2. Natur, Notwendigkeit, Einheit, Sein, Substanz Physis, Natur ... ... , eben infolge des Zwanges, der eine Notwendigkeit ergibt, durch die es unmöglich wird, anders zu verfahren. ... ... Grundseins ist eine Art der Notwendigkeit. Viertens fällt unter den Begriff der Notwendigkeit auch das durch den ...
Siebentes Kapitel Es erhellt auch, dass in allen drei Schlussfiguren in den Fällen, wo kein Schluss aus ihnen gezogen werden kann, dann überhaupt Nichts mit Notwendigkeit sich ergiebt, sofern beide Vordersätze bejahend oder verneinend lauten, lautet dagegen der ...
... ist zwar, aber nicht aus Nothwendigkeit und Anderes ist weder aus Nothwendigkeit, noch ist es überhaupt, aber das Sein desselben ist statthaft), ... ... Fällen, mit Ausnahme der nachfolgenden zwei, vermittelst der Umkehrung in derselben Weise die Nothwendigkeit des Schlusssatzes dargelegt werden, wie da, wo die ...
Dreizehntes Kapitel Ueber die Notwendigkeit bei den Schlüssen, wie sie sich ergiebt und wie sie sich von ... ... das Nothwendige, weil der Mensch nicht immer ist, da er nämlich bald aus Notwendigkeit, bald nur meistentheils Mensch werden kann.) Zweitens bezeichnet das Statthafte das Unbestimmte, ...
... aus dem Dasein der Eintheilungsglieder folgt nicht mit Notwendigkeit, dass der Gegenstand ein solcher ist; wie ja auch bei der Induktion ... ... für ein auf dem Lande lebendes Geschöpf erklärt, so besteht auch hierfür keine Nothwendigkeit, sondern es wird dies nur so angenommen. Nun macht es aber hierbei ...
... aber er ist nicht vollkommen, weil die Nothwendigkeit desselben nicht schon aus den ursprünglich angesetzten Vordersätzen, sondern erst mit Hinzunahme ... ... bemerkt, verhalten müssen; denn wenn sie sich anders verhalten, ergiebt sich keine Notwendigkeit für einen Schlusssatz. Wenn aber der Mittelbegriff nur von einem der Aussenbegriffe ...
Platon Ion (Iôn) Sokrates · Ion Sokrates: Dem ... ... Kunst entspricht, herausschmücken und so stattlich wie möglich angetan auftreten müßt, andererseits in die Notwendigkeit versetzt seid, euch neben vielen andern trefflichen Dichtern mit dem Homeros, dem trefflichsten ...
Platon Kriton (Kritôn) Sokrates · Kriton Sokrates: Wie ... ... übertrittst? Die du doch nicht gezwungen abgelegt hast, noch überlistet, noch in der Notwendigkeit, etwa dich in kurzer Zeit zu beraten, sondern siebzig Jahre lang, während ...
... , die sterbliche, an, welche gefährliche und der blinden Notwendigkeit folgende Eindrücke aufnimmt, zunächst die Lust, die stärkste Lockspeise des Bösen, ... ... endlich verbanden sie mit ihr vernunftlose Empfindung und Wahrnehmung und allunternehmende Liebe, der Notwendigkeit gemäß, und so setzten sie das Geschlecht der Sterblichen zusammen ...
... Über die Maßen, o Sokrates, sprach Simmias, dünkt es mich dieselbe Notwendigkeit zu sein; und an einen sichern Ort rettet sich unser Satz, dahin ... ... ist oder rund, und wenn er es mir gesagt, mir dann auch die Notwendigkeit der Sache und ihre Ursache dazu erklären werde, ...
... Beherrschten und der Lust Dienenden doch wohl eine Notwendigkeit, den Geliebten sich so angenehm als möglich zuzubereiten. Angenehm aber ist einem ... ... bringt ihn doch schon im Verlauf der Zeit seine Jugend und die Macht der Notwendigkeit dazu, jenem ein Verhältnis des Umgangs zu gestatten. Denn nimmer ja ist ...
... aber eine neue Untersuchung. Denn sieh nur, ob es dir als eine Notwendigkeit erscheint, daß alles Werdende durch irgend eine Ursache werde? Protarchos: ... ... dir genehm ist! Sokrates: Naturgemäß sollten wir sofort vermöge einer gewissen Notwendigkeit von den gemischten Lustgefühlen zu dem Gebiete der ungemischten übergehen. ...
Platon Kratylos (Kratylos) Kratylos · Hermogenes · Sokrates Hermogenes ... ... Schon neigt die Begeisterung dem Ende zu; doch will ich noch anankê , Notwendigkeit, und griechisch, das Freiwillige, durchnehmen, weil sie sich an diese Begriffe anschließen ...
... sagen will, da unser Sein zwar die Notwendigkeit verknüpft, aber weder mit irgend einem andern noch mit uns selbst. Also ... ... . Unter der sterblichen Natur aber und in dieser Gegend zieht es umher jener Notwendigkeit gemäß. Deshalb muß man auch trachten, von hier dorthin zu entfliehen aufs ...
... Eins Eins , was folgt daraus mit Notwendigkeit? – sondern vielmehr: wenn Eins ist ; nicht wahr? Jawohl. ... ... ist, wird es dies nicht zulassen. Nein, gewiß nicht. Mit derselben Notwendigkeit also, nach welcher das Eins nicht Zwei sein kann, kann es auch ...
... und Parmenides erzählen, unter der Herrschaft der Notwendigkeit geschehen sind und nicht unter der des Eros, wenn anders sie ... ... , viele Gewalttaten unter den Göttern, wie man sagt, weil die Gewalt der Notwendigkeit unter ihnen herrschte; seitdem dagegen dieser Gott geboren war, da erwuchs aus ...
... einen solchen hierauf nicht ebenso die zwingende Notwendigkeit und das unabwendbare Verhängnis, zwischen dem Tode von der Hand ... ... ein Wolf zu werden? Ja, sagte er, die unabwendbarste Notwendigkeit! Und dieser, sprach ich, und kein anderer wird sodann das Haupt ... ... steckt also fürs erste der Tyrann, in einer Situation, die ihm die gebieterische Notwendigkeit auflegt, entweder mit der Nichtsnutzigkeit ...
... Tritt dann, mein weisester Thrasymachos, nicht die Notwendigkeit ein, daß es auf die bezeichnete Art geht, daß gerecht ist, ... ... der Erwartung, daß sie es dabei gut haben werden, sondern als an eine Notwendigkeit und weil sie keine Besseren, als sie selbst sind, und auch keine ...
... da also geredet: »Es spricht die Jungfrau Lachesis, die Tochter der Notwendigkeit: Eintägige Seelen! Es beginnt mit euch eine andere Periode eines sterblichen und ... ... hat, so wähle er sich eine Lebensbahn, womit er nach dem Gesetze der Notwendigkeit vermählt bleiben wird. Die Tugend ist aber ...
... ich sage, nicht notwendig? Zwar nicht nach mathematischer, aber nach erotischer Notwendigkeit, antwortete er, und letztere scheint für die große Menge eine durchdringendere Kraft ... ... doch als schön und erlaubt bezeichnen, indem wir der Sorge für den Leib Notwendigkeit zuerkennen. Richtig, sagte er. Denn auch dieses Richtige ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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