Edgar Allan Poe Eine Geschichte aus Jerusalem Intonsos rigidam in frontem ... ... Wällen eilen, sonst könnte es an Opfergaben für den Altar fehlen, dessen Flammen die Wasser des Himmels nicht auslöschen ... ... »Bewahr' uns! – Pfui! es ist ein Widder aus dem Dickicht von Engedi und so buschig wie ...
... Kanoe und fuhren hinunter, um zu sehen, was für Gelegenheit in dem Städtchen für unsere Vorstellung wäre. Wir trafen es ... ... damit beschäftigt, die Bühne, den Vorhang und eine Reihe Talglichter für die Rampe zurecht zu machen. Am Abend war in ... ... das überhaupt existiere, und so fuhr er fort zu prahlen mit dem Trauerspiel und mit Edmund Kean dem Älteren ...
Für ihn singe ich Für ihn singe ich, Errichte das Gegenwärtige auf dem Vergangenen, (Gleich einem perennierenden Baum, aus seiner Wurzel das Jetzt aus dem Einst) Erweitere ihn durch Zeit und Raum und verschmelze die unsterblichen Gesetze ...
Dreizehntes Kapitel. Flucht aus dem Wrack. – Der Wächter an der ... ... an einem Fährboot befestigt hing. Ich schaute nun nach dem Wächter aus, wo er schliefe, und fand ihn richtig vorn bei ... ... auf und dampfte dem Ufer zu. Ich aber zog nun gewaltig aus, den Fluß hinunter. Schrecklich ...
... Wasser einmal zwei, drei Tage da war, wurden sie aus Hunger so zahm, daß man sie greifen ... ... – gerade ehe es zu dämmern anfing, sahen wir ein Haus, ein wirkliches Haus, aus Holz gezimmert, den Fluß herunter treiben. Wir natürlich drauf los, ...
Vierunddreißigstes Kapitel. Aus der Gefangenschaft befreit. – Der Gefangene wird belohnt. ... ... dabei, aber woher soll ich das Geld für die Ausrüstung nehmen; von zu Haus würde ich keines bekommen, denn das ... ... auch recht froh bin, denn wenn ich gewußt hätte, was für eine furchtbare Arbeit es ist, so ...
Fünfzehntes Kapitel. Huck verliert das Floß aus Sicht. – Im Nebel. ... ... du mir sagen, Huck, sein du nix gegangen in Boot für zu machen fest der Floß?« »Wo denn? – Wann ... ... wahrhaftig der reine Durchhautraum gewesen zu sein, so verhagelt siehst du aus, – leg' mal los, Jim, ...
Für Annie Gottlob! die Gefahr Ist nun endlich vorbei, Von schleppender ... ... Solch Bett ohne Licht. Die gemarterte Seele, Hier ruht sie sich aus, Vergißt, und vermißt nicht Den duftenden Strauß Von ...
... mein Kapitän! Die grause Fahrt ist aus, Dein Schiff hielt jedes Wetter aus und trägt den Preis nach Haus, Die Glocken dort im nahen Port ... ... tönen, Kränze und Blumen sind für dich, am Ufer harrt die Menge, Man späht und horcht und ...
... heimzugeben, die Witwe aber meinte, das sei nur ein schönerer Ausdruck für Stehlen und niemand Rechtes thäte dergleichen. Jim, den ich frug, sagte ... ... so gewiß ich hier stehe. Und warum – weshalb? Für nichts, rein für nichts! Nur weil wir haben wollten, was uns ...
... und war ein merkwürdiger alter Schlaukopf für einen Nigger. Ich las Jim aus einem Buche vor und da ... ... Harem sein so groß wie große Wirtshaus! He, Huck? Müssen haben ganze Haus voll Kinnerstuben, nix als wie schreien, nix als wie zanken ... ... , alter Jim sagen. Weiser Mann nix gehen un bauen eine Haus un stopfen ihr voll Weiber un Kinner ...
... er ihm nicht recht und sagte, das sei wohl genügend für einen, aber für zwei sicher nicht genug. Platz' ich los: ... ... Kopf zu und ihr Blick streifte mich und ich dachte, es sei gesünder für mich, einen kleinen Spaziergang zu ... ... aufs Herz, wo Tom ohnehin schon schwer drauflag, und aus dem Schlafen wurde nicht viel. Ich warf ...
... bis unten mit schweren Tapisserien behangen, die aus demselben Stoffe bestanden, aus dem auch die Bezüge der ... ... zurückrufen, die sie verlassen – für immer? War es möglich, für immer? Zu Anfang des ... ... zu ihren Füßen. Sie wich meiner Berührung aus und befreite ihr Haupt aus dem entsetzlichen Leichentuch, und in die ...
... sich blähen, Schemen, die aus Schatten spähen, Freunde, lang schon aus dem Leben, Erd – und Himmel übergeben. Für das Herz voll tausend Wehen Ist es hier ein friedvoll Gehen ... ... genannt, Auf schwarzem Thron die Flügel spannt – Aus jenem letzten Thule fand Ich jüngst ...
... Aufwarf vor bangem Trauerchor, Triumphierend über den Wappenflor Der Toten aus ihrem erhabenen Hause – Eine Gruft, entlegen wie Einsiedlerklause, Deren Tor ihr einst beim kindlichen Spiel Für manchen Stein gedient als Ziel – Ein Grab, aus dessen tönendem Tor Sie nimmermehr zwingt ein ...
... Veränderung ihres Gesichtsausdruckes und zieht seine Schlüsse aus jedem Wort, aus jeder Triumph, Überraschung oder Ärger verratenden Geste. ... ... gehabt habe. Die Zeugin sagte ferner aus, sie sei im Haus niemals jemandem begegnet, wenn sie ... ... Annahme uns jetzt erscheint, so entging sie der Polizei aus demselben Grunde, aus dem sie die Breite der Fensterläden nicht bemerkt ...
... wohlgefüllten Regalen fehlt und am meisten not tut, das bringe ich. Aus dem Kriege auftauchend hab' ich ein Buch geschrieben, Die Worte meines Buches gar nichts, der Trieb darin alles, Ein Buch für sich, nicht mit den andern verknüpft, noch mit dem Verstand zu erfassen ...
Sang an den Tod Aus der Trauer-Ode zu Lincolns ... ... Tod. Gelobt sei das unergründliche All, Für Leben und Lust und für die Dinge wundersam und das Forschen, Und für die Liebe, die süße Liebe! Doch dreifach gelobt Die sicher ...
... machtvoller als der Chaldäer Jemals verzückt aus stillen Sternen zog! Hier, wo ein Held einst ... ... . Hier, wo auf goldnem Thron der Herrscher lehnte, Schlüpft geisterhaft aus ihrem Marmorhaus, Vom Schein ... ... der Zeit Von all dem Ruhm und ungeheuren Glanz Für mich und für das Schicksal übrigließ? »Nicht alles«, geben mir ...
An Eine im Paradies Du warst für mich all dieses, Lieb, ... ... Sturmwolke mir benahm! Ein Rufen aus der Zukunft spricht: »Voran! Voran!« – Doch Gram ... ... müd und flügellahm. Denn weh! des Lebens warmer Glanz Erstrahlt für mich nicht mehr! ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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