Erstes Capitel Da die Natur ist Ursprung von Bewegung und Veränderung, ... ... Natur zum Gegenstande hat, so darf nicht verborgen bleiben, was Bewegung ist. Denn kennt man sie nicht, so kennt man nothwendig auch die Natur nicht. Haben wir die Bewegung abgehandelt, so müssen ...
Achtzehntes Kapitel Die Ermittelung der Zweideutigkeit der Worte hilft sehr für die ... ... man wird bestimmter wissen, was man behauptet, wenn man die Zweideutigkeit der Worte kennt), und für eine solche Aufstellung der Schlüsse, dass sie die Sache und nicht ...
Elftes Kapitel Da man dann zu wissen glaubt, wenn man die Ursache kennt und es vier Arten von Ursachen giebt, nämlich eine als das wesentliche Was , eine zweite als die, wo wenn Einiges ist, nothwendig sie sein muss; eine dritte , ...
... zu bedürfen, sondern meinst du wohl, jemand, der die Tugend selbst nicht kennt, erkenne, was ein Teil von ihr sei? Menon: Das ... ... es einmal erfährt, was übel reden heiße, aufhören, böse zu sein; jetzt kennt er es eben noch nicht. Nun aber, sage du ...
Platon Laches (Lachês) Lysimachos · Melesias · Nikias · Laches ... ... nicht jedermanns Sache zu kennen, da ja weder der Arzt noch der Wahrsager es kennt noch auch tapfer sein soll, wenn er nicht jene Wissenschaft dazu erlangt. Hast ...
... geringerer Art sind, herzuleiern, die ja jedermann kennt und deren Verlust durch Erblindung doch nur der Nichtphilosoph mit eitler Klage beweint ... ... welche im Gebiete der blinden Notwendigkeit erreichbar ist; die noch ursprünglicheren Urbestandteile aber kennt nur Gott und von den Menschen etwa der, den er lieb hat. ...
Platon Gorgias (Gorgias) Kallikles · Sokrates · Chairephon · Gorgias ... ... des Objektes, mit dem sie sich beschäftigt, erforscht hat und den Grund ihres Handelns kennt und über alles einzelne Rechenschaft zu geben vermag, nämlich die Heilkunst; die andere ...
... da, ihr Wunderlichen? Denn ich nötige ja niemanden, der das Wahre nicht kennt, sprechen zu lernen; sondern wenn ich etwas mitraten darf, so erwirbt ... ... wohl imstande sein, wenn er nicht jedesmal die wahre Beschaffenheit des Gegenstandes kennt, an den andern Gegenständen zu unterscheiden, wo sie mit ...
... Sokrates, und das ist ganz einfach: Wer die Worte weiß, der kennt auch die Dinge. Sokrates: Vielleicht meinst du nämlich, Kratylos, folgendes: Wenn einer das Wesen des Wortes kennt – es ist aber gerade so wie das Ding –, muß er natürlich ...
... niemals glauben wird, dieser sei ein anderer, den er auch kennt und wahrnimmt und von dem er ebenfalls eine der Wahrnehmung entsprechende Kenntnis hat ... ... wir behaupten, daß eine falsche Vorstellung entstehen könne, daß nämlich, wer beide kennt und beide sieht oder sonst eine Wahrnehmung von ihnen hat, die Abdrücke ...
Platon Protagoras (Prôtagoras) Sokrates und ein Freund desselben In ... ... Alles dies fand allgemeine Beistimmung unter uns. Und weiter, fuhr ich fort: ihr kennt doch etwas, was ihr Besorgnis und Furcht nennt, und denkt euch doch darunter ...
Platon Der Sophist (Sophistês) Theodoros · Sokrates · Fremder aus ... ... eben Angeführte nun war Nachahmung eines Wissenden. Denn nur, wer deine Gestalt und dich kennt, kann sie nachahmen. Theaitetos: Unbedenklich. Fremder: Wie aber ...
Platon Das Gastmahl (Symposion) Apollodoros und einige seiner Freunde ... ... Gewalt er ausübt. Denn dessen seid gewiß, daß niemand von euch diesen Mann wirklich kennt; ich aber will ihn euch kundmachen, da ich nun einmal dies zu tun ...
Zweites Buch Wie ich das gesagt, glaubte ich, mit dem Reden ... ... ? Sollte er etwa lügen, indem er das Alte nachbildet, weil er es nicht kennt? Das wäre lächerlich, antwortete er. Ein lügenhafter Dichter ist also in ...
Neuntes Buch Es wäre also, fuhr ich fort, nur noch das ... ... ohne zu kennen, was er tadelt. Nein, sagte er, das kennt er wohl durchaus nicht. Wir wollen also jenem Herrn mit guten Worten eine ...
... stellen den Gott in Delphoi. Den Chairephon kennt ihr doch. Dieser war mein Freund von Jugend auf, und auch euer ... ... frage ich nicht, Bester, sondern welcher Mensch, der freilich diese zuvor auch kennt, die Gesetze. – Diese hier, o Sokrates, die Richter. – ...
Viertes Kapitel Ob nun die Definition in der richtigen Weise, oder nicht ... ... muss man schon die Gattung und deren Art-Unterschiede kennen (denn wer den Menschen kennt, kennt auch das Geschöpf und das »auf dem Lande lebende«), aber aus der Kenntniss ...
Zehntes Kapitel Auch muss man prüfen, ob zu denselben Beugungen des ... ... Art von Dingen bezeichnete; oder man kann auch, selbst wenn man die Zweideutigkeit kennt und den Begriff blos von der einen Art aufstellen will, es doch ...
Vierzehntes Kapitel Wenn ferner die Definition ein Ganzes als eine Verbindung bestimmter ... ... Gegner aufgestellte Definition nicht im Ganzen angreifen kann, weil man das Ganze nicht näher kennt, so muss man es bei einem Theile derselben versuchen, welcher uns näher bekannt ...
... aus dem das Falsche hervorgeht; und derjenige kennt diese Widerlegung, welcher weiss, dass auf diesem Satze die Begründung beruht ... ... ersehen werden, ob, wenn ein Einwurf erhoben wird, man den Fehler schon kennt, oder ihn noch nicht kennt. Man kann überhaupt auf vierfache Weise ...
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Der neurotische Tiberius Kneigt, ein Freund des Erzählers, begegnet auf einem Waldspaziergang einem Mädchen mit einem Korb voller Erdbeeren, die sie ihm nicht verkaufen will, ihm aber »einen ganz kleinen Teil derselben« schenkt. Die idyllische Liebesgeschichte schildert die Gesundung eines an Zwangsvorstellungen leidenden »Narren«, als dessen sexuelle Hemmungen sich lösen.
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