald spazieren kommt, und den Philine mit dem Kuckuck vertreibt. ... ... kürzern ziehen müssen; nicht bloß gegen den Dichter, sondern sogar gegen den Gedanken des Lesers, der ...
... äußere Fläche, und diese ist für den Künstler so schwer auszuforschen wie von den Weisen das Innere desselben, und ... ... haben, wie ein Topf gedreht wird, denn fast alle Münzen ihrer freien Staaten zeigen Köpfe, die vollkommener sind ... ... der Linie, die das Profil bildet. Sollte es nicht leicht scheinen, den Zug dieser Linie zu finden? – ...
... . Der Schauspieler also schließt den Weisen aus und parodiert nur den Sokrates, denn die Weisheit läßt sich nicht parodieren; der Weise schließt ... ... Erfolg bestimmt. Hätte aber ebendieser Mucius den Angriff auf den Feind seines Vaterlandes meuchelmörderischerweise aus Privatrache ... ... irgendeinen sichtbaren, hörbaren oder doch der Einbildungskraft faßbaren Gegenstand, auf den sie den Abglanz des höchsten Schönen im ...
... fähig sein, wenn nämlich ein echter Grund zu den Begebenheiten, zu den Anschauungen, die erzählt, beschrieben, oder zu ... ... , wenn der Eindruck, den er auf den Dichter gemacht, das erste Wohlgefallen, das auch zufällig ... ... daß beim Beschlusse der Endpunkt auf den Anfangspunkt und dieser auf den Mittelpunkt zurückkehrt. 2 ...
... Weise, der Künstler gingen dahin: Sokrates, den Charmides, den Autolycus, den Lysis zu lehren; ein Phidias, aus ... ... die Umrisse der Körper oder den Kontur an dem Abdrucke, den die jungen Ringer im Sande gemacht ... ... geschnittenen Steinen ist. Man betrachte den Diomedes und den Perseus des Dioskorides, den Herkules mit der Iole ...
... einen schöneren Kopf männlicher Jugend als den Apollo, den Borghesischen Genius und den Mediceischen Bacchus in Rom zu ... ... die Malerei oder die Bildhauerei schwerer sei, denn daß es in den neueren Zeiten weniger gute Bildhauer als Maler ... ... machen. Ich rede hier von den Zusätzen der Figur selbst, denn die derselben beigelegten Zeichen sind nicht ...
... Reise nach Neapel mit Graf Heinrich von Brühl. »Sendschreiben von den Herculanischen Entdeckungen«. In Rom beginnt Winckelmann mit kunstgeschichtlichen Fremdenführungen, an denen ... ... Bibliothek. 1764 Februar: Reise nach Neapel. »Nachrichten von den neuesten Herculanischen Entdeckungen«. »Geschichte der Kunst des ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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