... und daß jenes Lächerliche und dieses Schreckliche, welches schon vor sich vermischte Empfindungen sind, durch die Nachahmung einen ... ... ist es gewiß, daß wir etwas dabei empfinden, welches dem Ekel schon viel näher kömmt, als das, was uns andere Unförmlichkeiten des Körpers, ... ... . Man weiß, wie schmutzig die Hottentotten sind; und wie vieles sie für schön und zierlich und heilig ...
... flieht zugleich vor dem augenblicklichen Bisse. Der älteste Sohn entsetzt sich vor der Bewegung des Vaters und sucht sich von der leicht umwindenden Schlange zu befreien. Schon oben ist der Gipfel des vorgestellten Augenblicks als ein großer ... ... zur Flucht übrigbleibt. In dem ersten Falle ist der jüngere Sohn, im zweiten der Vater, im dritten ...
... es ist nicht genug, zu sagen, daß etwas schön ist: man soll auch wissen, in welchem Grade und warum es schön sei. Dieses wissen die Antiquare in Rom nicht, wie mir ... ... schmälern und dort erweitern, so mannigfaltig, prächtig und schön erheben sich hier schwellende Hügel von Muskeln, um welche ...
... ist er; man muß des erstern schon nicht wert oder nicht mächtig oder schon satt sein, um nach ihm ... ... um sich her erblicken, da es schon in der Sinnenempfindung sein Werk zu vollenden hat. Fehlt ihm nun ... ... leider! wirkliche Natur sind: wie man sich freuet, Karikaturen, die einen schon aus der wirklichen Welt herausängstigen, in der ...
Friedrich Hölderlin Urteil und Sein Urteil. ist im höchsten und strengsten Sinne ... ... erst Objekt und Subjekt möglich wird, die Ur=Teilung. Im Begriffe der Teilung liegt schon der Begriff der gegenseitigen Beziehung des Objekts und Subjekts aufeinander, und die notwendige ...
Friedrich Hölderlin Das Werden im Vergehen Das untergehende Vaterland, Natur und Menschen, ... ... der Auflösung erfolgen kann. Diese idealische Auflösung ist furchtlos. Anfangs- und Endpunkt ist schon gesetzt, gefunden, gesichert, deswegen ist diese Auflösung auch sicherer, unaufhaltsamer, kühner, ...
... unzweckmäßig, irgend etwas bemerken zu wollen, was schon dagewesen ist, oder mit wenigen Veränderungen immer ähnlich wiederkommt. Nur was ganz ... ... Charakteristik. Der Dichter und Künstler hingegen wird die Darstellung von neuem darstellen, das schon Gebildete noch einmal bilden wollen; er wird das Werk ergänzen, verjüngern, ...
... gebildet. Die Köpfe kleinerer Figuren vom Albano scheinen schön; aber vom Kleinen ins Große zu gehen ist hier fast, als wenn ... ... besten Werke des Altertums nicht hat kennenlernen, glaube nicht zu wissen, was wahrhaftig schön ist. Unsere Begriffe werden außer dieser Kenntnis einzeln und nach ... ... die feine Haut im Gesichte, die allein nicht schön macht. Ich tadle dadurch nicht die Glätte einer ...
... einen günstigen gewünschten Ausgang bewirkt, nähert sich schon der Mittelgattung, wie die Rückkehr der Alkeste; dagegen im Lustspiel gewöhnlich ... ... glauben wir alles, was diesen Punkt betrifft, gesagt zu haben, wenn sich schon dieses Thema durch weitere Ausführung noch mehr ins klare setzen ließe. ...
Friedrich Schiller Johann Wolfgang Goethe Über epische und dramatische Dichtung Der Epiker ... ... welcher Motive sie sich vorzüglich bedienen wird; ich sage vorzüglich: denn, wie ich schon zu Anfang bemerkte, ganz ausschließlich kann sich keine etwas anmaßen. Die Gegenstände ...
... unterscheidet, so müssen wir nun schon die Begriffe von nützlich, gut, schön und edel noch weiter ... ... ; schlecht mit nützlich, aber nicht mit schön und gut; unnütz mit schön, aber nicht mit gut und nützlich ... ... mehr fragen kann, warum es schön sei, ist es schön. – Denn es mangelt ja der Denkkraft ...
... Gegenstände (wir wollen hier zum Beispiel Blumen und Früchte nehmen) kann schon auf einen hohen Grad gebracht werden. Es ist natürlich, daß einer, ... ... unter tausenden, die ihm der Sommer anbietet, heraussuchen werde. Also tritt hier schon die Wahl ein, ohne daß sich der Künstler ...
... UND MÖGLICH UNTRÜGLICHSTEN KENNZEICHEN sie prüft, ob sie die Sprache einer echten schön beschriebenen Empfindung sei? So wie die Erkenntnis die Sprache ahndet, ... ... Vollendung für die jetzige und zugleich für alle Poesie. Es ist schon gesagt worden, daß auf jener Stufe eine neue ...
... in einer graden Linie bewegt wird, die Glieder schon Courven beschrieben; und daß oft, auf eine bloß zufällige Weise erschüttert, das Ganze schon in eine Art von rhythmische Bewegung käme, die dem Tanz ... ... Nichts, antwortete er, was sich nicht auch schon hier fände; Ebenmaß, Beweglichkeit, Leichtigkeit – nur alles ...
... war. Diese großen Meisterstücke der griechischen Kunst wurden schon unter den deutschen Himmel versetzt und daselbst verehrt, da Neapel noch nicht ... ... Zeiten zuerst zu empfinden und zu entdecken, und was sein größtes Glück war, schon in einem Alter, in welchem gemeine und halbgeformte Seelen über ... ... ist hier zu merken, daß derjenige Bildhauer, der schon bei der ersten Bearbeitung seines Steins seine Tiefen bohrt, ...
... was von der schönen Form abweicht, kann gelehrt, aber nicht schön gezeichnet heißen. Verschiedene Figuren in dem Göttermahle des Raffael können mit diesem ... ... Villa Albani wie ein Knecht gegen dessen Herrn. Der Kopf seines Erzengels ist schön, aber nicht idealisch. Sein erstes und ... ... die Alten opferten, sondern der unteren; seine Köpfe sind mehr lieblich als schön. Nach diesen Anzeigen kann man ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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